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Bundesumweltminister Juergen Trittin foerdert umweltschonendes und flussvertraegliches Binnenschiff
Bundesumweltminister Juergen Trittin unterstuetzt den Bau eines neuartigen umweltschonenden Binnenschiffs. Einen Foerderbescheid in Hoehe von 2,2 Millionen Euro aus dem "Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen" hat der Bundesumweltminister heute in Duisburg an die BWK Schiffinvest MS "RMS Kiel" GmbH uebergeben. Ausgeruestet mit Russfilter und Stickoxidminderung wird der neue "Futura Carrier" bereits ab Oktober dieses Jahres auf dem Rhein unterwegs sein. "Feinstaeube spielen nicht nur in den Innenstaedten eine Rolle, sondern durchaus auch in den Binnenhaefen, wie Daten aus Duisburg zeigen", sagte der Bundesumweltminister.
Der Bestand an Binnenschiffen ist teilweise 40 Jahre alt und verursacht beispielsweise im Duisburger Hafen rund 40 Prozent der gesamten Stickoxid- und 20 Prozent der gesamten Dieselruss-Emissionen. Mit dem nun erstmals realisierten Konzept der so genanten "Futura Carrier" sollen Binnenschiffe an die heutigen Transportaufgaben angepasst und neue Umweltstandards im Schiffverkehr gesetzt werden. Rund 7,3 Millionen Euro investiert die neugegruendete Eignerfirma insgesamt in das neuartige Schiff. Der Einsatz moderner, im Strassenverkehr bereits erprobter Technik reduziert den gesundheitsgefaehrdenden Ausstoss von Feinstaubpartikeln um bis zu 99 Prozent und von Stickoxiden um bis zu 70 Prozent. Damit ist das Schiff auch fuer kommende Grenzwerte der EU, die ab 2010 gelten werden, geruestet.
Vom "Futura-Carrier"-Konzept profitieren aber nicht nur die Menschen, sondern auch die Natur. Durch eine neuartige Rumpfform wird die Wellenbildung und damit die Beeintraechtigungen von Ufervegetation und Fischfauna verringert. Ausserdem ist das Schiff bei geringen Wassertiefen einsetzbar und besonders gut manoevrierbar. Bisher musste in Zeiten niedrigen Wasserstands der Schiffsbetrieb eingestellt werden. "Hier wird also das Schiff den Fluessen angepasst, und nicht umgekehrt", so Trittin.
Michael Schroeren | Quelle: BMU-Pressereferat
Weitere Informationen: www.bmu.de
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