Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Wege der Abgasreinigung und Wärmerückgewinnung von Kleinanlagen

02.07.2007
Fachtagung des Zentralverbands der Deutschen Schornsteinfeger-Gesellen (zds) vom 28. bis 30. Juni an der Fachhochschule Gelsenkirchen.

Wärmerückgewinnung bei Öl- und Gasfeuerungen ist in Europa längst Stand der Technik. Inzwischen kann die Technik auch bei der Energiegewinnung aus Biomasse eingesetzt werden und Wirkungsgrade bis zu 106 Prozent erreichen. Gleichzeitig lässt sich die Staubentwicklung durch die Hintereinanderschaltung von Wärmetauscher und Kühlwäscher bis zu 70 Prozent vermindern.

Den an der Fachhochschule Gelsenkirchen im Auftrag der Firma Schräder aus Kamen untersuchten Abgaswäscher-Wärmetauscher HydroCube mit gleichzeitiger Wärmerückgewinnung und Abgasreinigung stellte Prof. Dr. Rudolf Rawe jetzt anlässlich der Fachtagung des Zentralverbands der Deutschen Schornsteinfeger-Gesellen (zds) in Gelsenkirchen vor.

Seit dem Jahr 2005 laufen im Fachbereich Versorgung und Entsorgung der Fachhochschule Gelsenkirchen die Forschungsarbeiten zur Biomasseverbrennung. Dabei wurde das System der Firma Schräder zur Ausstattung von Heizanlagen mit Warmwasser-Bereitung von den FH-Forschern hinsichtlich Staubabscheidung und Abgasreinigung untersucht und in mehreren Entwicklungsstufen bis zur Markteinführung optimiert.

Besonderes Anliegen ist es zurzeit, die Anlage auch für "schwierige" Brennstoffe nutzen zu können, wie etwa Gras- und Strohpellets, bei deren Verbrennung im Gegensatz zu Holz erheblich höhere Anteile von Asche, Chlor und Stäuben anfallen. Um auch Feinstäube, die mit dem Wäscher nicht gebunden werden können, herausfiltern zu können, experimentieren die Forscher zurzeit mit der elektrostatischen Aufladung des Wassers im Kühlwäscher.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Rudolf Rawe, Fachbereich Versorgung und Entsorgung der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-306, E-Mail: rudolf.rawe@fh-gelsenkirchen.de
Autorin: Claudia Braczko
Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle
Fachhochschule Gelsenkirchen
D-45877 Gelsenkirchen
Durchwahl: 0209/9596-676
E-Mail: claudia.braczko@fh-Gelsenkirchen.de

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-gelsenkirchen.de

Weitere Berichte zu: Abgasreinigung Wärmerückgewinnung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Schnell, präzise, aber nicht kalt
17.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neues Laserstrahl-Schweißverfahren des Fraunhofer IWS erlangt die Zertifizierung der DNV GL
16.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligente Sensoren mit System

29.05.2017 | Messenachrichten

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

29.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

1,5 Millionen Euro für vier neue „Innovative Training Networks” an der Universität Hamburg

29.05.2017 | Förderungen Preise