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Nanotechnologie als neuer Entwicklungshelfer

13.04.2005

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Technologische Entwicklungen versprechen die Weiterentwicklung der Dritten Welt


Zukünftig wird die Nanotechnologie einen großen Einfluss auf Millionen Menschen in der Dritten Welt haben. Denn die aus dieser Technik resultierenden Entwicklungen versprechen eine bessere Energieproduktion und neue Lagermethoden. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung des Canadian Joint Centre for Bioethics (JBC), welche 63 weltweit führenden Spezialisten über die wichtigsten potenziellen Entwicklungen im nanotechnologischen und nanowissenschaftlichen Bereich befragte.

"Die Nützlichkeit der zukünftigen nanotechnologischen Entwicklungen haben einen enormen Einfluss auf die wesentliche Verbesserung der Lebensstandards in der Dritten Welt", erklärte Studienleiter Peter Singer. Gemäß des von den Experten erstellten Rankings wird den Nanowissenschaften nicht nur im Bereich der Energiespeicherung und -produktion (Platz 1) und der Landwirtschaft (Platz zwei) eine zentrale Bedeutung zukommen, sondern auch bei der Wiederaufbereitung von Wasser (Platz drei) und im Bereich der Krankheitsdiagnose und dem -screening (Platz vier). "Die Nanotechnologie ebnet den Entwicklungsländern den Weg zu einer Energieselbstversorgung, was in weiterer Folge das ökonomische Wachstum begünstigen wird. Wissenschaft und Forschung allein können die Probleme der Entwicklungsländer zwar nicht magisch lösen, doch sie leisten einen zentralen Beitrag zum Fortschritt", so Singer.

Konkrete Anwendungsgebiete für die Nanotechnik sollen im Bereich der Entwicklung neuer Wasserspeicher und -filtersysteme liegen, sowie bei der Produktion neuer Materialien und der Gewinnung von Energie. Im Bereich der Gesundheit sollen durch so genannte Nano-Chips neue Formen der Gesundheitsdatenerfassung und neue medizinische Testverfahren geschaffen werden. Darüber hinaus soll durch die Technik robusteres und fruchtbareres landwirtschaftliche Saatgut entwickelt werden. "Die Vorteile und Entwicklungspotenziale der Nanotechnologie werden von den Experten als schier unerschöpflich beschrieben", resümiert Singer.

Evelyn Lengauer | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.utoronto.ca/jcb/home/main.htm

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