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Einzelhandelsumsatz im Juni 2007 real um 0,8% gesunken

31.07.2007
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Juni 2007 nominal 0,2% und real 0,8% weniger um als im Juni 2006.

Der Juni 2007 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat. Dieses vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten stieg der Umsatz im Einzelhandel im Vergleich zum Mai 2007 um nominal 0,6% und real 0,7%.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte nominal 1,2% und real 3,0% weniger um als im Juni 2006. Sowohl bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten (nominal - 1,0%, real - 2,8%) als auch im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (nominal - 3,6%, real - 5,9%) lagen die Umsätze nominal und real unter denen des Vorjahresmonats.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im Juni
2007 dagegen nominal und real höher als im Vorjahresmonat (nominal + 0,7%, real + 0,8%). Vier der sechs Branchen in diesem Bereich konnten ihre Umsätze nominal und real gegenüber Juni 2006 steigern. Den größten realen Umsatzzuwachs erzielte dabei der sonstige Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck) mit 3,2% (nominal + 2,6%). Die anderen beiden Branchen dieses Bereiches lagen dagegen nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats: Der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, zu dem die Waren- und Kaufhäuser gehören, mit nominal - 2,0% und real - 2,8% und der Versandhandel mit nominal - 1,5% und real - 2,1%.

Im ersten Halbjahr 2007 setzte der Einzelhandel nominal 0,8% und real 1,5% weniger um als im Zeitraum Januar bis Juni 2006.

Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Einzelhandel:

Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert.
Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern sowie durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,2 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,2 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Endgültige Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung einschließlich der Unternehmensmeldungen, die nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14 Tagen kostenlos im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen zur Verfügung: Suchwort "Einzelhandel" (Fachserie 6, Reihe 3.1).

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht, der kostenlos auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de > Publikationen > Qualitätsberichte abgerufen werden kann.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de

Weitere Auskünfte gibt:
Wulf-Rainer Dietrich,
Telefon: (0611) 75-24 30,
E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Wulf-Rainer Dietrich | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
http://www.destatis.de/publikationen

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