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3M Klebetechnik auf der Fachmesse vienna-tec 2006

10.10.2006
Kleben ist die Zukunft in der Verbindungstechnik

3M stellt die Vorteile der Klebetechnik im Vergleich zu herkömmlichen Verbindungsmethoden wie Schweißen, Nieten oder Schrauben auf der vienna-tec 2006 (Halle D, Stand 0520) in den Mittelpunkt.

Mechanische Befestigungen wie Schrauben, Nieten oder Punktschweißen lassen sich in vielen Anwendungen ersetzen. Das hat vor Jahren die Luftfahrtindustrie erkannt: sie gehörte zu den Pionieren, als es erstmals um das Verbinden mit strukturellen Klebstoffen ging. Heute nutzen auch viele andere Industriezweige die Vorzüge von Klebstoffen - egal ob Automobilindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie oder auch die Metallverarbeitende Industrie.

Klebetechnikverfahren erzielen im Vergleich zu herkömmlichen Verbindungen signifikante Gewichtsreduzierungen und aerodynamische Effekte bei fast allen Anwendungen. Werkstoffverletzungen - und damit Materialschwächungen wie zum Beispiel durch Bohrlöcher - werden mit dem Einsatz von technischen Klebstoffen vermieden.

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3M Klebetechnik für unterschiedlichste Anwendungen

Darauf vertraut auch ein österreichischer Extremsportler, der 2003 mit einem unmotorisierten Fluggerät, das mit 3M Klebstoff zusammengefügt wurde, den Ärmelkanal überquerte. Dieser Flügel ist während der Dauer der vienna-tec bei der Präsentationsshow (Halle D, Stand 0426) zu besichtigen. Außerdem wird ebenfalls in Halle D ein mit 3M Klebstoffen verklebtes Gepäcksablagefach des neuen Airbus A380 für Aufmerksamkeit sorgen.

Moderne Klebeverfahren garantieren bei fachgerechtem Einsatz des Klebstoffes eine beständige Verbindung gleicher Materialien sowie unterschiedlicher Werkstoffkombinationen. Dabei werden die ursprünglichen Eigenschaften der zu fügenden Werkstoffe erhalten und die starke Klebewirkung sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Belastung.

VHB (Verbindungen Höchster Belastbarkeit) Klebebänder ersetzen Nieten, Schrauben und Schweißen als Verbindungstechnik

Als führender Anbieter von Klebstoff-Produkten erzeugt und vertreibt das Multitechnologie-Unternehmen alle Produktgattungen - vom einfachen Klebeband bis zu VHB (Verbindungen höchster Belastbarkeit) Klebebändern. Wo bisher Nieten, Schrauben oder Schweißen als herkömmliche Verbindungstechniken eingesetzt werden mussten, reicht seitdem in vielen Fällen ein Klebeband.

Aufgrund ihres viskoelastischen Verhaltens sind die Klebebänder im Gegensatz zu mechanischen Verbindungen viel besser in der Lage, dynamische Kräfte und Schwingungen aufzufangen. Sie können Unterschiede in der Längenausdehnung der verbundenen Materialien bis zum Dreifachen ihrer Dicke kompensieren und machen es möglich, anspruchsvolle Konstruktionen mit geringerem Gewicht zu realisieren. Durch ihren flexiblen Klebstoff-Kern ermöglichen sie in einer spannungsfreien Verbindung sogar eine Schockbelastung bei Minus-Temperaturen.

Die Arbeit der 3M Wissenschaftler konzentriert sich heute auf die Entwicklung von Klebebändern, die nicht nur auf Glas, Metall, Keramik oder hochwertigen Kunststoffen haften, sondern auch auf niedrigenergetischen, oft strukturierten Werkstoffen, wie es die modernen Kunststoff-Materialien sind. Neue LSE Klebstoff-Filme (LSE = Low Surface Energy) haben sich am Markt bereits in vielen Anwendungen bewährt.

3M und VHB sind eingetragene Marken der 3M Company.

Dieter Slawiczek | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.mmm.com

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