Anzeige
Im Zuge der Entwicklung von Verbundstoffen und Hybridmaterialien werden bei deren industrieller Anwendung auch alternative Verfahren erforderlich. Dazu gehören unter anderem die entsprechenden Schneideverfahren bei diesen Materialien.
Hersteller von Verbundstoffen setzen oftmals Laser ein, um diese Materialien auf bestimmte Formen bzw. Größen zu schneiden. Laser entsprechen jedoch häufig nicht den speziellen Vorgaben durch das Verbundmaterial, dessen Oberfläche anders auf Wärme reagiert als andere Stoffe.
So streuen beispielsweise Kohlenstofffaser-Verbundstoffe stets die Wärme. Dies führt dazu, dass der Schneidebogen bzw. Schneidebereich beim Schneiden mit herkömmlichen Industrielasern breiter als notwendig wird, wodurch wiederum der Material- und Energieverbrauch zunimmt.
Eine Forschungsgruppe aus Andalusien hat ein neues Verfahren entwickelt, bei dem der mit der Wärme in Berührung kommende Bereich weniger als 150 Mikrometer beträgt. Schon mit diesem Vorzug wird das Verfahren in einem breiteren Spektrum der Industrie anwendbar.
Daneben bietet diese Technik auch noch den Vorteil, dass die Abfallmengen reduziert sowie Arbeitsschutz und Sicherheitssituation verbessert werden. Da der Laser in einem genauer definierten Bereich einsetzbar ist, werden durch ihn die Betriebskosten gesenkt, und er kann auch bei weiteren industriellen Anwendungen eingesetzt werden, weil bei ihm die gleiche numerische Steuerung wie bei der herkömmlichen Zerspanung verwendet wird.
Die Entwickler suchen zurzeit nach Interessenten aus der Industrie, um dieses Verfahren in deren Produktion integrieren zu können.
M.J. Romero Garcia de Paredes | Quelle: Cordis Technologie-Marktplatz
Weitere Informationen: www.citandalucia.com
Weitere Berichte zu: Laser > Laserverfahren > Schneidleistung > Verbundstoff > Wärme
Chemische Prozesse in Zeitlupe untersuchen
01.02.2012 | TU Kaiserslautern
Fuel from market waste
01.02.2012 | Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
Erstmals gezeigt, dass Atomkerne transparent werden
Einem Team von DESY-Wissenschaftlern um Dr. Ralf Röhlsberger gelang es an der hochbrillanten Synchrotronlichtquelle PETRA III, Atomkerne mit Hilfe von Röntgenlicht transparent zu machen. Sie entdeckten dabei gleichzeitig ein neues Prinzip, um einen optisch gesteuerten Schalter für Licht herzustellen, also Licht mit Licht zu beeinflussen, ein wichtiger Baustein auf dem ...
Wissenschaftler beobachten, wie Oxytocin zentrale Schaltstellen im Gehirn erreicht und das Verhalten beeinflusst
Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...
Anzeige
Anzeige

Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?
09.02.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz
Wandel der Hochschulbildung in Deutschland und Professionalisierung
09.02.2012 | Studien Analysen
Ocean warming causes elephant seals to dive deeper
09.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
7. Mannheimer Arbeitsrechtstag am 14. März mit Experten aus Theorie und Praxis
09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging
09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Teams aus neun Ländern treffen sich an der Leibniz Universität zum 6th Hanover PreMoot
09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten