Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschlands Spitzenforscher im Bereich Telemedizin nehmen an der Messe "Arab Health 2002" in Dubai teil

17.01.2002


Mit seinen jüngsten Entwicklungen im Bereich der sogenannten "Telemedizin" wird sich das Institut für Telematik, Deutschlands Spitzenforschungseinrichtung fürs Internet, vom 26. bis 29. Januar den Besuchern der Gesundheitsfachmesse "Arab Helath 2002" im World Trade Center von Dubai, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, präsentieren. An Stand 1613 im Deutschland-Pavillon können Interessenten zum Beispiel ein patentiertes Verfahren der Datenkomprimierung kennen lernen, mit dem man Röntgen-, Tomographie- und Ultraschallbilder in Sekundenschnelle und sicher übers Internet zu anderen Ärzten schicken kann. Bislang dauerte dies oft Stunden - ein Nachteil vor allem in der Notfallmedizin.

Außerdem werden Deutschlands führende Telemedizin-Forscher den Besuchern der Arab Health ein Patienten-CD-System vorstellen. Mit dem neuen System können die vom Arzt auf einen speziellen CD-ROM-Rohling gebrannten medizinische Bilder aus Röntgen-, Tomographie- und Ultraschall-Untersuchungen an jedem herkömmlichen Personal-Computer in hervorragender Qualität und ohne Qualitätsverlust angeschaut werden. Dafür sorgt eine leistungsfähige Betrachtungs-Software, die auf der Patienten-CD gespeichert ist. Sie erlaubt z.B. die Vergrößerung per Lupen-Funktion, das Messen von Abständen und Winkeln sowie die Veränderung des Kontrastes. Vorteil für den Arzt: der schnelle und benutzerfreundliche Aufbau einer mobilen, übertragbaren Patientenakte sowie die kompakte, übersichtliche Langzeitarchivierung von Bilddaten. Und Patienten können ihre Röntgen-, Tomographie- und Ultraschallbilder auf der ihnen ausgehändigten CD-ROM problemlos am heimischen PC anschauen.

Beide Neuentwicklungen vermarktet das junge deutsche Unternehmen ITMS AG aus Essen. Es ist ebenfalls am Stand 1613 des Instituts für Telematik auf der Fachmesse in Dubai zu finden. Institutsdirektor Professor Christoph Meinel zu den Gründen für die Teilnahme an der Arab Health: "Die Fachmesse in Dubai bringt alle zusammen, die an den neuesten Entwicklungen in der Medizintechnik interessiert oder beteiligt sind. Das Ganze findet in einem sich rasant entwickelnden Teil der Welt statt. Im Mittleren Osten sind in den letzten Jahren viele neue Gesundheitseinrichtungen entstanden. Wir möchten unsere exzellenten Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der Telemedizin vor allem den Regierungen der arabischen Länder anbieten, damit auch hier die Bevölkerung in den Genuss der neuen Technologien kommt".

Das als eingetragener Verein verfasste gemeinnützige und außeruniversitäre Institut für Telematik ist in seiner Ausrichtung in Deutschland einmalig. Nach nur vier Jahren Arbeit kann es schon auf zwei Patente, drei Promotionen und gut 70 Fachbeiträge zu internationalen Konferenzen verweisen. Die fast 50-köpfige Mannschaft rund um Prof. Meinel entwickelt anwenderfreundliche und praxistaugliche Hightech-Lösungen. Telemedizin, M-Commerce, Internet /Intranet, Sicherheit der Datenkommunikation in offenen Netzen und Elektronisches Publizieren sind die derzeitigen Tätigkeitsfelder des international beachteten deutschen Spitzenforschungsinstituts.

Prof. Dr. sc. Christoph Meinel | ots
Weitere Informationen:
http://www.ti.fhg.de

Weitere Berichte zu: Health Telemedizin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen

26.04.2017 | HANNOVER MESSE

Plastik – nicht nur Müll

26.04.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz