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Praxistaugliches Verfahren zum Schweißen von Verbundwerkstoffen

31.10.2003


Mit thermodynamischen und mathematischen Simulationsmodellen ist einem Spezialistenteam von hochqualifizierten ehemaligen Militärwissenschaftlern die Entwicklung einer kostengünstigen technischen Lösung für die gasthermische Synthese von dispergierten Pulver-Basisverbundwerkstoffen gelungen.



Ein Institut in Weisrussland beschäftigt sich gegenwärtig mit der Untersuchung und Entwicklung fortschrittlicher Verfahren für die Phasenzusammensetzung beim Lichtbogenschweißen sowie bei Plasma- und Flammsprühtechniken. Ziel der Bemühungen ist der prinzipielle Nachweis der kommerziellen Anwendbarkeit des Verbundwerkstoffschweißens. Die heute dafür angewandte Technologie ist sehr handarbeitsintensiv und damit zu kostspielig.

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»Schweißen »Verbundwerkstoff


Das Projektteam, dem ehemalige Militäringenieure und -wissenschaftler angehören, verfolgt das Ziel, sein im militärischen Bereich erworbenes Know-how erfolgreich auf den kommerziellen Sektor zu übertragen. Aus kommerziellen Gründen mussten die Wissenschaftler gewährleisten, dass die komplexen gasförmigen Systeme und die komplexen Oxidverbindungen, auf denen diese Technologie basiert, umweltfreundlich sind.

Außerdem wurde ein fortschrittliches Softwaresystem entwickelt, das die Qualität und Effizienz der Schutzbeschichtungstechnologien erheblich steigert und umgekehrt die Kosten für die Schweißmaterialien deutlich senkt. Die Software reduziert außerdem die Fertigungskosten, so dass große Betriebsflächen und kostspielige Anlagen für die praktische und kommerzielle Nutzung dieser Technologie nicht benötigt werden.

Im Projekt wurden sieben Einzelaufgaben definiert, die es abzuarbeiten galt. Alle wurden nacheinander erfolgreich abgeschlossen. Wie die Endergebnisse zeigen, gibt es für die Entwicklung fortschrittlicher Verbundwerkstoffe zahlreiche praktische Anwendungen. Dies sind beispielsweise der Einsatz des Schweißverfahrens in der Produktion, die Herstellung von Spezialbeschichtungen, die Reparatur von Werkstücken oder die Sonderfertigung.

Das Forschungsinstitut, das für Beratungen zur Verfügung steht, beabsichtigt derzeit die Aufnahme von Kooperationen im Rahmen des ISTC-Programms und würde auch nichtfinanzielle Beiträge internationaler Interessenten begrüßen. Erwartet werden Beiträge in Form von Analysen, Beratungen und Empfehlungen, aber auch Informationsaustausch, Sichtung technischer Berichte oder eine gemeinsame Teilnahme an Seminaren.

Kontakt:

Dr. Bord Naum
Research Design & Technology Institute
for Welding & Protective Coatings with Pilot Production (WPC-I)
12-B Platonov Street, 220071 Minsk, Weisrussland
Tel: +375-296-475701, Fax: +375-17-210-11-17
Email: nbord@wpc-i.ac.by

Dr. Bord Naum | ctm
Weitere Informationen:
http://www.tech-db.ru/istc/db/projects.nsf/prjn/B-1039

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