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Zukunftstechnologien auf der K 2001: Mikrotechnik und Neue Materialien präsentieren sich gemeinsam

17.10.2001


Werkstoffe, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für die Kunststoffindustrie stellen Mitglieder der Interessensgemeinschaften IVAM NRW e.V. und NeMa e.V. auf einem Gemeinschaftsstand auf der K 2001 vom 25. Oktober bis 1. November 2001 in Düsseldorf vor (Halle 12, Stand D 34). Der erste gemeinsame Messeauftritt von sieben Unternehmen und einem Institut verdeutlicht die Synergien zwischen den beiden Zukunftstechnologien Mikrosystemtechnik und Neue Materialien.



Die komplexen mikrotechnischen Verfahren stellen besondere Anforderungen an die Eigenschaften der eingesetzten Werkstoffe, was häufig die Entwicklung spezieller Materialien erforderlich macht. Kunststoffe haben einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund der großen Vielfalt an Typen und Eigenschaften eigenen sie sich für unendlich viele Anwendungen.


Besonders in der Mikrotechnik mit ihren winzigen Dimensionen hängt die Funktion eines Bauteils entscheidend von der Qualität der Verarbeitung und der Beschaffenheit der Oberflächen ab. Kunststoffe lassen viele Bearbeitungstechniken wie Mikrospritzgießen, Heißprägen, Strukturierung durch Fräsen, Erodieren oder Laserablation zu, wodurch eine Vielzahl an Formen und Oberflächeneigenschaften geschaffen werden können.
Die zuverlässige Prüfung von mikrotechnischen Kunststoffprodukten auf Oberflächenbeschaffenheit, chemische Zusammensetzung oder innere Strukturen erfordert eine genaue Kenntnis der Materialeigenschaften. Die Daten der Prüfungen können wiederum genutzt werden, um Werkstoffe zu optimieren.

Aussteller sind:
Fries Research & Technology GmbH (FRT): Prüfverfahren und Systeme für Strukturgrößen oder Oberflächenrauheit von Kunststoff- und anderen Mikroprodukten.

polyMaterials AG: Materialberatung, -optimierung und Werkstoffentwicklung für die Mikrosystemtechnik, unter anderem Entwicklung und Herstellung neuer Kunststoffe.

microTEC GmbH: Aktuelle Produktbeispiele aus der Biotechnik, Fluidik (Strömungssensor für Flüssigkeiten) und Medizintechnik (Elektrodenhalter für den Einsatz in der Gehirnforschung), gefertigt mit den von microTEC entwickelten RMPD-Technologien.
Bartels Mikrotechnik GmbH: Mit dem Excimerlaser strukturierte Kapillarelektrophorese-Chips aus diversen Kunststoffen für den Einsatz in der Biotechnologie, mikrofluidischen Mikromischer und Fluidik-Bausteine für den Aufbau kundenspezifischer Mikroreaktionssysteme.

METAPLAS IONON: Anlagen und Dienstleistungen in der Plasma-PVD-Beschichtungstechnik, Plasma-Wärmebehandlungstechnik und im Plasma-Korrosionsschutz.
iplas Innovative Plasma Systems GmbH: Verfahren und Anlagen der CYRANNUS® Plasmatechnologie, die es ermöglicht stabile Plasmen auch bei hohem Druck zu erzeugen.

InfraServ Knapsack: Dienstleistungen für alle Produktphasen in der chemischen Industrie, zum Beispiel Prozessanalysentechnik, Abwassertechnologie, NMR-Spektroskopie und Computational Chemistry für F & E.

Zentrum Werkstoffe der Mikrotechnik (ZWM): Mikrospritzguss zur schnellen und kostengünstigen Fertigung von mikrooptischen, mikrofluidischen, analytischen oder medizintechnischen Komponenten und Fertigung präzise strukturierter Werkzeugeinsätze aus Kunststoff durch LIGA-Technik, Ultrapräzisionsfräsen oder Laserablation.

K 2001, 25. Oktober bis 1. November 2001, Halle 12, Stand D 34.

Iris Lehmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivamnrw.com

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