Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„f-cell“ präsentiert breites Programm

30.07.2007
Das Vortragsprogramm des diesjährigen Brennstoffzellen-Forums „f-cell“, das am 24. und 25. September in Stuttgart renommierte internationale Referenten präsentiert, ist immer aktuell im Internet unter www.f-cell.de abrufbar.

Der Fokus liegt dieses Jahr auf mobilen Anwendungen. Doch weitere, teilweise parallele Foren wie „Technik, Märkte, Anwendungen“, „Infrastruktur, H2-Herstellung und -Speicherung“, „Brennstoffzellen in der stationären“ sowie „Brennstoffzellen in der portablen Anwendung“, „Stack-Technologie“, „Brennstoffzellen-Komponenten“ und – neu – „Kommunikation in Sachen Brennstoffzelle“ decken erneut das gesamte Spektrum des Themas ab. Außerdem: Bei der „f-cell“ gehören Vortrags- und Messebesuch sowie ein Rahmenprogramm mit feierlicher „f-cell“-Award-Verleihung und Exkursion zusammen.

Stuttgart (eos) – „Unser Programm steht und ist im Internet unter www.f-cell.de in deutsch und englisch abrufbar“, erklärten die Veranstalter des internationalen Brennstoffzellen-Forums „f-cell“, das am 24. und 25. September in Stuttgart stattfindet. Interessierte können das gedruckte Programmheft auch anfordern unter Telefon 07156-43624-50 oder per E-Mail: f-cell@messe-sauber.de. Die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH aus Gerlingen sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstalten die „f-cell“, die Kongress und Messe vereint und deutschlandweit der größte Branchen-Event dieser Art ist, in Kooperation mit dem Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg und der DaimlerChrysler AG. Auch für 2007 konnten die Organisatoren wieder prominente Redner für ein vielseitiges Programm gewinnen.

Deutschland: Schub durch Innovationsprogramm

Nilgün Parker, Referentin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird die Arbeit des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie der Bundesregierung vorstellen, in das neben dem oben genannten Ministerium auch die Ministerien für Bildung und Forschung sowie für Wirtschaft und Technologie eingebunden sind. Dem Zehnjahresprogramm stehen mit komplementären Mitteln der Wirtschaft insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung, die in Forschungs- und Entwicklungs- sowie Marktvorbereitungsprojekte für die mobile, stationäre und portable Anwendung der Brennstoffzelle fließen. Seit Beginn des Jahres konnten dafür Projektanträge gestellt werden.

Europäische Kooperation und Entwicklungen weltweit

Professor Dr. Herbert Kohler, Forschungsleiter und Umweltbevollmächtigter bei DaimlerChrysler, der für sein Unternehmen das Ziel formulierte zwischen 2012 und 2015 mit einem Brennstoffzellenantrieb wettbewerbsfähig und serienreif zu sein, stellt in einem Übersichtsvortrag „Von der Strategie zur Umsetzung“ Ergebnisse der Arbeit der European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform (HFP) vor, die 2005 ihre Tätigkeit aufnahm. Die weiteren Plenumsvorträge lenken den Blick über Europa hinaus – nach Kanada und nach Japan. John Tak, Präsident und Geschäftsführer des kanadischen Brennstoffzellen-Verbandes H2FCC, wird einen Überblick über den nordamerikanischen Markt geben. Die japanischen Brennstoffzellenaktivitäten beleuchtet Akiteru Maruta, Projektmanager beim HighTech-Beratungsunternehmen Technova Incorporated in Tokio. Er berücksichtigt dabei vorrangig die mobilen Anwendungen, auf denen während der diesjährigen „f-cell“ ein besonderer Fokus liegt.

Neu: Forum zur Kommunikation des Themas „Brennstoffzelle“

„Die Breite der Veranstaltung, die in jeweils eigenen Foren alle Anwendungsbereiche der Brennstoffzelle abdeckt, bleibt jedoch bestehen“, betont Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur, ausdrücklich. „Wir erweitern unser Spektrum sogar: Mit dem Forum 'Kommunikation in Sachen Brennstoffzelle' sprechen wir Marketing- und PR-Leiter sowie Vertriebschefs der Branche an, die zunehmend vor der Herausforderung stehen, Strategien für Markteinführung und Kunden-Kommunikation zu entwickeln.“

Die Sicht des Klimaforschers

Der zweite Kongresstag startet ebenfalls mit einer Plenumsveranstaltung. Professor Dr. Hartmut Graßl, langjähriger Leiter des Weltklimaprogramms der UN in Genf sowie bis 2005 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, fordert in seinem gleichnamigen Vortrag „ein nachhaltiges Energiesystem“. Dr. Ulrich Bünger von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH in Ottobrunn bei München spricht anschließend über „Wasserstoff und Brennstoffzelle – Motive und Umsetzungsstrategien zur Markteinführung“.

Foren gehen ins Detail

Die teilweise parallelen Foren, die den Plenumsvorträgen folgen, stehen unter den Überschriften „Mobile Anwendungen“, „Technik, Märkte, Anwendungen“, „Infrastruktur, H2-Herstellung und -Speicherung“, „Brennstoffzellen in der stationären Anwendung“, „Brennstoffzellen in der portablen Anwendung“, „Stack-Technologie“, „Brennstoffzellen-Komponenten“ sowie „Alternative Antriebe (mobil)“ und „Kommunikation in Sachen Brennstoffzelle“. Hier erfahren die Zuhörer, die erfahrungsgemäß zu zwei Dritteln aus der Wirtschaft kommen werden, ganz praxisbezogen mehr über einzelne Marktsegmente, Forschungserfolge und Projekte.

Messebesuch gehört dazu

Die gleichzeitig im Stuttgarter Haus der Wirtschaft stattfindende „f-cell“-Messe, deren Besuch im Symposiumspreis inbegriffen ist, sowie ein Rahmenprogramm mit Verleihung des „f-cell“-Award und eine Exkursion am 26. September zu interessanten Projekten in der Region bieten den Besuchern vielfältige Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch.

| Peter Sauber Agentur
Weitere Informationen:
http://www.f-cell.de

Weitere Berichte zu: Brennstoffzelle DaimlerChrysler

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie