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Universität Heidelberg mit sechs Projekten auf Medica 2001 in Düsseldorf

15.11.2001


21. bis 24. November 2001 - Neuentwicklungen in der Tele-Medizin - Vom E-learning in der Aus- und Weiterbildung über ein Gütesiegel für medizinische Informationen aus dem Internet bis hin zum Einsatz mobiler Computer im Gesundheitswesen

Neuentwicklungen in der Tele-Medizin sind bei der Messe "Medica" schon fast eine eigene Größe. Die Universität Heidelberg hat sechs Projekte aus diesem Bereich zusammengestellt und verspricht sich dadurch einen verstärkten Austausch mit Nutzern und Industrie. Auf der weltweit führenden Medizinmesse in Düsseldorf wird die Universität Heidelberg vom 21. bis 24. November Projekte vorstellen, die vom E-learning in der Aus- und Weiterbildung über ein Gütesiegel für medizinische Informationen aus dem Internet bis hin zum Einsatz mobiler Computer im Gesundheitswesen reichen. Mit einem Online-Nachschlagewerk für Ärzte wird sich auch eine Ausgründung der Universität erstmals präsentieren.

Die Ausgründung MedRapid verspricht durch den hohen Strukturierungsgrad des verarbeiteten Lehrbuchwissens sowie den interaktiven Einbezug vieler forschender und praktizierender Ärzte eine konkrete Arbeitserleichterung im medizinischen Alltag, zugeschnitten auf den jeweiligen Fachbereich und auf hohem Qualitätsniveau.

Aus Lehre und Forschung, den Kernbereichen der Universität, werden laufend weitere Angebote an ein externes Publikum formuliert. An praktizierende Mediziner richten sich die zertifizierten E-learning-Weiterbildungen der Akademie medizinische Informatik e.V.. Während in den von der Akademie angebotenen Kursen der Inhalt im Vordergrund steht, stellt das Projekt CAMPUS ein intern erprobtes Lernsystem zur Verfügung, das auch für andere Anwendungen offen ist. Hier ist das Programm mit seiner Autorenkomponente auch für die didaktische Aufbereitung von nicht-medizinischen Inhalten konzipiert.

Von der Organisation der in der Wissenschaft verfügbaren Expertise profitieren auch zwei weitere Projekte: MedLive stellt medizinisches Wissen über das Internet zur Verfügung und MedCertain entwickelt ein Gütesiegel, das es dem Nutzer erlauben soll, die Güte der vielfältigen Informationen im Internet einzuschätzen.

Abgerundet werden die Beiträge aus Heidelberg mit den Forschungen zu mobilen Computern im Gesundheitswesen. Dass in diesem Bereich enorme Rationalisierungspotenziale liegen, steht außer Frage. Neben elektronischen Schmerztagebüchern und anderen Dokumentationsmöglichkeiten werden Integrationsmöglichkeiten in ein Krankenhausinformationssystem sowie Ergänzungen zur digitalen Patientenakte beschrieben. Begleitend wird die Akzeptanz mobiler Computer bei Patienten und beim Krankenhauspersonal untersucht.

Rückfragen bitte an:
Dr. Jörg Kraus
Technologietransfer
Universität Heidelberg
Dezernat 6.1
Seminarstr. 2
69117 Heidelberg
Tel. 06221 542204, Fax 543599 
joerg.kraus@zuv.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317 
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-heidelberg.de/transfer

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