Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werbeaufwand 2002 über vier Prozent gesunken

17.01.2003


Letztes Quartal lässt aber für 2003 hoffen



Der Bruttowerbeaufwand in den klassischen Medien Deutschlands ist im Gesamtjahr 2002 um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Damit sind die Aufwendungen der Werbewirtschaft bereits im zweiten Jahr in Serie rückläufig. Mit insgesamt 16,4 Mrd. Euro lagen die Bruttowerbeaufwendungen im vergangenen Jahr laut aktueller Erhebung des Marktforschers Nielsen Media Research auf dem Niveau von 1999. Das letzte Quartal 2002, vor allem der Dezember, lässt aber für 2003 hoffen.

... mehr zu:
»Werbeaufwand »Werbeausgabe


"Die Daten des Dezembers 2002 sind seit langer Zeit das erste konkrete positive Ergebnis", erläutert Ludger Vornhusen, Geschäftsführer von Nielsen Media Research. Erstmals seit Ende des Boomjahres 2000 sei kein weiterer Rückgang im Vergleich zum Monat des Vorjahres feststellbar gewesen. Schon im Oktober fiel der Rückgang mit minus 3,1 Prozent schwächer als davor aus, im November waren es nur noch minus 1,3 Prozent. Ob sich daraus ein stabiler Trend für 2003 entwickelt, werde sich erst im Frühjahr herausstellen, so Vornhusen.

Die Aufteilung der Werbeausgaben auf die einzelnen Medienbranchen fällt demnach folgendermaßen aus: Das Fernsehen konnte nach wie vor die höchsten Werbeumsätze erzielen, nämlich 7,25 Mrd. Euro. Das sind um 4,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 3,85 Mrd. Euro des Werbekuchens schnappten sich die Publikumszeitschriften, ein Minus von 7,2 Prozent. Zeitungen kommen mit 3,51 Mrd. Euro (minus 2,9 Prozent) auf Rang drei. 897,3 Mio. Euro wurden für Werbung im Radio, 464,3 Mio. Euro für Plakatwerbung sowie 400,8 Mio. Euro in Fachzeitschriften ausgegeben. Deutlich weniger wurde von den Branchen Telekommunikation (minus 25,5 Prozent), Finanzen, Energieversorgung und Spezialversender ausgegeben. Ihre Werbeausgaben gesteigert haben 2002 der Automarkt (plus 5,3 Prozent) sowie Handelsorganisationen (plus 6,5 Prozent). Die höchste Steigerung beim Werbeaufwand hatte der Bereich Altersvorsorge mit einem Plus von 492,3 Prozent, allerdings auf einem relativ geringen Niveau (von 31,3 Mio. Euro auf 185,4 Mio. Euro).

Erwin Schotzger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.nielsen-media.de

Weitere Berichte zu: Werbeaufwand Werbeausgabe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Im Focus: Towards data storage at the single molecule level

The miniaturization of the current technology of storage media is hindered by fundamental limits of quantum mechanics. A new approach consists in using so-called spin-crossover molecules as the smallest possible storage unit. Similar to normal hard drives, these special molecules can save information via their magnetic state. A research team from Kiel University has now managed to successfully place a new class of spin-crossover molecules onto a surface and to improve the molecule’s storage capacity. The storage density of conventional hard drives could therefore theoretically be increased by more than one hundred fold. The study has been published in the scientific journal Nano Letters.

Over the past few years, the building blocks of storage media have gotten ever smaller. But further miniaturization of the current technology is hindered by...

Im Focus: Successful Mechanical Testing of Nanowires

With innovative experiments, researchers at the Helmholtz-Zentrums Geesthacht and the Technical University Hamburg unravel why tiny metallic structures are extremely strong

Light-weight and simultaneously strong – porous metallic nanomaterials promise interesting applications as, for instance, for future aeroplanes with enhanced...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Papstar entscheidet sich für tisoware

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

Natürliches Radongas – zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

„Spionieren“ der versteckten Geometrie komplexer Netzwerke mit Hilfe von Maschinenintelligenz

08.12.2017 | Biowissenschaften Chemie