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Zerstörungsfreie Prüfung von Schutzschichten-Weltneuheit aus dem IWS Dresden auf der Hannover-Messe

30.01.2002


Zerstörungsfreie Charakterisierung dünner Schichten auf ebenen und zylindrischen Bauteilen mit dem laser-akustischen Prüfverfahren - eine Weltneuheit
(Foto Fraunhofer IWS Dresden)


Prüfung eines beschichteten Silizium-Wafers mit dem LAwave®-Verfahren
(Foto Fraunhofer IWS Dresden)


Auf der Hannover-Messe Industrie 2002 zeigen wir neueste Ergebnisse aus der Oberflächentechnik auf dem VDI-Gemeinschaftsstand "Oberflächentechnik - SurfPlaNet" in Halle 27 / Stand G16. Auf diesem Stand wird neben neuartigen Schutzschichten aus superhartem, amorphen Kohlenstoff (Diamor®) auch ein laser-akustisches Prüfverfahren präsentiert, welches zur zerstörungsfreien Charakterisierung dünner Schichten auf ebenen und zylindrischen Bauteilen eingesetzt werden kann. Das laserakustische Gerät (LAwave®) des Fraunhofer IWS Dresden ist weltweit das einzige für kommerzielle Prüfungen. Es wurde im Oktober 2000 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis und im Oktober 2001 mit dem amerikanischen R&D 100 Award ausgezeichnet.

Besuchen Sie uns auf der Hannover-Messe Industrie 15.04.-20.04.2002 auf dem VDI-Gemeinschaftsstand "Oberflächentechnik - SurfPlaNet" in Halle 27 Stand G16.

Auf der Hannover-Messe 2002 präsentieren wir das laser-akustische Prüfverfahren (LAwave®) zur Charakterisierung dünner Schichten zur zerstörungsfreien Messung ebener und zylindrischer Bauteile (Abb. 1). Das im IWS entwickelte Messverfahren und -gerät ist bereits seit 1996 zur Bestimmung des Elastizitätsmoduls ebener Bauteile verfügbar. Der ermittelte E-Modul des Schichtwerkstoffes korreliert mit der Härte und charakterisiert somit die mechanischen Eigenschaften des Schicht-Substrat-Verbundes.

Mehrere Messgeräte konnten bereits verkauft werden, beispielsweise an die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung BAM Berlin und die Eifeler Werkzeuge GmbH Düsseldorf. Mit der Erweiterung von ebenen auf zylindrische Bauteile wurde das Gerät auch neu designt. Von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung wird es als neuartiges und aussichtsreiches Prüfverfahren empfohlen, mit dem die dringend notwendige Kontrolle der mechanischen Eigenschaften auch an Schichten durchgeführt werden kann, deren schnelle und zuverlässige Prüfung bisher problematisch war.

Das Messverfahren arbeitet entsprechend den Festlegungen der Vornorm zur DIN V 32 939 "Mechanische Charakterisierung von Oberflächen mit laserinduzierten Ultraschall-Oberflächenwellen" vom Mai 1998.

Das Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS betreibt anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Lasertechnik und Oberflächentechnik. Ziel ist es, den Kunden des IWS Problemlösungen anbieten zu können und sie bei der industriellen Einführung zu unterstützen. Schwerpunkt der Präsentation auf der Hannover-Messe 2002 sind innovative Technologien zur Beschichtung und Vergütung von Oberflächen.

Dr. Ralf Jaeckel | idw
Weitere Informationen:
http://www.iws.fraunhofer.de/

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