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Einzelhandelsumsatz im April 2007 real um 0,6% gesunken

01.06.2007
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2007 nominal 0,4% mehr und real 0,6% weniger um als im April 2006. Beide Monate hatten jeweils 23 Verkaufstage, allerdings fiel das Ostergeschäft in diesem Jahr zum Teil in den März, im Vorjahr lag es dagegen im April.

Der Zwei- Monats-Vergleich für die Monate März und April 2007 mit den beiden Vorjahresmonaten ergibt nominal eine Umsatzsteigerung von 0,8% und real gleich hohe Umsätze. Dieses vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten stieg der Umsatz im Einzelhandel im Vergleich zum März 2007 um nominal 2,8% und real 2,6%.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte nominal 0,5% und real 2,9% weniger um als im April 2006.

Sowohl bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten (nominal - 0,5%, real - 2,8%) als auch im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (nominal - 0,9%, real - 3,5%) lagen die Umsätze nominal und real unter denen des Vorjahresmonats.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln dagegen lagen die Umsätze im April 2007 nominal und real höher als im Vorjahresmonat (nominal + 1,1%, real + 0,9%). Vier der sechs Branchen in diesem Bereich konnten ihren Umsatz nominal und real gegenüber dem April 2006 steigern: der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal + 7,1%, real + 6,0%), der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal + 3,7%, real + 2,4%), der Versandhandel (nominal + 2,2%, real + 1,7%) und der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal + 0,2%, real + 0,4).

Von Januar bis April 2007 setzte der Einzelhandel nominal 0,4% und real 1,2% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum um.

Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Einzelhandel:

Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert.
Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern sowie durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,2 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,2 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht, der unter www.destatis.de/download/qualitaetsberichte/qualitaetsberichthandelmonat.pdf abgerufen werden kann.

Weitere Auskünfte gibt:
Wulf-Rainer Dietrich,
Telefon: (0611) 75-2430,
E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Wulf-Rainer Dietrich | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
http://www.destatis.de/download/qualitaetsberichte/qualitaetsberichthandelmonat.pdf

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