Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zuverlässigkeit von Werkzeugmaschinen systematisch verbessern: EU-Projekt TOPFIT gestartet

10.05.2001


Bei der Akquisition öffentlich geförderter Forschungsprojekte war die Abteilung Planung und Organisation des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT in Aachen unter Leitung von Prof. Walter
Eversheim erneut erfolgreich: Innerhalb des GROWTH-Programms der Europäischen Union wurde das Projekt TOPFIT (Total Optimisation Process based on Field Data Transfer for European Machine Builders) bewilligt, das zum 01. Februar 2001 begonnen hat.

Ziel des Projekts ist es, einen ganzheitlichen, unternehmens-übergreifenden Optimierungsprozess für die Werkzeugmaschinenindustrie zu entwickeln, zu unterstützen und zu erproben, um die Verfügbarkeit der Maschinen zu steigern sowie ihre Kosten bei der Herstellung und im Betrieb zu senken. Hierdurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der überwiegend mittelständisch geprägten europäischen Werkzeugmaschinenindustrie erheblich verbessert.

Innerhalb des Projekts wird der gesamte Ablauf von der Entwicklung und Herstellung über ihre Inbetriebnahme bis hin zur Nutzung und Instandhaltung einer Werkzeugmaschine auf Ansätze für die Verbesserung der Zuverlässigkeit untersucht. Am Fraunhofer IPT werden hierzu unternehmensübergreifende Prozesse und ein unter-stützendes DV-System entwickelt, die neben Herstellern und Nutzern der Maschinen auch Service-Dienstleister einbeziehen. Hierdurch werden die Erfahrungen beim Betrieb der Maschinen für Hersteller und Dienstleister nutzbar gemacht. Durch die gesammelten Felddaten können die Hersteller die Verfügbarkeit ihrer Maschinen gezielt steigern und die Zuverlässigkeit ihrer Produkte genauer ermitteln. Für die Nutzer führt dies zu einer besseren Planbarkeit sowie einer höheren Qualität der mit den maschinen erzeugten Produkte. Insgesamt gewinnen also alle am Verbesserungsprozess beteiligten Partner durch die Erhebung, Rückführung und Auswertung der Daten.
Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren bei einem Gesamtvolumen von über 5 Mio. Euro. Die Forschung am Fraunhofer IPT wird mit mehr als 67 Personenmonaten ge-fördert. Neben dem Fraunhofer IPT umfasst das Konsortium 14 weitere Partner aus Forschung, Industrie und Verbänden in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien.

Ihre Ansprechpartner
Herr Dipl.-Ing. Martin Mutz
Herr Dipl.-Ing. Holger Degen
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstraße 17
D-52074 Aachen
Telefon 02 41/ 89 04-2 74 , -2 76
Fax 02 41/ 89 04-1 98
E-Mail topfit@ipt.fhg.de

Dipl.-Journ. Andrea Dillitzer | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile
19.01.2017 | Fraunhofer IFAM

nachricht Löschwasser mobil und kosteneffizient reinigen
18.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein neuer Index zur Diagnose einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung

20.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das Cockpit für Kühlgeräte

20.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Der Hausschwamm als Chemiker

20.01.2017 | Biowissenschaften Chemie