Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fachmessen ’Eisenbahn-Technologie 2001’ und ’Intertunnel 2001’ vom 5.-7. Dezember 2001 in der Messe Basel

26.11.2001


Hochaktuelle Verkehrstechnik im Blickpunkt

’Der AlpTransit beginnt in Basel’ könnte man sagen, denn auf den beiden Fachmessen, die nach einer dreijährigen Pause wieder in der Messe Basel stattfinden, wird genau die Technologie gezeigt, die für die neuen Verkehrswege gebraucht wird. Beide Veranstaltungen sind seit langem in der Schweiz fest etabliert, und sie vermitteln der Fachwelt wesentliche Informationen. Insgesamt will die Schweiz in den kommenden Dekaden rund 30 Milliarden Franken (Euro 20,4 Mrd.) in Tunnels und Bahnverbindungen investieren.

Schon 1998 haben die Schweizer entschieden, das gigantische AlpTransit-Projekt zu realisieren, um vorhandene Bahnverbindungen auszubauen und neue Strecken einzurichten. So sollen die Fernstrassen vom Frachtverkehr entlastet, die Bahnverbindungen schneller und effizienter sowie die Lebensqualität der Anwohner der Verkehrswege verbessert werden. Aber nicht nur die grossen Projekte in den Schlagzeilen sind dabei von Bedeutung - Signalanlagen, Bahnhöfe, Stellwerke und zahllose andere Einrichtungen müssen neu geschaffen oder modernisiert werden. Auch die Wartung des vorhandenen Materials und der bestehenden Infrastruktur ist weiterhin wichtig. All das ist ein komplexes Netzwerk und eine enorme Heraus-forderung, der die Schweiz aber technologisch gewachsen ist, wie die beiden Fachmessen erneut unter Beweis stellen werden, die vom 5.-7.12.2001 in der Messe Basel stattfinden. Erstmals wird für diese Fachveranstaltungen die grosszügige Halle 1 genutzt, in der beide Messen auf einer Geschossebene untergebracht werden können.

Bahntechnologie vom Feinsten

Insgesamt werden sich 165 Aussteller aus 15 Ländern an der Eisenbahn-Technologie 2001 (ET2001) beteiligen. Hierzu zählen nicht nur die Hersteller von Fahrzeugen für den Schienenverkehr, sondern Anbieter aus den unterschiedlichsten Bereichen - von Schienen und Signalanlagen über Kommunikationseinrichtungen und Elektrifizierung bis hin zur Wartung und Pflege von Fahrwegen und Infrastruktur. Ein wichtiger Aussteller ist dabei die SWISSRAIL Export Association, ein Fachverband mit Sitz in Bern, der Abnehmer in aller Welt bei der Suche nach schweizer Geschäftspartnern im Bahnbereich unterstützt. Auf einem grossen Gemeinschaftsstand präsentiert SWISSRAIL eidgenössische Bahntechnologie, und eine ebenfalls von SWISSRAIL veranstaltete, zweitägige Seminarveranstaltung (5./6.12.) vermittelt wertvolle Detailinformationen (Einzelheiten: www.swissrail.com).

In einer weiteren, ebenfalls am 5./6.12. 2001 stattfindenden Tagung des nieder-ländischen Veranstalters Brisk Events befassen sich die Teilnehmer mit der ’Passagiersicherheit in Massenverkehrsmitteln’ - ein überaus wichtiges Thema für Bahnbetreiber und deren Kunden in aller Welt.

Tunnelbau - ein hochaktuelles Thema

Tragische Ereignisse rückten in den letzten Jahren die Sicherheit von Tunnels immer wieder in das Zentrum des öffentlichen Interesses. Zahllose Strassen- und Schienen-tunnel durchqueren die europäischen Bergregionen, und fast überall steigt die Belas-tung dieser Verbindungen durch ein stetig wachsendes Verkehrsaufkommen. Modernste Technologie kann für erhöhte Sicherheit sorgen, und die Intertunnel 2001 (IT 2001) ist das schweizer Schaufenster dieser Branche. Dabei geht es nicht allein um den Bau aufwendiger Röhren, sondern auch um deren sichere Ausstattung. Beleuchtung, Belüftung, Brandschutz, Kommunikation und Verkehrsregelung in Tunnels sind nur einige der Bereiche, für die 62 Aussteller aus 12 Ländern auf der IT 2001 Lösungen bereithalten. Auf der angeschlossenen Fachtagung ’Neue Technologien in Tunnelmanagement-Systemen’, die bereits einen Tag vor der Messe beginnt (4.-6.12.), werden Systeme und Ausrüstungen für das Tunnelmanagement geprüft und diskutiert.

Die Bahn- und Tunnelbaufachmessen ET 2001 und IT 2001 finden vom 5.-7. Dezember in der Halle 1 der Messe Basel statt. Die Messen wenden sich aus-schliesslich an Fachbesucher. Die Tageskarte kostet SFr18 und ermöglicht den Zugang zu beiden Fachmessen. Die Messen bestätigen die Rolle der Messe Basel als internationaler Technologie-Treffpunkt, und wie in früheren Jahren werden wieder mehrere Tausend Experten aus allen Teilen Europas und aus Übersee erwartet.

| MCH Messe Basel AG
Weitere Informationen:
http://www.et2001.com
http://www.intertunnel2001.com

Weitere Berichte zu: MESSE SWISSRAIL

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement

21.08.2017 | Informationstechnologie