Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt

10.08.2007
DuPont auf der K 2007

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Messeauftritts von DuPont auf der K 2007, die vom 24. bis 31. Oktober in Düsseldorf stattfindet. Zu den Highlights gehören die neuesten Entwicklungen bei Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen sowie Kunststoffe zur Metallsubstitution, die beide zur Einsparung von Energie und zur Verringerung von Emissionen beitragen können. Beispielhafte Anwendungen aus der ganzen Welt zeigen die Möglichkeiten neuer Kunststofftypen mit noch besseren Eigenschaften.


Foto a: DuPont
Zu den Highlights des Messeauftritts von DuPont (Halle 6, Stand D27) gehören die neuesten Entwicklungen bei Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen sowie Kunststoffe zur Metallsubstitution, die beide zur Einsparung von Energie und zur Verringerung von Emissionen beitragen können. Beispielhafte Anwendungen aus der ganzen Welt zeigen die Möglichkeiten neuer Kunststofftypen mit noch besseren Eigenschaften.

Die Einsatzgebiete erstrecken sich dabei vom Automobilbau über das Gesundheitswesen, die Verpackungs-, Elektro- und chemische Industrie bis hin zu Sport- und Freizeitartikeln. Zudem präsentiert das Unternehmen auf seinem Stand D27 in Halle 6 weitere Einzelheiten zur kürzlich in Betrieb genommenen neuen Multilayer- und Wellrohr-Extrusionslinie im European Technical Center (ETC) in Genf/Schweiz.

Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

... mehr zu:
»DuPont »ETC »Kunststoff

Als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Biokunststoffe verarbeitet DuPont in einer im Juni offiziell eröffneten, mit Tate & Lyle gemeinsam erbauten Produktionsanlage bereits heute Maiskörner zu Bio-PDO. Das Unternehmen untersucht derzeit die Raffinierung anderer zellulosehaltigen Ausgangsstoffe – wie der Maispflanze selbst – zu Zucker, aus dem wiederum chemische Zwischenprodukte wie Bio-PDO hergestellt werden können. Im Jahr 2008 wird sich DuPont zudem am Bau und Betrieb einer Pilotanlage zur Bioraffinierung von Zellulose zu Ethanol beteiligen. Dazu Nandan Rao, Technology Director DuPont Performance Materials: „Mit der steigenden Nachfrage nach zuckerhaltigen Ausgangsstoffen für industrielle Zwischenprodukte und Biokraftstoffe ist die Umwandlung von Zellulose ein entscheidender Faktor im Bioraffinierieprozess.“

‚Superstructurals‘ – hoch belastbare Werkstoffe

Weitere neue Technologie, mit denen sich DuPont beschäftigt, sind die Verbesserung der Werkstoffeigenschaften durch die Nanotechnologie einerseits und effizientere Methoden zur Verstärkung von Kunststoffen andererseits. Damit arbeitet das Unternehmen daran, die Eigenschaften von Kunststoff-Verbunden denen von Metall anzunähern. Zu den aktuellen Entwicklungen zählt dabei eine Familie hoch belastbarer Werkstoffe – die ‚Superstructurals‘ –, bei denen Hochleistungspolyamide mit Glas- oder Kohlefasern verstärkt werden, um bisher nicht erreichte Steifigkeiten und Festigkeiten zu realisieren. Eine Möglichkeit ist hier die Erhöhung des Anteils an herkömmlichen Kurzglasfasern. Solche Werkstoffe erforderten aber Innovationen in der Compoundier-Technologie. Langglasfaserverstärkte Thermoplaste bringen das Ziel der Metallsubstitution in Anwendungen, die geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit fordern, noch einen Schritt näher. Weitere Verbesserungen können Metall-Kunststoff- Hybride, gewebeverstärkte Thermoplaste und die Verstärkung mit Kohlenstoff- Langfasern bringen.

Forschritte bei thermoplastischen Nanocomposites

Seit der Vorstellung seiner unternehmenseigenen Nanocomposite-Technologie im Jahr 2006 hat DuPont bedeutende Fortschritt erzielt. Das Unternehmen hat nun ein sehr viel klareres Bild davon, welche Eigenschaften sich erreichen lassen, wenn die Partikelgröße der Verstärkungsmaterialien reduziert und dadurch die Grenzfläche um eine Größenordnung angehoben wird.

Dazu gehören signifikante Verbesserungen des Kristallisationsverhaltens, der rheologischen und mechanischen Eigenschaften sowie der Permeabilität, die sich wiederum vorteilhaft auf die Verarbeitbarkeit, die Belastbarkeit, die Wärmeformbeständigkeit, die elektrische Isolierwirkung und die Barrierewirkung gegenüber flüchtigen Stoffen auswirken. Die Forschung bei DuPont konzentriert sich dabei auf thermoplastische Matrixmaterialien wie Polyester und Polyamide.

Neue Multilayer- und Wellrohr-Extrusionslinie im ETC in Genf

Durch die Inbetriebnahme einer neuen Multilayer- und Wellrohr-Produktionslinie erweitert DuPont die Zahl der Extrusionstechnologien, die das Unternehmen in seinem European Technical Center (ETC) in Genf/Schweiz für Kundenversuche bereitstellt. Ziel ist der Ausbau des Supports nicht nur auf der Werkstoff-, sondern auch auf der Verarbeitungsseite. Teile der flexibel anpassbaren Fertigungslinie sind ein Dreifach-Coextrusionsspritzkopf für Multilayer-Rohranwendungen sowie eine Nachfolgeeinrichtung für die Herstellung flexibler ein- oder mehrlagiger Wellrohre, hauptsächlich für Kfz- und Industrieanwendungen. Mit dieser strategischen Investition unterstreicht DuPont sein langfristig ausgerichtetes Engagement im Wachstumsfeld Extrusion und sein kontinuierliches Bestreben, sein Know-how sowohl werkstoff- als auch verarbeitungsseitig zu erweitern.

Breite Materialvielfalt für eine Vielzahl verschiedener Anwendungen

Zu den aktuellsten kommerziellen Anwendungen technischer Kunststoffe von DuPont, die auf der K 2007 zu sehen sein werden, gehören Beispiele aus dem Automobilbau, der allgemeinen Industrie sowie dem Konsumgüterund Gesundheitssektor. Sie reflektieren aktuelle Trends in Bezug auf die Substitution von Metallen, verbesserte und erweiterte Produkteigenschaften sowie mehr Sicherheit. Über seine technischen Kunststoffe hinaus präsentiert DuPont auf der K 2007 neue Modifikatoren wie Biomax® Strong, Das Antistatikum Entira®, Elvaloy® AC Trägermaterialien für Masterbatches und ABS-Modifikatoren, silan-funktionalisierte Elvaloy® AC Ethylen- Acrylat-Copolymere, Innovationen im Bereich PVC-hart-Modifikatoren, neue Maleinsäureanhydrid-Copolymere für Polyamide, Kabel und Leitungen sowie Naturfaser-Verbundwerkstoffe. Weitere Produktneuheiten präsentieren auch die Unternehmensbereiche Titandioxid und Performance Elastomers.

DuPont Engineering Polymers produziert und vertreibt Crastin® PBT und Rynite® PET thermoplastische Polyester, Delrin® Polyacetale, Hytrel® thermoplastische Polyesterelastomere, DuPont™ ETPV technische thermoplastische Vulkanisate, Minlon® mineralgefüllte Polyamide, Thermx® PCT Polycyclohexylen-Dimethylterephthalat, Tynex® Filamente, Vespel® Teile und Profile, Zenite® LCP flüssigkristalline Kunststoffe, Zytel® Polyamide und Zytel® HTN Hochleistungspolyamide. Diese Produkte werden weltweit in der Luftund Raumfahrt, im Gerätebau, in der Automobil- sowie der Elektrik- und Elektronik- Industrie, Gesundheitswesen, für Verbrauchsgüter, in der allgemeinen Industrie sowie für Sportartikel und viele andere Anwendungen eingesetzt.

DuPont ist ein wissenschaftlich orientiertes Produktions- und Dienstleistungs-Unternehmen. 1802 gegründet, setzt DuPont die Wissenschaften für nachhaltige Problemlösungen ein, die für Menschen allerorts das Leben besser, sicherer und gesünder machen. DuPont ist in über 70 Ländern aktiv und bietet eine breite Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bauen und Wohnen sowie Transport.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® sind markenrechtlich geschützt für DuPont oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Ursula Herrmann | Konsens Public Relations
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Berichte zu: DuPont ETC Kunststoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie