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Nanomaterialien für Batterieforschung und Biomedizin: „Strategische Partner“ tagen in Ulm

12.10.2017

Ab Dienstag tagen die "strategischen Partner" der Universität Ulm in der Villa Eberhardt: 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ägypten, China, Russland und Deutschland tauschen sich über Nanomaterialien für Lebenswissenschaften, Batterieforschung und Katalyse aus. Die Universität Ulm ist über das DAAD-Programm "Strategische Partnerschaften" mit den internationalen Gästen verbunden: Seit 2013 fördert das BMBF den wissenschaftlichen Austausch zu Themen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sowie zu Fragestellungen aus der molekularen Medizin und der Batterieforschung.

Die Universität Ulm bekommt Besuch von ihren „strategischen Partnern“: Ab Dienstag, 17. Oktober, tagen rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ägypten, China, Russland und Deutschland in der Villa Eberhardt. Ihr gemeinsames Interesse gilt Nanomaterialien für Lebenswissenschaften, Batterieforschung und Katalyse.


Villa Eberhardt

Foto: Uni Ulm

Den Rahmen der dreitägigen Konferenz bildet das DAAD-Programm Strategische Partnerschaften: Seit 2013 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den wissenschaftlichen Austausch der Universität Ulm mit der Cairo University in Ägypten sowie mit den chinesischen Partnern Southeast University und Shandong University.

Russische Kooperationspartner der Ulmer Universität sind die Lomonossov Moscow State University und die Siberian State Aerospace University. Gemeinsame Forschungsschwerpunkte der so genannten „U5“ umfassen Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sowie Fragestellungen aus der molekularen Medizin und der Batterieforschung.

Neben dem wissenschaftlichen Austausch haben regelmäßige Tagungen und Workshops der Partner das Ziel, internationale Forscher zusammenzubringen sowie ein interdisziplinäres, länderübergreifendes Netzwerk zu fördern. Im Mittelpunkt der Ulmer Zusammenkunft von Nachwuchstalenten und erfahrenen Wissenschaftlern stehen Biosensorik, Nanomaterialien, Elektrochemie und Katalyse.

Auch junge Forscherinnen und Forscher, die bislang keine Kontakte zu den Partnerunis hatten, können an einem Workshop teilnehmen und sich über das Programm informieren. Ein Höhepunkt ist der Vortrag des Stuttgarter Leibniz-Preisträgers und Quantenphysikers Professor Jörg Wrachtrup, der mit zahlreichen Forschern der Uni Ulm kooperiert.

Eröffnet wird die Konferenz „Nanomaterials for Life Sciences, Batteries and Catalysis“ von Professor Joachim Ankerhold, Vizepräsident für Forschung und Informationstechnologie der Uni Ulm. Von Seiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) spricht Isabell
Mering über transnationale Projekte, unter anderem mit Ägypten, zur Stärkung der Internationalisierung deutscher Hochschulen. Die Tagung wird vom DAAD, von der BioRegionUlm sowie der Universität Ulm unterstützt.

Kontakt: Wiebke Gerdelmann-Schwer: 0731/50 22 0 43, wiebke.gerdelmann-schwer@uni-ulm.de
Elena v. Klitzing: 0731 50 22043, elena.von-klitzing@uni-ulm.de

„Nanomaterials for Life Sciences, Batteries and Catalysis“
17. -19. Oktober
Eröffnung: 10:00 Uhr
Villa Eberhardt
Heidenheimer Str. 80
89075 Ulm

Weitere Informationen:

https://www.uni-ulm.de/io/international-office/projekte/stp-u5/nanomaterials-for...

Annika Bingmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Batterieforschung Biomedizin DAAD Diabetes Elektrochemie Nanomaterialien Netzwerk

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