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"NanoSurface 2008" zum Thema biochemisch oder chemisch aktiver Oberflächen

15.08.2008
Fachtagung der AG Materialwissenschaften, der IHK-Arbeitsgemeinschaft Hessen und des TechnologieTransferNetzwerks Hessen

Um biochemisch beziehungsweise chemisch aktive Oberflächen dreht sich alles in den Vorträgen, Postern und der Industrie-Ausstellung bei der diesjährigen Fachtagung "NanoSurface 2008".

Die AG Materialwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, die IHK-Arbeitsgemeinschaft Hessen und das TechnologieTransferNetzwerk Hessen (TTN-Hessen) veranstalten dieses wissenschaftliche Symposium zum vierten Mal. Die Tagung findet am 28. August 2008 von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt; Veranstaltungsort ist das Hörsaalgebäude der Physikalischen Institute, Heinrich-Buff-Ring 14, Gießen.

Mit über 100 Unternehmen in Hessen, die Nanotechnologie anwenden oder anbieten beziehungsweise darauf spezialisiert sind, und rund 70 Arbeitsgruppen an den hessischen Hochschulen zählt Hessen zu den führenden Nanotechnologie-Standorten in Deutschland und Europa. Insbesondere im Umfeld von Hochschulen haben sich kleine Firmen angesiedelt, die sich ganz auf diese Technologie spezialisiert haben - meist Spin-Offs oder Joint-Ventures von Unternehmen und Hochschulen.

Mit der NanoSurface soll in dieser weit gespannten Querschnittstechnologie der Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen, zwischen Forschung und Anwendung, gefördert werden. In diesem Jahr sind die biochemisch aktiven Oberflächen als ein zentrales Arbeitsgebiet der Materialwissenschaften Thema der Veranstaltung. Oberflächen stellen zum einen die natürliche Schnittstelle eines Materials mit seiner Umwelt dar. Sie haben zum anderen häufig aber auch sehr verschiedene Funktionen. Außenseiten mit chemischer oder biochemischer Funktion werden heute in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt.

Die diesjährige "NanoSurface" wird den Stand von Entwicklung und Anwendung chemisch beziehungsweise biochemisch aktiver Oberflächen in einigen besonders zukunftsträchtigen Feldern beleuchten: der Einsatz aktiver Oberflächen mit steuerbarer Haftung, Katalytische Oxydationen an nanostrukturierten Oberflächen, Nanobeschichtungen für Tribosysteme oder Halbleiter-Biosensoren. Die Veranstaltung richtet sich an Techniker und Ingenieure, die als Fach- und Führungskräfte in der Forschung und Entwicklung sowie der Konstruktion und Fertigung tätig sind und sich umfassend über neue Entwicklungen informieren möchten.

Nach den Begrüßungen von Staatssekretär Klaus-Peter Güttler, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, und Prof. Dr. Stefan Hormuth, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, geht es in die Fachvorträge und -Diskussionen. Als Referenten gewannen die Veranstalter Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, die von Trends, Forschungsergebnissen und Anwendungsmöglichkeiten aus der Praxis berichten: Dr. Aránzazu Del Campo vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart und dem Leibniz Institut für Neue Materialien in Saarbrücken, Prof. Dr. Claus-Dieter Kohl von der AG Materialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Dr. Christian Göbbert von der ItN Nanovation AG in Saarbrücken. Fachvorträge halten außerdem Dipl. Ing. Stefan Bill, Rewitec GmbH (Lahnau), Dr. Stefan Stein, Rittal GmbH & Co KG (Herborn) und Prof. Dr. Martin Eickhoff, AG Materialwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das Teilnahmeentgelt beträgt 75 Euro.

Kontakt:
Dr. Eberhard Pitt, I. Physikalisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 16, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-33118, Fax: 0641 99-19912
E-Mail: eberhard.j.pitt@exp1.physik.uni-giessen.de

Lisa Arns | idw
Weitere Informationen:
http://www.ttn-hessen.de/nanosurface

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