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Eine neue Generation von Testapparaturen für Aerosol-Sampler

13.11.2003


Ein neu entwickeltes System zum Testen von individuellen Aerosol-Samplern ist fünf Mal so kompakt wie herkömmliche Geräte und zugleich hundert Mal so schnell. Das erhöht den Bedienungskomfort und senkt die Betriebskosten.


Aerosol-Sampler sind Geräte, die die Konzentration von Aerosolen in der Luft messen. Verwendet werden sie hauptsächlich in Arbeitsbereichen, in denen die Mitarbeiter möglicherweise schädlichen Aerosolen ausgesetzt sind. Vor ihrer Auslieferung werden diese Geräte auf ihre Wirksamkeit und Genauigkeit getestet. Diese Tests erfordern allerdings nicht nur komplexe Großanlagen, sondern sind auch mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Eine Gruppe von europäischen Forschungszentren und Universitäten, die sich mit Aerosoltechnologie beschäftigen, entwickelte jetzt eine innovative Testapparatur für Aerosol-Sampler, mit der die beiden Hauptprobleme der herkömmlichen Systeme gelöst werden, nämlich deren Größe und die zum Testen benötigte Zeit.

Um die Abmessungen der Testapparatur zu verringern und zugleich die nötigen Testzeiten zu verkürzen, entwickelte das Konsortium ein neues Verfahren zur Berechnung der Fluiddynamik und zur Charakterisierung der Partikelbewegung in kleinen Größenordnungen. Nach diesem Verfahren entstand eine neuartige Testapparatur, die exakt dieselben Tests durchführt wie bisher, aber nur ein Fünftel des bisherigen Platzbedarfs hat. Um ihre Leistungsfähigkeit beurteilen zu können, wurden mehrere kommerzielle Aerosol-Sampler getestet und die Testdaten mit den Daten verglichen, die mit herkömmlichen Systemen erzielt wurden. Die Vergleichsanalyse ergab, dass das neue, kompaktere System dieselben Tests ermöglichte, aber dabei höhere Genauigkeiten erreichte, eine bessere Kontrolle der Testbedingungen (Luftstrom, Homogenität usw.) zuließ und gerade einmal ein Hundertstel der sonst üblichen Zeit benötigte. Ergänzt wird die Reduktion des Platzbedarfs und der Testzeiten durch eine proportionale Kostensenkung.


Dieses Testverfahren bietet zwar klare Vorteile in puncto Zeit- und Kostenaufwand, aber ein solcher Test muss auch die Forderung erfüllen, präzise Daten zu liefern, die mit denen konventioneller Testsysteme vergleichbar sind. Hier erwies sich die geringere Effizienz der Probennahme als ein Nachteil, der im Zuge der weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeit behoben werden soll. So ließen sich die Konzentrationen größerer Luftschwebstoff-Partikel (mit einem aerodynamischen Durchmesser über 15¾m) noch nicht exakt abschätzen.

Kontaktangaben:

Lee Kenny
Health and Safety Laboratory
Broad Lane, S3 7HQ Sheffield, GB
Tel: +44-1142-892606
Fax: +44-1142-892732
Email: lkenny@dust.demon.co.uk

Lee Kenny | ctm

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