Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausbau der Schwerpunkte Energie und Automation

10.09.2007
  • Hohe Erwartungen nach sehr erfolgreicher HANNOVER MESSE 2007
  • Klimaschutz, Kraftwerke und mobile Roboter im Fokus
  • Vorfreude auf das Partnerland Japan
  • Die Vorbereitungen für die HANNOVER MESSE 2008 laufen schon jetzt auf Hochtouren. Nach dem äußerst erfolgreichen Verlauf des weltweit wichtigsten Technologieereignisses in diesem Jahr sind die Erwartungen hoch.

    Daran ließen die Vertreter der ausstellenden Unternehmen in den Beiratssitzungen nach der Messe keinen Zweifel. "Mit den Schwerpunktthemen Energie und Automation hat die HANNOVER MESSE einmal mehr den Nerv der Zeit getroffen", so Dietmar Harting, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der HANNOVER MESSE. "Wir Aussteller unterstützen diesen Weg und werden im nächsten Jahr der Weltöffentlichkeit unsere Antwort auf die wichtigsten Fragen der Zukunft durch Lösungen zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz, insbesondere durch den bedeutenden Beitrag der Automatisierungstechnik, präsentieren."

    Bereits jetzt, sieben Monate vor der HANNOVER MESSE, haben mehr als 60 Prozent der Aussteller allein aus den Bereichen Energie und Automation ihre Teilnahme an der nächsten HANNOVER MESSE fest zugesagt. Die großen Themen der HANNOVER MESSE 2008 lauten Industrieautomation, Energietechnologien und Klimaschutz, Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. In allen Bereichen wird das Angebot ausgeweitet und an aktuelle Gegebenheiten angepasst, um im kommenden April wieder neueste Entwicklungen, Themen und Trends beim weltweit wichtigsten Technologieereignis zu zeigen. Außerdem macht sich die HANNOVER MESSE mit TectoYou für den Nachwuchs stark.

    ... mehr zu:
    »Factory »MESSE

    Rückblick Besucherstruktur 2007

    Von den 240 000 Besuchern der HANNOVER MESSE 2007 waren 95 Prozent Fachbesucher. Die Zahl der Besucher ist durchgängig bei allen Fachmessen angestiegen, einen auffälligen Sprung nach vorn haben die Themen industrielle Automation, Energie, Zulieferung, Oberflächentechnik sowie Forschung und Entwicklung gemacht. Die Zuwächse kommen sowohl aus dem Inland (plus zwölf Prozent), hier besonders aus Norddeutschland sowie Mitte und Westen, als auch aus dem Ausland. Angestiegen sind die Besucherzahlen aus den Ländern der EU, den übrigen westeuropäischen Ländern und Amerika. Der Blick auf die Wirtschaftszweige zeigt erhebliche Gewinne bei Fachbesuchern aus dem Investitionsgütergewerbe, besonders aus dem Maschinenbau (plus 30 Prozent). Der Anteil von Fachbesuchern aus dem Top- und dem Middle-Management ist ebenfalls angestiegen. Rund 75 Prozent der Besucher sind in ihrem Unternehmen an Beschaffungsentscheidungen beteiligt. Ein Erfolg war auch die Premiere von TectoYou. Insgesamt waren 23 500 Schüler und Studenten der Initiative gefolgt, mit der Jugendliche für technische Berufe begeistert werden sollen. TectoYou wird auch im kommenden Jahr den jungen Besuchern Hochtechnologie in anschaulicher Weise zugänglich machen.

    Ausblick 2008: Schwerpunktthemen

    Die HANNOVER MESSE hat sich in den vergangenen Jahren als zentraler Dreh- und Angelpunkt der internationalen Energietechnologien etabliert. Alleinstellungsmerkmal ist, dass der gesamte Energiemix der Zukunft - regenerative wie konventionelle Energieformen - gleichberechtigt nebeneinander dargestellt wird. Gezeigt werden effizientere Technologien aus den Bereichen Übertragung, Verteilung, Umwandlung und Speicherung von Energie. Die technologischen Voraussetzungen für den Klimaschutz und energieeffiziente Anlagen in der Industrie bestimmen auch das Geschehen auf der HANNOVER MESSE 2008. Ergänzend kommt zu Energy und Pipeline Technology mit der Power Plant Technology eine dritte internationale Energieleitmesse hinzu. Gezeigt werden innovative Technologien und Konzepte sowie Zulieferung für den Kraftwerksbau. Hierbei geht es sowohl um Großkraftwerke als auch um dezentrale Industriekraftwerke wie Blockheizkraftwerke oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Das Herzstück im Energiebereich wird auch in 2008 wieder der WORLD ENERGY DIALOGUE unter der Leitung des Klimaschutzexperten Professor Dr. Klaus Töpfer und des Geschäftsführers der Deutschen Energie-Agentur (dena), Stephan Kohler, sein.

    Mit den drei großen Ausstellungsbereichen der Industrial Automation - INTERKAMA+ (Prozessautomation für die verfahrenstechnische Industrie), Factory Automation (Fertigungsautomation) und Industrial Building Automation (Gebäudeautomation) - ist die HANNOVER MESSE die weltweit größte Automatisierungsmesse. Im kommenden Jahr wird das Automationsangebot um Mobile Roboter und Autonome Systeme ergänzt. Mobile Roboter finden neben vielen Anwendungsfeldern auch in der industriellen Produktion zunehmend Einsatz. Fahrerlose Transportsysteme werden zu intelligenten Subsystemen weiterentwickelt, die nicht nur den Materialfluss vor und nach der Produktion bestimmen, sondern auch zunehmend in den Produktionsprozess eingebunden sein werden. Großen Anklang bei den Besuchern fanden in diesem Jahr die Präsentationen Hygienic Design und Process Automation live, der Application Park und die Robotics-Academy - sie alle sind auch in 2008 wieder dabei. Erweitert wird der Bereich Prozessautomation durch eine Herstellerkonferenz zum Thema Asset Management.

    "Die HANNOVER MESSE ist die größte und wichtigste Plattform für den internationalen Technologietransfer", sagt Sepp D. Heckmann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe Hannover. "Wir bilden nicht nur den aktuellen Stand ab, sondern setzen Maßstäbe als Treiber neuer technologischer Entwicklungen in allen Industriebereichen. Gerade Energie- und Produktivitätsfragen werden über die Zukunftsfähigkeit von Industrienationen entscheiden. Diese Themen stehen deshalb im Fokus der HANNOVER MESSE."

    Das Herzstück für den Technologietransfer auf der HANNOVER MESSE ist die Research & Technology. In Halle 2 werden zukunftsweisende Forschungsergebnisse und Technologien für innovative industrielle Produktionsprozesse und Produkte der Märkte von morgen gezeigt. Für absolute Hochtechnologie und Innovationsfreude steht auch die MicroTechnology. Sie bietet systemische Lösungen rund um das Thema Miniaturisierung. Unverzichtbarer Bestandteil der Wertschöpfungskette in allen Technologiebereichen sind industrielle Zulieferung und Dienstleistung. Auf dem internationalen Branchentreffpunkt Subcontracting präsentieren sich die Zulieferer und Dienstleister als starke Partner ihrer Kunden und tragen im Zentrum der industriellen Dynamik auf der HANNOVER MESSE entscheidend zu Wertschöpfung und Wettbewerbsvorteilen bei, besonders im Bereich Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette helfen mittlerweile digitale Systeme und Komponenten dabei, die Produktentwicklung, die Produktionsplanung und Produktion, die Qualitätssicherung, die Logistik und den Service zu regeln. Integrierte Prozesse und IT-Lösungen sind Thema der Digital Factory.

    In 2008 vereint die HANNOVER MESSE zehn internationale Leitmessen unter einem Dach. Eine derartige Chance, industrielle Prozesse und neue Technologien branchenübergreifend zu betrachten und hochklassige internationale Kontakte zwischen Anbietern und Anwendern zu knüpfen, bietet sich nirgendwo sonst.

    Partnerland Japan

    Mit großem Engagement und Vorfreude laufen die Vorbereitungen für die Partnerlandpräsentation in 2008. Japan ist nicht nur eine der führenden Industrienationen, sondern hat besondere Stärken bei der Entwicklung industrieller Spitzentechnologien. Innovationsstarke Bereiche wie Robotik, Mikro- und Nanotechnologien, Umwelt- und Energietechnik sowie Biotechnologie und der "Life Science"-Bereich werden voraus­sichtlich im Mittelpunkt der Darstellung Japans stehen. Ein Höhepunkt wird außerdem der Deutsch-Japanische Business Summit sein, bei dem hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik beider Länder zusammen­kommen. Mitorganisator ist der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI).

    Über die HANNOVER MESSE

    Das weltweit wichtigste Technologieereignis der Industrie findet vom 21. bis 25. April 2008 in Hannover statt. Dabei präsentieren sich folgende Leitmessen: INTERKAMA+, Factory Automation, Industrial Building Auto­mation, Digital Factory, Subcontrac­ting, Energy, Pipeline Technology, Power Plant Technology, MicroTechnology sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2008 sind Industrieautoma­tion, Energietechnologien, industrielle Zuliefe­rung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Partnerland der HANNOVER MESSE 2008 ist Japan.

    Katja Havemeister | Deutsche Messe
    Weitere Informationen:
    http://www.hannovermesse.de

    Weitere Berichte zu: Factory MESSE

    Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

    nachricht SYSTEMS INTEGRATION 2018 in der Schweiz thematisiert Bausteine für die industrielle Digitalisierung
    20.11.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

    nachricht IHP präsentiert sich auf der productronica 2017
    17.11.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

    Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

    Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

    Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

    Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

    Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

    In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

    Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

    Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

    Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

    Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

    Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

    Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

    Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

    Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

    Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

    Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

    The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

    Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

    Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

    Anzeige

    Anzeige

    IHR
    JOB & KARRIERE
    SERVICE
    im innovations-report
    in Kooperation mit academics
    Veranstaltungen

    500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

    20.11.2017 | Veranstaltungen

    VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

    20.11.2017 | Veranstaltungen

    Technologievorsprung durch Textiltechnik

    17.11.2017 | Veranstaltungen

     
    VideoLinks
    B2B-VideoLinks
    Weitere VideoLinks >>>
    Aktuelle Beiträge

    Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

    20.11.2017 | Informationstechnologie

    Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

    20.11.2017 | Geowissenschaften

    Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

    20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie