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Research & Technology: Zentrale Rolle für den Technologietransfer

07.09.2007
  • Zuwächse bei Fachbesuchern
  • Bereich Adaptronik wird ausgebaut
  • Neu in 2008: Sonderschau ExtreMat
  • Der Bereich Forschung und Entwicklung hat auf der HANNOVER MESSE 2007 bei den Besucherzahlen stark zugelegt. Die Halle 2 festigt damit ihre Bedeutung als Keimzelle für den Hightech-Standort Deutschland. Auch im kommenden Jahr wird der Austausch zwischen Forschung und Industrie auf der Research & Technology eine zentrale Bedeutung für das weltweit wichtigste Technologieereignis haben.

    Im internationalen Technologie­transfer ist die Research & Technology eine feste Größe. Der Bereich Adaptronik hat sich etabliert, aktuelle Entwicklungen bei Materialien und Werkstoffen werden in neuen Sonderschauen präsentiert, und mit Japan als Partnerland steht 2008 in Hannover eine besonders innovative Industrienation im Fokus. Zukunftstechnologien sind neben den Themen Automation, Energietechnologien und industrielle Zulieferung Schwerpunkt der HANNOVER MESSE 2008 (21. bis 25. April).

    Laut Befragung haben von den 241 000 Fachbesuchern der HANNOVER MESSE 2007 rund 63 000 die Halle 2 als eines ihrer Ziele auf der Messe angegeben. Der Innovationsmarkt Forschung und Entwicklung gehört damit zu den Bereichen, die einen erheblichen Zuwachs der Besucherzahlen hatten (plus 29 Prozent). Durch die Einbettung in die HANNOVER MESSE ist die Research & Technology eine einzigartige Plattform, um branchenübergreifend Forschungsergebnisse für verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten zu präsentieren.

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    »Adaptronik »ExtreMat »MESSE »Technology

    Die zahlenmäßig stärksten Besuchergruppen auf der Research & Technology kommen aus dem Maschinenbau, dem Grundstoff- und Produktionsgüter-Gewerbe, aus dem Dienstleistungssektor sowie aus Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Die am häufigsten vertretenen Aufgabenbereiche der Besucher sind Forschung, Entwicklung und Konstruktion, Marketing und Vertrieb sowie Geschäfts-, Unternehmens- und Betriebsleitung. In 2007 waren es 415 Aussteller aus insgesamt 18 Nationen, die ihre Forschungsergebnisse für verschiedenste Anwendungsbereiche präsentierten.

    Eine Erfolgsgeschichte der Halle 2 ist das Thema Adaptronik. Vor zwei Jahren war dieser Bereich als kleine Insel auf dem tech-transfer-Stand gestartet. Dieses Jahr ist daraus ein 180 Quadratmeter großer Gemeinschaftsstand mit 17 Ausstellern geworden. Für die HANNOVER MESSE 2008 haben Vertreter der Branche bereits angekündigt, ihre Aktivitäten zur Adaptronik in Halle 2 noch weiter intensivieren und ausbauen zu wollen.

    Neu im kommenden Jahr ist die geplante Sonderschau ExtreMat vom Max-Planck-Institut in Garching. ExtreMat ist die Kurzbezeichnung für das Forschungsprogramm "Materialien für extreme Belastungen". Das integrierte Projekt der Europäischen Union wird vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik geleitet und läuft bereits seit einigen Jahren. Ziel des Programms ist die Entwicklung innovativer Höchstleistungsmaterialien, die dann wiederum in Energietechnik, Elektronik oder Raumfahrt neue Anwendungsbereiche finden sollen.

    Schließlich wird besonders die Halle 2 im kommenden Jahr im Zeichen des Partnerlands Japan stehen. Japan setzt als Hightech-Nation Maßstäbe weltweit und steht für technologische Innovation. Schwerpunkte der Partnerland-Präsentation werden Produktions­technologien, Energie­wirtschaft, Brennstoffzellen, Materialwirtschaft (technische Keramik und Guss), Automotive sowie Mikro- und Nanotechnologie sein.

    Katja Havemeister | Deutsche Messe
    Weitere Informationen:
    http://www.hannovermesse.de

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