Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

E-Justice-Forum der XML-Tage 2007

03.09.2007
Föderale E-Justice-Projekte eine erprobte Lösungsquelle für die europäische E-Justice-Vernetzung - 25. September 2007, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Die sichere elektronische Kommunikation und die Modernisierung aller Geschäftsabläufe innerhalb der öffentlichen Verwaltung und Justiz durch den Einsatz von Informationstechnologien stehen seit geraumer Zeit ganz oben auf der Agenda. Das E-Justice-Forum der XML-Tage 2007 in Berlin beleuchtet Gegenwart und Zukunft des elektronischen Rechtsverkehrs.

Das Forum wendet sich an Juristen und andere Fachleute aus Justiz und öffentlicher Verwaltung. In den nachfolgenden Themenblöcken werden von den maßgeblichen Gestaltern des elektronischen Rechtsverkehrs die Bereiche Technik, Recht und gesellschaftspolitische Themen in einen spannenden Zusammenhang gestellt.

Die Themenblöcke:

* Europa und grenzüberschreitender Rechtsverkehr
* IT-Standards in der Justiz
* Handelsregister mit elektronischer Einreichung und Datenübernahme
* Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zeigt seine hochmoderne Technik
* Gerichte, Notare, Unternehmen, Kommunen - ein Kommunikationsraum
* Elektronische Hilfsmittel im Kontext des Grundgesetzes

Staatssekretär Lutz Diwell, Bundesministerium für Justiz, eröffnet das Forum mit dem Themenblock Europa. Durch Diwell und weitere hochkarätige Referenten wird in diesem Themenblock zu erfahren sein, wie sich E-Justice in Europa entwickelt. So ist für Daniela Freiheit, Europäische EDV-Akademie des Rechts, die Kernfrage: "Wie es jenseits der nationalen Besonderheiten in der Justiz gelingen kann, in Europa eine grenzüberschreitende interoperable Kommunikationsinfrastruktur aufzubauen?" Dr. Wilfried Bernhardt, Bundesministerium für Justiz, sieht - so eine These seines Vortrags - "in der Verknüpfung der föderalen E-Justice-Projekte eine erprobte Lösungsquelle für die europäische E-Justice-Vernetzung".

Unter dem Titel "Elektronische Grundschuld - Kommunikation zwischen Banken und Notaren über NotarMail" präsentiert Dr. Robert Mödl, Bundesnotarkammer, die einheitliche Kommunikationsdrehscheibe für Notare. Basis der Drehscheibe ist Notarmail für die Kommunikation und Xnotar für die Fachdatenerzeugung und -interpretation mit vielfältigen Außenschnittstellen. Dabei wird deutlich, dass diese Schnittstellen zu unterschiedlichen Systemen etwa von Banken, Kommunen und Gerichten zu einem einheitlichen Benutzungserlebnis für die Notare und ihre Mitarbeiter führen.

Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg wird im Forum vom brandenburgischen Staatssekretär der Justiz Günter Reitz und Richter Ulrich Schwenkert als "Best Practice" präsentiert. Ihr Beitrag gibt einen Einblick in das Innenleben von Deutschlands modernstem Gericht. Hier sind Zukunftsszenarien schon heute umgesetzt. An diesem Beispiel wird die Dimension von E-Justice plastisch.

In einer das Forum abschließenden Podiumsdiskussion mit den Staatssekretären der Justiz aus Berlin und Brandenburg, Hasso Lieber und Günter Reitz, dem Landgerichtspräsidenten aus Frankfurt (Oder), Dirk Ehlert, und Helmut Becker als Repräsentanten der Bundesrechtsanwaltskammer geht es um die Frage, was die Region tun will und tun kann, um sich zum führenden E-Justice-Standort in Deutschland zu entwickeln.

Registrierung und Buchung von Informationsständen:

Für die kostenfreie Teilnahme an den Foren des Wirtschaftsforums sowie am Empfang des e. V. ist eine Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular ist ab sofort freigeschaltet unter: http://registrierung.xmltage.de.

Unternehmen, die sich an der begleitenden Ausstellung beteiligen möchten, wenden sich bis zum 10.September per Email unter wifo@xmlcityberlin.de an das Ausstellungsbüro.

Verantwortlich für Konzeption und Gestaltung des XML-Wirtschaftsforums ist der Verein e. V. (http://www.xmlcityberlin.de). Bei der Programmgestaltung des E-Justice-Forums wirkten mit: Dr. Wilfried Bernhardt, Ministerialdirigent Bundesministerium der Justiz; Holger Bogs, AM-SoFT IT-Systeme; Friederike Lummel, Geschäftsführerin Bundesrechtsanwaltskammer; Andreas Muchow, AM-SoFT IT-Systeme; Ulrich Schwenkert, Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg und Jörg Tegeder, Richter am Amtsgericht, Senatsverwaltung für Justiz Berlin.

Initiiert wurden die ersten XML-Tage im Jahre 2003 durch eine Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Inzwischen hat sich die Veranstaltung als führende XML-Kongressmesse etabliert. In diesem Jahr werden insgesamt etwa 1000 Teilnehmer erwartet.

Aktuelle Informationen und Bildimpressionen vom E-Justice-Forum 2006 finden Sie unter http://ejustice.xmltage.de

Kontakt:

e. V.

Presse
Stefan Grill
Tel.: +49.30.21001-407
Email: stefan.grill@xmlcityberlin.de

Wirtschaftsforum
Rainer Thiem
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: +49.30.21001-470
Email: rainer.thiem@xmlcityberlin.de

Stefan Grill | xmlcity:berlin
Weitere Informationen:
http://registrierung.xmltage.de
http://www.xmlcityberlin.de
http://ejustice.xmltage.de

Weitere Berichte zu: Finanzgericht XML-Tage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie