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Das Wissen vor der Rente retten: Unternehmen sind eingeladen zur Nova.PE-Konferenz

10.09.2007
KMU: Wissenserhalt ist möglich und notwendig

Kann man Berufserfahrung weitergeben? Lässt sich Wissen speichern? Mit diesen Fragen plagen sich Unternehmensleiter, wenn langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Oft droht ihr Weggang große Lücken in den Wissensbestand des Unternehmens zu reißen. Rechtzeitig erkannt, lässt sich diese Gefahr aber bannen.

Wie das geht, zeigen Projektmitarbeiter und -teilnehmer von Nova.PE bei einer Konferenz am 17. Oktober 2007 (9 bis 15.30 Uhr, Veranstaltungszentrum Mensa der RUB, Ebene 04, Saal 2b). Das EU-Projekt, koordiniert am Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung der Ruhr-Universität (Prof. Dr. Heiner Minssen), bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen ein Konzept zum Wissenserhalt an. Interessierte Unternehmen und Pressevertreter sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, die Anmeldefrist endet am 21. September 2007.

Infos und Anmeldung online

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»Nova »Wiss

Informationen und Anmeldung unter: http://www.novape.rub.de

Unverzichtbares Wissen finden und weitergeben

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die Auswirkungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Oft geht wertvolles, unverzichtbares Wissen mit ausscheidenden Mitarbeitern in Rente. Im Projekt "Nova.PE", gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, wurden deshalb Instrumente entwickelt, die Wissen für Unternehmen retten. Unverzichtbare Kompetenzen werden erfasst und die Know-how-Träger unter den älteren Arbeitnehmern identifiziert. In einem klar strukturierten und moderierten Prozess geben diese "Wissensgeber" ihr Know-how an jüngere Mitarbeiter, die "Wissensnehmer" weiter. Eine IT-gestützte Wissensmanagement-Datenbank stellt sicher, dass zentrale und unverzichtbare Wissensbestände des Unternehmens erhalten bleiben. Um einen nachhaltigen Nutzen zu erzielen, wird ein so genannter "Personalentwicklungs-Kümmerer" aus dem Unternehmen bestimmt. Er begleitet den Beratungs- und Qualifizierungsprozess von Beginn an und wird darin geschult, die Instrumente wie z.B. den Nova.PE-Kompetenzpiloten, Verfahren und Methoden künftig eigenverantwortlich anwenden und anpassen zu können.

Experten und Praktiker berichten von ihren Erfahrungen

Bei der Konferenz stellen Experten die erweiterten und verfeinerten Methoden und neu entwickelten Instrumente vor, die Unternehmen beim Personalprozess unterstützen sollen. Zum anderen berichten Praktiker von ihren Erfahrungen mit dem Nova.PE-Prozess. In verschiedenen Workshops haben die Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, die Nova.PE-Instrumente selbst zu erproben.

Weitere Informationen

Dipl.-Soz. Wiss. Kerstin Alms, Tel.: 0234/32-24370, E-Mail: kerstin.alms@rub.de, Programm und Anmeldung unter http://www.novape.rub.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.novape.rub.de

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