Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachhaltige Mobilität durch regenerativ erzeugten Wasserstoff

08.11.2001


"In eindrucksvoller Weise hat BMW weltweit für Wasserstoff als alternativen Kraftstoff geworben", sagte Staatssekretär Henner Wittling zum Abschluss der BMW Clean Energy World Tour 2001. Dieses Engagement für Wasserstoff als alternativen Kraftstoff "deckt sich mit den Zielen der 1998 gegründeten Initiative ’Verkehrswirtschaftliche Energiestrategie (VES)’, in der BMW maßgeblich beteiligt ist." Die VES ist eine gemeinsame Initiative der Automobilunternehmen BMW, DaimlerChrysler, MAN, Opel und VW sowie der Energieunternehmen ARAL, BP, RWE und Shell, die durch die Bundesregierung unterstützt wird. Die VES-Unternehmen haben sich in diesem Jahr auf Wasserstoff als Kraftstoff mit dem größten Zukunftspotenzial verständigt.

Bis zum Umstieg auf einen alternativen Kraftstoff würden Kraftstoffe auf fossiler Basis noch über viele Jahre Hauptenergieträger im Verkehrsbereich sein, prognostizierte Wittling. Nachdem bei den Schadstoffemissionen große Erfolge erzielt worden seien, bleibe es mit Blick auf die Treibhausgase weiter notwendig, die Möglichkeiten der CO2-Reduktion durch verbrauchsärmere Motoren und kraftstoffsparende Fahrweise intensiv zu nutzen. Auch bei weitgehender technischer Realisierung dieser Maßnahmen gelte es, mit Blick auf das zu erwartende Verkehrswachstum frühzeitig Maßnahmen zu treffen, die eine umweltverträgliche Mobilität auch zukünftig gewährleisten und Restriktionen der Mobilität weitestgehend entbehrlich machen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen arbeite gemeinsam mit den Unternehmen der VES daran, diese Initiative noch internationaler auszugestalten. Auf EU-Ebene solle den alternativen Kraftstoffen, die aus regenerativer Energie hergestellt werden, größere Beachtung geschenkt werden.

Zur Unterstützung dieser Entwicklung hat die Bundesregierung das für das Jahr 2002 geplante Projekt Clean Energy Partnership Berlin in ihre nationale Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen. VES-Unternehmen und weitere Partnerunternehmen wollen in diesem gemeinsamen Projekt Wasserstoffversorgung und Fahrzeugtechnik unter Alltagsbedingungen testen und fortentwickeln.

"Die Automobilindustrie, die ein wesentlicher Wirtschafts- und Innovationsmotor ist, kann zu einer bedeutenden Triebfeder dieser Technologie in der deutschen Wirtschaft werden - nicht nur im mobilen Bereich, sondern aufgrund der Synergien auch für stationäre Anwendungen", hob Staatssekretär Wittling hervor. Hieraus seien positive Beschäftigungseffekte zu erwarten.

Mailinglistenservice | Pressemitteilung

Weitere Berichte zu: Kraftstoff VES Wasserstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie