Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften auf der Agritechnica vertreten

07.11.2001


Die Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen ist mit der Präsentation verschiedener aktueller Forschungsthemen auf der diesjährigen Agritechnica vertreten. Die größte europäische Fachausstellung für Landtechnik, auf der mehr als 1.300 Aussteller aus 30 Ländern technische Neuerungen sowie ihre Dienstleistungen vorstellen, findet vom 11. bis 17. November 2001 in Hannover statt. Die Exponate der Göttinger Agrarwissenschaftler, die in Halle 8, Stand 08E07 zu finden sind, beschäftigen sich mit der Möglichkeit der Kohlenstoffanreicherung in Ackerböden als Maßnahme zum Klimaschutz, mit dem Einfluss reduzierter Bodenbearbeitungsverfahren auf den Befall mit Schädlingen im Rapsanbau und mit dem Einsatz von Mikrowellen- und Hochfrequenzenergie zur Abtötung bestimmter Krankheitserreger im Saatgut. Außerdem geht es um bildanalytische Verfahren, mit denen sich Wurzellänge und Wurzeldurchmesser bei Kartoffeln erfassen lassen.

Die Agritechnica bietet jedoch nicht nur Einblicke in Forschungsarbeiten und Forschungsergebnisse, sondern auch Informationen über Studienangebote der Universität Göttingen auf dem Gebiet der Agrarwissenschaften. Prof. Dr. Stefan Tangermann, Dekan der Fakultät für Argrarwissenschaften: "Wir haben in den vergangenen Jahren das Studium in Göttingen grundlegend reformiert. Dazu gehören insbesondere die Modularisierung der Studieninhalte, die Einführung der international anerkannten Studienabschlüsse Bachelor of Science und Master of Science und der Aufbau gemeinsamer Ausbildungsgänge und Ausbildungsteile mit anderen Hochschulen im In- und Ausland." Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Projekt EXPOMAT des Tropenzentrums der Fakultät für Agrarwissenschaften mit 390.000 DM: Module des Studiengangs Agrarwissenschaften in den Tropen sollen verschiedenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Ausland zugänglich gemacht werden. Auf dem Messestand der Universität Göttingen wird außerdem die ebenfalls an der Hochschule angesiedelte Ausbildung zum staatlich anerkannten Landwirtschaftlich-technischen Assistenten (LTA) vorgestellt.

Die Fachausstellung in Hannover umfasst neben der Präsentation von Landtechnik auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. So werden das Special "Bodenschutz - Technik - Ertrag" und weitere Sonderaktivitäten unter anderem zu den Themen Ökologischer Landbau, Biotechnik und Saatgut sowie Landschaftspflege und Kommunaltechnik angeboten. Darüber hinaus werden mehrere Foren und Tagungen durchgeführt, darunter die Internationale Ackerbautagung, die Internationale Tagung Landtechnik und der Internationale Saatgutkongress.

Kontaktadresse:
Dr. Dieter von Hörsten
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Agrarwissenschaften
Institut für Agrartechnik
Gutenbergstraße 33, 37075 Göttingen
Tel. (0551) 39-5589, Fax (0551) 39-5595
E-Mail: dhoerst@gwdg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.agritechnica.de/
http://www.gwdg.de/~fakagrar

Weitere Berichte zu: Agrarwissenschaft Agritechnica Landtechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Sensoren mit System
29.05.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"
24.05.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: New Method of Characterizing Graphene

Scientists have developed a new method of characterizing graphene’s properties without applying disruptive electrical contacts, allowing them to investigate both the resistance and quantum capacitance of graphene and other two-dimensional materials. Researchers from the Swiss Nanoscience Institute and the University of Basel’s Department of Physics reported their findings in the journal Physical Review Applied.

Graphene consists of a single layer of carbon atoms. It is transparent, harder than diamond and stronger than steel, yet flexible, and a significantly better...

Im Focus: Detaillierter Blick auf molekularen Gifttransporter

Transportproteine in unseren Körperzellen schützen uns vor gewissen Vergiftungen. Forschende der ETH Zürich und der Universität Basel haben nun die hochaufgelöste dreidimensionale Struktur eines bedeutenden menschlichen Transportproteins aufgeklärt. Langfristig könnte dies helfen, neue Medikamente zu entwickeln.

Fast alle Lebewesen haben im Lauf der Evolution Mechanismen entwickelt, um Giftstoffe, die ins Innere ihrer Zellen gelangt sind, wieder loszuwerden: In der...

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftsforum Chemie 2017

30.05.2017 | Veranstaltungen

Erfolgsfaktor Digitalisierung

30.05.2017 | Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nano-U-Boot mit Selbstzerstörungs-Mechanismus

30.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Makula-Degeneration – Deutschlands häufigste Augenerkrankung braucht mehr Aufmerksamkeit

30.05.2017 | Medizin Gesundheit

Wie innere Uhren miteinander kommunizieren

30.05.2017 | Biowissenschaften Chemie