Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Umweltforschung auf der Zugspitze: TUM im Konsortium "Umweltforschungsstation Schneefernerhaus"

12.10.2007
Die Technische Universität München (TUM) ist seit heute Mitglied im Konsortium "Umweltforschungsstation Schneefernerhaus" (UFS). Die auf dem höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, auf 2650 m gelegene Umweltforschungsstation besteht seit 1998 und leistet unter anderem einen Beitrag zum weltweiten Messnetz des "Global Atmosphere Watch"-Programms (GAW) der World Meteorological Organization (WMO). Mit diesem Messnetz konnten wesentliche Erkenntnisse über das Ozonloch und über den schädlichen Einfluss von Treibhausgasen gewonnen werden.

Anzeige

Dem Konsortium gehören neben der TUM das Forschungszentrum Karlsruhe, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) sowie der Deutsche Wetterdienst (DWD) an. Mit ihnen soll die Umweltforschungsstation auf der Zugspitze zu einem international vernetzten Zentrum für Höhen- und Klimaforschung ausgebaut werden.


Mit dem heutigen Beitritt zum Konsortium und der Unterzeichnung der Nutzungsvereinbarung sichert sich die TUM die einzigartigen Forschungsmöglichkeiten auf dem Schneefernerhaus. Die Infrastruktur der Forschungsstation und die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen ansässigen Forschergruppen bilden für die TU München eine wichtige Grundlage für Projekte im Bereich der Klima- und Atmosphärenforschung sowie der Medizin. Damit bestätigt und verstärkt die TUM ihr Engagement auf diesen gesellschaftlich in hohem Maße relevanten Forschungsfeldern.

Für die künftigen Forschungsarbeiten in Kooperation mit der Umweltforschungsstation entsendet die TUM international ausgewiesene Forschergruppen. Prof. Hans Peter E. Schmid, Ordinarius für Atmosphärische Umweltforschung an der TUM und bis vor kurzem an der University of Indiana (USA) tätig, wird künftig das Garmischer Institut für Atmosphärische Umweltforschung leiten. Ergänzt wird die personelle Verknüpfung zwischen der TUM und der Garmischer Forschungsstation durch Prof. Annette Menzel, Inhaberin der Professur für Ökoklimatologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan und Mitautorin des vierten Weltklimaberichts IPCC.

Die Garmischer Forschungsstation bietet aufgrund ihrer Lage ideale Voraussetzungen für die medizinische Forschung, insbesondere die Allergieforschung. Deshalb wird auch die Fakultät für Medizin der TUM an Forschungsarbeiten auf der Zugspitze beteiligt sein. Ein Forscherteam unter Leitung von Prof. Johannes Ring, Leiter der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, wird den Einfluss des Hochgebirgsklimas auf Allergien und Umwelterkrankungen unter verschiedenen Aspekten untersuchen. Für dieses Projekt konnten zudem Prof. Heidrun Behrendt, Leiterin des TUM-Zentrums Allergie und Umwelt (ZAUM), sowie Prof. Annette Menzel gewonnen werden.

Dr. Ulrich Marsch | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-muenchen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht El Niño Weather and Climate Change Threaten Survival of Baby Leatherback Sea Turtles
25.05.2012 | Drexel University

nachricht Bark Beetle May Impact Air Quality, Climate
25.05.2012 | Southern Illinois University Carbondale

Alle Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein Kompass für Pollenschläuche - Forscher überwinden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten


Seit Jahrzehnten ist es ein Traum von Biologen und Pflanzenzüchtern auf der ganzen Welt: Der Genpool an Nutzpflanzen ließe sich wesentlich erweitern und verbessern, wenn die bestehenden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten überwunden werden könnten. Davon würde vor allem die Agrarwirtschaft profitieren.

Allerdings konnten die molekularen Grundlagen vieler Kreuzungsbarrieren und die Vorgänge bei der doppelten Befruchtung von Blütenpflanzen lange Zeit nicht untersucht werden. Viele Kreuzungsversuche schlugen fehl, weil es nicht gelang, das Wachstum des männlichen Pollenschlauchs (der die Spermazellen transportiert) zum weiblichen Eiapparat anzuregen.

Ein Forschungsteam der Universität Regensburg unter der Leitung von ...

Im Focus: Erster Einsatz für neuartiges Meeresbodenobservatorium


GEOMAR installiert MoLab an Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen

Morgen startet das Kieler Forschungsschiff POSEIDON vom norwegischen Bergen aus zu einer Expedition ins Europäische Nordmeer. An Bord befindet sich das neu entwickelte Ozeanboden-Observatorium MoLab. Die Wissenschaftler werden es erstmals für vier Monate an einem Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen installieren.

Bisher hatten Meeresforscher die Qual der Wahl, wenn sie komplexe Prozesse ...

Im Focus: Möglicher neuer Ansatz gegen Krebs im Frühstadium entdeckt


Zellen nutzen zur Kommunikation untereinander eine ganze Reihe an Proteinen. Darunter auch ein Zelloberflächenprotein, das in bestimmten Fällen die Entstehung von Krebs fördert, wie Berner Zellbiologen herausgefunden haben.

Schaltet man es aus, wird dadurch auch Krebs gehemmt oder gar verhindert. Da dieses Protein bereits in den ersten sich teilenden Krebszellen vorhanden ist, versprechen diese Ergebnisse völlig neue Ansätze zur Krebsbekämpfung in einem sehr frühen Stadium.

Prof. Eduardo Moreno und sein Team vom Institut für Zellbiologie der Universität Bern ...

Im Focus: Wie Magmafluss, Kristallwachstum und seismische Aktivität zusammenhängen


Autopsie einer Eruption
Forscher der RUB und aus Bristol berichten in Science

Wie die Vorgänge tief im Inneren von Vulkanen mit den an der Oberfläche gemessenen seismischen Daten zusammenhängen, berichten Forscher des Bereichs Petrologie der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus Bristol in der Zeitschrift Science. Sie analysierten das Wachstum von Kristallen in der Magmakammer und nutzten Aufzeichnungen der seismischen Aktivität. Die ...

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Forschungscampus caMPlusQ der Saarbrücker Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eröffnet

25.05.2012 | Materialwissenschaften

Energieoptimiert Bauen

25.05.2012 | Architektur Bauwesen

NTU and I²R scientists invent revolutionary chipset for high-speed wireless data transfer

25.05.2012 | Informationstechnologie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

Von Urheberrechtsfragen bis hin zur Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Das zweite Leipziger Fachgespräch Feste Biomasse 2012 findet am 13. Juni statt

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Familie und Wissenschaft

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp