Anzeige
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird am LZH die Weiterentwicklung eines Laser-Schneid- und Bearbeitungssystems für die Demontage von kerntechnischen Anlagen vorangetrieben. Im neuen Projekt geht es darum, existierende Systeme durch einen kompakteren und modularen Aufbau für sowohl handgeführte als auch fernbediente Einsätze zu optimieren.
Weiterhin wird eine Sensorik für die Prozesskontrolle entwickelt, um den Lasertrennprozess zu überwachen und so den sicheren Durchschnitt zu garantieren.
Bei Einsätzen in kerntechnischen oder chemischen Anlagen gilt, das Schneiden so emissionsarm wie möglich durchzuführen. Weiterhin ist die Absaugung und Filtrierung der Emissionen von höchster Wichtigkeit.
Beim "normalen" Laserschneiden wird ein Großteil der Emission zur Blechunterseite herausgetrieben. Bei freistehenden Blechen ist die Absaugung der Emissionen dadurch nicht unproblematisch. Ein Ziel im Projekt ist, einen zur Blechoberseite gerichteten Schmelzaustrieb für diese Einsätze zu ermöglichen.
Voruntersuchungen haben gezeigt, dass ein Doppelstrahl-Bearbeitungskopf für diese Anwendungen besonders gut geeignet ist. Zuerst wird der Werkstoff bis zu einer definierten Tiefe gekerbt, damit die Schmelze bei entsprechender Gasstrahlführung nach oben ausgetrieben werden kann. Der nachlaufende Strahl trennt das Material vollständig, und nur ein geringer Anteil der Schmelze wird an der Blechunterseite ausgetrieben.
Ein weiteres Ziel ist die Minimierung der Schnittfugenbreite durch geeignete Wahl von Laserleistung, Fokuslage und Vorschubgeschwindigkeit. Weiterhin sollen schnell austauschbare Module mit einer Multiplex-Kupplung mit Schnellverschluss die Flexibilität des Systems erhöhen, zum Beispiel beim Schneiden verschiedener Blechstärken. Sowohl für die handgeführte Einheit als auch für die fernbediente Nutzung sollen komplexe Verkabelungen und Schlauchverbindungen vermieden werden.
Das Projekt baut auf den am LZH gewonnenen Erfahrungen mit mobilen Handlasern auf. Durch das Projekt mit Namen "EMOS" werden Lasersysteme für Einsätze in kerntechnischen Anlagen noch leistungsfähiger, prozess- und bedienungssicherer werden.
EMOS wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.
Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de
Michael Botts | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.lzh.de
Weitere Berichte zu: Emission > Laserschneiden > LZH > Schmelze
Chemische Prozesse in Zeitlupe untersuchen
01.02.2012 | TU Kaiserslautern
Fuel from market waste
01.02.2012 | Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
Erstmals gezeigt, dass Atomkerne transparent werden
Einem Team von DESY-Wissenschaftlern um Dr. Ralf Röhlsberger gelang es an der hochbrillanten Synchrotronlichtquelle PETRA III, Atomkerne mit Hilfe von Röntgenlicht transparent zu machen. Sie entdeckten dabei gleichzeitig ein neues Prinzip, um einen optisch gesteuerten Schalter für Licht herzustellen, also Licht mit Licht zu beeinflussen, ein wichtiger Baustein auf dem ...
Wissenschaftler beobachten, wie Oxytocin zentrale Schaltstellen im Gehirn erreicht und das Verhalten beeinflusst
Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...
Anzeige
Anzeige

Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?
09.02.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz
Wandel der Hochschulbildung in Deutschland und Professionalisierung
09.02.2012 | Studien Analysen
Ocean warming causes elephant seals to dive deeper
09.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
7. Mannheimer Arbeitsrechtstag am 14. März mit Experten aus Theorie und Praxis
09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging
09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Teams aus neun Ländern treffen sich an der Leibniz Universität zum 6th Hanover PreMoot
09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten