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Perspektiven erweitern. Performance steigern.

14.11.2007
Ein Überblick über die Siemens-Highlights auf der Medica 2007

Unter dem Motto „Perspektiven erweitern. Performance steigern.“ stellt Siemens Medical Solutions auf der Medica 2007 sein Portfolio für die Gesundheistbranche vor – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und anschließenden Pflege. Mit leistungsstarken Produkten, Lösungen und Dienstleistungen unterstützt Siemens Kliniken und Praxen dabei, die Qualität der Gesundheitsversorgung zu steigern und gleichzeitig Kosten zu senken.

Zu den Neuheiten auf der Düsseldorfer Messe zählen die Magnetresonanztomographen Magnetom Essenza und Magnetom Verio, das Ultraschallgerät P10 im Blackberry- Format für die Notfallmedizin sowie das Röntgengerät Ysio Wireless Detector. An den Exponaten für die Software-Systeme Syngo und Soarian können sich Messebesucher davon überzeugen, dass Informationstechnologien helfen, die hoch komplexen Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen abzubilden, zu automatisieren und zu optimieren. Erstmals stellt Siemens auf der Medica die Produktlinie i.s.h.med vor, eine Entwicklung der Siemens Medical Solutions GSD, einem der führenden Anbieter für klinische Krankenhaus-Informationssysteme.

Magnetresonanztomographie mit kontinuierlichem Tischvorschub:

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Erste Erfolge für syngo TimCT

Dank der Siemens-Innovation syngo TimCT, einer Software- und Hardware-Technologie für die Magnetresonanztomographie (MRT), wird es möglich, einen Patienten wie bei einer Computertomographie in einem Durchgang von Kopf bis Fuß zu scannen. Dabei wird der Tisch während der Messung kontinuierlich durch den Magneten hindurch bewegt. Der Vorteil: Höhere Produktivität und dadurch Kosteneinsparungen durch schnellere Scans, bessere Bildqualität und neue klinische Anwendungsmöglichkeiten. Seit Lieferbeginn im Juli 2007 hat syngo TimCT großen Zuspruch bei Siemens-Kunden gefunden. Dr. Jörg Barkhausen, geschäftsführender Oberarzt und stellvertretender Institutsleiter am Universitätsklinikum Essen, erläuterte dazu: „Der Arbeitsablauf wurde stark vereinfacht. Früher benötigten wir von der Patientenlagerung auf dem MR-Tisch bis zur Datenakquisition bis zu zwölf Arbeitsschritte, heute sind es nur noch sechs.” Syngo TimCT ist bei den 1.5-Tesla-Systemen für Magnetom Avanto, Magnetom Espree und Magnetom Symphony - A Tim system - sowie bei den 3-Tesla-System Magnetom Trio - A Tim system - und Magnetom Verio erhältlich.

Computertomographie: Gefäßanalyse über das Internet mit syngo WebSpace

Neue Funktionen zur Gefäßanalyse erweitern syngo WebSpace, die Client-Server- Lösung für die Computertomographie (CT) von Siemens Medical Solutions. Mit syngo WebSpace lassen sich CT-Bilder über Internet oder andere Netzwerk-Verbindungen aufrufen und bearbeiten. Verbesserte Algorithmen und zusätzliche Werkzeuge in der neuen Software-Version ermöglichen dem Arzt, auch kleine Gefäße präzise zu analysieren sowie Befunde schneller zu dokumentieren. So können zum Beispiel Stenosen (Gefäßverengungen) nun computer-gestützt vermessen und Gefäßquerschnitte verglichen werden.

Immundiagnostik: „Dimension Vista“, das integrierte klinisch-chemische Analysesystem

Dimension Vista gehört zu einer neuen Klasse intelligenter klinischer Laborsysteme, die kundenorientierte Konzeption, Integration von vier Messtechnologien und On-board- Automation miteinander verbinden, um ein erhöhtes Maß an Effizienz, Einfachheit, Sensitivität und Bedienkomfort zu bieten. Die Systemintegration verbindet Photometrie, Nephelometrie, V-LYTE-Elektrolytmessung und die moderne LOCI-Chemiluminiszenz. 3 / 6 Siemens AG Corporate Communications Media Relations 80312 München Informationsnummer: Med Allg 200711.014 d Pressereferat Medical Solutions Marion Bludszuweit Postfach 3260, 91050 Erlangen Tel.: +49-9131 84-3292; Fax: -3047 E-mail: marion.bludszuweit@siemens.com Das intelligente Laborsystem Dimension Vista 3000T erstellt bis zu 3000 Testergebnisse pro Stunde oder bearbeitet bis zu 400 Proben pro Stunde. Es handelt sich um ein duales System mit integrierter aktiver Backup-Funktion, das als eigenständige automatisierte Workstation eingesetzt wird.

Fluoroskopie und Angiographie - virtuelle Simulation von echten Systemen

Interessenten für die Fluoroskopie und die Angiographie können unter anderem zwei Systeme in Simulationen erproben: Axiom Luminos dRF, ein Fluoroskopiesystem, das Fluoroskopie und Radiographie kombiniert und somit für eine hohe Auslastung des Systems sorgt, sowie Axiom Artis, eine Systemfamilie mit Flachdetektortechnologie zur Untersuchung von Gefäßen und Herz. Mit den originalen Bedienkonsolen steuert der Besucher die auf einem Monitor dargestellten Systeme. Alle an den Konsolen ausgelösten Bewegungen einschließlich der dazugehörenden Geräusche werden in Echtzeit auf dem Monitor dargestellt.

PET-CT: High-Definition-PET von Siemens definiert Bildschärfe neu

Mit der Einführung der hochauflösenden Positronenemissionstomographie (High- Definition-PET, HD•PET) für PET-Computertomographen (PET-CT) hat Siemens Medical Solutions die Qualität der molekularen Bildgebung neu gestaltet. Dabei handelt es sich um die weltweit bisher einzige hochauflösende PET-Technik, die durchgehend für mehr Schärfe und Klarheit der Aufnahmen im gesamten Sichtfeld sorgt. Die Schärfe der HD•PET bedeutet mehr Spezifität und Genauigkeit. Der Arzt kann damit kleine Läsionen sicherer abgrenzen – und zwar auch innerhalb von Lymphknoten, im Bauch, in der Kopfund Halsregion und im Gehirn – und damit eine frühere, gezielte Behandlung einleiten. HD•PET baut auf der TruePoint-Technologie von Siemens auf, einer einzigartigen Kombination technischer Merkmale und Workflow-Lösungen für die PET-CT-Bildgebung, die Diagnose, Behandlung und Versorgung von Patienten optimieren sollen. Das weltweit erste High-Definition-PET•CT wurde Anfang Juni 2007 in den USA vorgestellt.

Siemens Medical Solutions GSD: Leistungsgerechte Verteilung der Erlöse durch neues Add-on COra

Erstmals auf der Medica stellt Siemens Medical Solutions GSD das neue Softwaremodul „COra“ vor. Heute wird es in Kliniken nicht mehr akzeptiert, wenn der entlassenden Fachabteilung pauschal der gesamte Erlös eines Falls zukommt. Die mitbehandelnden Abteilungen verweisen auf die bei ihnen entstandenen Kosten und beanspruchen einen leistungsadäquaten Anteil am Erlös. Mit COra lässt sich eine Profitcenterrechnung oder eine abteilungsbezogene Deckungsbeitragsrechnung durchführen. Das Modul stellt Erlöse dar, und zwar leistungsgerecht, den einzelnen Abteilungen zugeordnet. Als Parameter werden zum Beispiel interne Verlegungen, Intensiv-Behandlungen, Operationen und Zusatzentgelte berücksichtigt. COra eignet sich vor allem für Kliniken, die ihr Berichtswesen mit Hilfe des SAP-R/3-Moduls CO führen.

IT im Krankenhaus: Rollenbasierter Zugang zu RIS und PACS mit syngo Portal

Die syngo-Portal-Lösungen unterstützen den effizienten Workflow bei diagnostisch und administrativen Prozessen rund um die Radiologie. Dem Radiologen werden im "Portal Radiologist" rollenbasiert relevante Arbeitslisten, Bilder, Befunde und weitere klinische Informationen angeboten. Mit Hilfe des „syngo Portal Referring Physician“ kann ein überweisender Arzt bequem von seinem Computer aus für seinen Patienten einen Untersuchungstermin in einer Klinik oder in einer radiologischen Praxis vereinbaren. Die Untersuchungsergebnisse erhält er unmittelbar nach der Befundung durch den Radiologen auf digitalem Wege ebenfalls im gleichen Portal.

Integrated Care Solutions: Soarian Integrated Care mit der elektronischen Patientenakte

Soarian Integrated Care ist die webbasierte eHealth-Lösung von Siemens Medical Solutions, mit der patientenbezogene Daten, Formulare und Dokumente zwischen Partnerunternehmen über eine gesicherte Netzverbindung kommuniziert werden können. Diese elektronische Patientenakte (EPA) ist seit kurzem auch als "WebEPA" bei der Rhön-Klinikum AG im Einsatz. Auf der Messe demonstriert Siemens anhand eines kardiologischen Akutszenarios den Datenaustausch zwischen der Akte und Systemkomponenten sowie einem Praxisverwaltungssystem. Zusätzlich können sich die Messebesucher über die Siemens-Aktivitäten im Projekt "Elektronische Fallakte" und das nationale Diabetes-Screening-Programm in Schottland informieren.

Identity Solutions: Sicherheitsinfrastrukturen für das Gesundheitswesen

In Sachen IT-Sicherheit im Gesundheitswesen kann Siemens mit einem breiten Portfolio punkten. Beispiele sind Smartcard-basierte Sicherheitslösungen, Identity und Access Management sowie Lösungen für Netz- und Systemsicherheit. Auf der Medica demonstriert Siemens die IT-Architektur, die das Unternehmen am Mt. Sinai Hospital in New York implementiert hat. Dort bieten Smartcards Zugriff auf medizinische Informationen und helfen, Fehlbehandlungen zu vermeiden, die durch falsche oder fehlende Patientendaten entstehen könnten. Außerdem zeigt Siemens auf der Messe die Integration eines Konnektors mit einem Praxis- und einem Apothekenverwaltungssystem. Der Konnektor ist die Schnittstelle zwischen Informationssystemen im Krankenhaus und zentralen Telematik-Diensten. Damit sind zum Beispiel elektronische Stapelsignaturen von Rezepten sowie eine verschlüsselte Kommunikation der beteiligten Komponenten möglich.

Life – das Customer Care-Programm von Siemens Medical Solutions

„Life“ nennt sich das Betreuungskonzept für die Kunden von Siemens Medical Solutions. Es umfasst ein Weiterbildungsangebot mit Kursen für fast alle Modalitäten, angeboten als Präsenzveranstaltungen oder als E-Learning in deutscher und englischer Sprache. Life beinhaltet aber auch Services für Kunden, die ihre Investition von heute über den gesamten Lebenszyklus optimal nutzen und eine maximale Rendite erzielen wollen. Siemens stellt dazu nach dem Kauf verschiedene Programme und Dienstleistungen zur Verfügung, wie Services zur Maximierung der Produktivität oder Zugang zu neuen technologischen Entwicklungen. Dazu zählt beispielsweise auch das Guardian Program, das per Realtime-Überwachung hilft, potenzielle Störfälle zu verhindern.

Consulting für Kliniken und Praxen

Siemens Healthcare Consulting ist spezialisiert auf die Beratung von zukunftsorientierten Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Das interdisziplinäre Team unterstützt Kliniken und Gesundheitszentren ganzheitlich im Strategie- und Managementbereich, bei der klinischen Prozessberatung sowie Technologie- und Infrastrukturplanung. Ob bezogen auf die einzelne Einrichtung oder auf sektorenübergreifende Workflow- Verbesserung und Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen, die Siemens-Berater helfen ihren Kunden, sich an die veränderten Anforderungen des Gesundheitswesens anzupassen. Beispielsweise unterstützte Siemens am Universitätsklinikum Erlangen die Einführung klinischer Pfade durch die die durchschnittliche Verweildauer um fast 46 Prozent gesenkt wurde.

Neue Umweltkonzepte von Siemens für medizintechnische Geräte

Gebrauchte Geräte soweit wie möglich wieder zu verwenden, ist ein wichtiger Bestandteil der Siemens-Unternehmensphilosophie: Ressourcen werden geschont, indem der Lebenszyklus eines Produkts verlängert wird. So werden beispielsweise gebrauchte Computer- und Magnetresonanztomographen, Ultraschall-, Strahlentherapie- und Röntgengeräte zurückgenommen und anschließend von dem eigenen Geschäftsgebiet Refurbished Systems wieder aufgearbeitet. Dies erfolgt in einem umfangreichen, fünfstufigen Qualitätsprozess (Geräteauswahl, qualifizierte Demontage, Aufarbeitungsprozess, Installation, Sachmängelhaftung), für den die gleichen hohen Qualtitäts-Standards gelten wie für neue Geräte. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz werden jährlich 10.000 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden. Diese Einsparung entspricht dem elektrischen Energiebedarf von 3.000 Drei-Personen-Haushalten pro Jahr.

Ausführlichere Informationen zu unseren Innovationen auf der Medica haben wir für Sie auf unserer Webseite zusammengestellt. Sie finden diese unter der Adresse http://www.siemens.de/med-presse.

Siemens Medical Solutions ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik wird Siemens Medical Solutions das erste voll integrierte Diagnostik-Unternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Das Unternehmen bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2007 (bis 30. September) erzielte Siemens Medical Solutions nach U.S. GAAP einen Umsatz von 9,85 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 10,27 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,32 Mrd. € (vorläufige Zahlen, nicht testiert).

Marion Bludszuweit | Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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