Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektro-Hybridbus mit Ladetechnik von Siemens in Hamburg vorgestellt

06.11.2014

Der Hamburger Verkehrssenator Frank Horch und Ulrike Riedel, Vorstand der Hamburger Hochbahn AG, präsentierten den neuen Elektro-Hybridbus für die Hamburger Innenstadt. Der neue Volvo-Bus verfügt über Plug-in-Technologie und wird von einem Siemens-Ladesystem mit Strom versorgt.

Die Schnellladestationen sind die neueste Entwicklung von Siemens für Hochleistungsladesysteme für Elektrobusse. Der Elektro-Hybridbus soll ab Dezember circa sieben Kilometer rein elektrisch und damit schadstofffrei auf der Innovationslinie 109 zwischen Alsterdorf und dem neu errichteten Elektrobus-Terminal durch Hamburg fahren.


Die Hamburger Hochbahn AG präsentierte den neuen Elektro-Hybridbus für die Hamburger Innenstadt. Der neue Volvo-Bus verfügt über Plug-in-Technologie und wird von einem Siemens-Ladesystem mit Strom versorgt. Die Schnellladestationen sind die neueste Entwicklung von Siemens für Hochleistungsladesysteme für Elektrobusse. Der Elektro-Hybridbus soll ab Dezember circa sieben Kilometer rein elektrisch und damit schadstofffrei auf der Innovationslinie 109 zwischen Alsterdorf und dem neu errichteten Elektrobus-Terminal durch Hamburg fahren.

„Die Batterietechnologie wird immer interessanter für den Einsatz im Busbereich. Wir gehen mit dem Elektro-Hybridbus einen wichtigen Schritt weiter auf dem Weg, nur noch rein elektrische Busse anzuschaffen. Die Hochbahn sieht sich hier auch als Partner der Industrie, um wichtige Erfahrungen im Alltagseinsatz zu sammeln“, sagte Ulrike Riedel, Vorstand Betrieb und Personal bei der Hamburger Hochbahn.

Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation: „Wir freuen uns und sind sehr stolz auf unsere erfolgreiche Kooperation mit der Hochbahn und Siemens. Der aktuelle Höhepunkt unserer Zusammenarbeit ist der neue Elektro-Hybridbus. Zusammen mit der Hochbahn sind wir Wegbereiter für das Entstehen grüner Effizienz. Hier in Hamburg setzen wir heute unseren grünen Entwicklungspfad weiter fort in Richtung volle Elektromobilität.“

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer innovativen Ladeinfrastruktur für die neuen Hybrid-Busse mit dazu beitragen, der E-Mobilität und einem zukunftsfähigen öffentlichen Personennahverkehr in Hamburg einen deutlichen Schub zu geben“, sagte Andreas Laske, Projektleiter Elektrobuslösungen bei Siemens.

Der Lithium-Ionen-Akku des Volvo 7900 Electric Hybrid wird über zwei Ladeschienen auf dem Dach aufgeladen und versorgt den Elektromotor (150 kW) mit Strom. Der Bus fährt etwa sieben Kilometer rein elektrisch. Um dies zu ermöglichen, werden Schnellladestationen an der Anfangs- und der Endhaltestestelle aufgebaut.

Netzanschluss und Stromrichter befinden sich in einem Trafohaus neben der Haltestelle. An dem Lademast ist ein Kontaktarm befestigt. Befindet sich der Bus im Toleranzbereich des Kontaktsystems, genügt die Betätigung der Feststellbremse, und der Ladevorgang wird automatisch gestartet. Der Ladevorgang an sich läuft vollautomatisch ab und wird beendet, sobald die volle Aufladung errreicht ist. Der Vorgang kann auch vorzeitig beendet werden, indem die Feststellbremse gelöst wird.

Die Schnellladestationen in Hamburg stellen die neueste Entwicklung von Siemens für Hochleistungsladesysteme für Elektrobusse dar. Auf den Bussen müssen nur Kontaktschienen sowie eine WLAN-Kommunikationsbox montiert werden. Das spart Platz, Gewicht und Kosten für jeden einzelnen Bus.

Zwischen dem Bus und der Ladestation wird eine Kommunikation per WLAN hergestellt. Dabei wird der Bus identifiziert und die Anforderungen des Batteriemanagementsystems werden an die Ladestation übertragen. Zur Kontaktierung senkt sich der Kontaktarm auf die Ladekontaktschienen auf dem Bus herab. Vor dem Stromfluss erfolgt eine elektrische Erdung des Busses.

Der Stromfluss zwischen Fahrzeug und Ladestation wird kontinuierlich geregelt und auf den jeweiligen Ladezustand und auch Batterietyp abgestimmt. Der Ladevorgang ist in max. sechs Minuten abgeschlossen.

Redaktion
Ellen Schramke
+49 30 386 22370
ellen.schramke@siemens.com

Ellen Schramke | Siemens Mobility
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette
25.04.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten