Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Moderne Anästhesie im MR-Umfeldm

14.11.2007
Mit Fabius MRI steht die neueste Anästhesie-Generation für den
Einsatz im MR-Umfeld zur Verfügung.
Dieses jüngste Mitglied der Fabius-Familie der Dräger Medical AG & Co. KG, Tochtergesellschaft der Drägerwerk AG, ist speziell für die Anforderungen im Bereich der Magnetresonanztomographie (MRT) entwickelt worden. Darüber hinaus eignet sich dieses System aber auch für weitere Anwendungen, in denen magnetische Felder eingesetzt werden: Beispielweise am spezifischen
Herzkathetermessplatz, in der Protonentherapie, u.a. Die Funktionsfähigkeit ist
für den Einsatz am MRT-System von 1,5 und 3 Tesla gewährleistet. Das heißt,
dass die gegenseitige Beeinflussung mit einem MRT-System für diese
Magnetstärken ausgeschlossen ist. Eine automatische akustische
Abstandserkennung für die maximale Annäherung an ein MRT-System (40 mT)
hilft bei der Positionierung des Geräts.
Das einheitliche Bedienkonzept der Dräger Anästhesie-Geräte setzt sich auch
beim aktuellen MR-Anästhesiearbeitsplatz fort. Während der MR-Untersuchung
befinden sich die zuständigen Anästhesisten nicht selten außerhalb des
Raumes oder aber in einiger Entfernung zum Gerät, was nicht zuletzt durch die
Lautstärke des MRT-Systems bedingt ist. Zusätzliche optische Alarmanzeigen
(LEDs) im oberen Bereich des Systems tragen so aktiv zur Sicherheit der
Patienten in diesem speziellen Umfeld bei.
OP Standard
Vor allem aber gilt es, auch im MR-Umfeld die Standards zu erfüllen, die das
klinische Personal aus der klassischen OP-Anwendung gewohnt ist.
Differenzierte Beatmungsmodi (Volumen- und druckkontrollierte, Pressure
Support und SIMV), die speziell für die Betreuung von Früh- und Neugeborenen
sowie für Intensivpatienten individuell erforderlich sind, können auch hier
eingesetzt werden.
Der elektrische Ventilator ermöglicht eine kontrollierte Compliance-
Kompensation, um speziell bei kleinen Tidalvolumen den erforderlichen Flow
sicher zu stellen. Da im MR-Umfeld auch oft längere Beatmungsschläuche
eingesetzt werden müssen, ist gerade die Existenz des elektrischen Ventilators
von Vorteil. Vergleichbar zu Standard OP-Geräten verfügt auch die jüngste Anästhesielösung über Flaschenaufnahmen für MR-taugliche Gasflaschen
sowie eine länderspezifische integrierte Steckdosenleiste. Jedes einzelne Zubehörteil, wie beispielsweise die Schläuche, Absaugung, Anästhesiegasfortleitung etc., ist für den MR-spezifischen Einsatz geprüft und

als MR-tauglich bewertet worden.

Über Dräger:

... mehr zu:
»MR-Umfeld »MRT-System »Medical
Die Drägerwerk AG ist ein international führender Konzern der Medizin- und
Sicherheitstechnologie: Dräger-Produkte schützen, unterstützen und retten Leben. 1889 gegründet, erzielte der Technologiekonzern im Jahre 2006 weltweit einen Umsatz von 1.801,3 Mio. Euro und ein EBIT von 148,2 Mio. Euro. Heute beschäftigt der Lübecker Konzern rund 10.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Vertriebs- und Servicegesellschaften weltweit und ist in rund 190 Ländern vertreten. Die Tochtergesellschaft Dräger Medical bietet Produkte, Dienstleistungen und integrierte Systemlösungen. Diese begleiten Patienten von der Notfallmedizin, über den perioperativen Bereich, die Intensiv- oder Perinatalmedizin bis hin zur Heimbeatmung.
Fachpressekontakt:
Birgit Diekmann
Tel.: +49 451 882 1215
E-Mail: birgit.diekmann@draeger.com

Birgit Diekmann | Drägerwerk AG
Weitere Informationen:
http://www.draeger.com

Weitere Berichte zu: MR-Umfeld MRT-System Medical

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht SYSTEMS INTEGRATION 2018 in der Schweiz thematisiert Bausteine für die industrielle Digitalisierung
20.11.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht IHP präsentiert sich auf der productronica 2017
17.11.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie