Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Antriebsprodukte für Werkzeugmaschinen

12.09.2001


Die neue Linearmotorreihe 1FN4 zeichnet sich durch hohe Dauerkräfte bei gleichzeitig geringerem Bauvolumen aus. Die erreichbaren Dauerkräfte liegen im Bereich von 140 bis 660 Newton in der luftgekühlten Version und von 1100 bis 4620 Newton in der wassergekühlten Version


Drei Antriebsinnovationen für Werkzeugmaschinen präsentierte Siemens Automation and Drives (A&D) auf der EMO 2001 in Hannover vom 12. bis 19. September: Eine neue Linearmotorenreihe für hohe Kräfte, eine neue Servomotorreihe mit bis zu 25 Prozent geringerem Bauvolumen und eine Standard-Motorspindel als Alternative für riemengetriebene Spindeln an Fräsmaschinen. Siemens baut damit seine Position als durchgängiger Systemanbieter für das gesamte Umfeld der Werkzeugmaschinen weiter aus.

Die neue Linearmotorreihe 1FN4 zeichnet sich durch hohe Dauerkräfte bei gleichzeitig geringerem Bauvolumen aus. Die erreichbaren Dauerkräfte liegen im Bereich von 140 bis 660 Newton in der luftgekühlten Version und von 1100 bis 4620 Newton in der wassergekühlten Version. Damit sind auch Anwendungen von hängenden Achsen ohne Gewichtsausgleich, Vorschubbewegungen mit hohen Prozesskräften oder auch ständig reversierende Linearbewegungen mit hoher Geschwindigkeit realisierbar.

Bei den rotatorischen Servoantrieben gibt es die neue Motorenreihe 1FK7, eine Weiterentwicklung der Siemens-Synchronmotoren 1FK. Die neuen Motoren sind besonders kompakt: Das Bauvolumen wurde bis zu 25 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorgängertypen reduziert. Bei hohen Drehmomenten bis 108 Newtonmeter und einem besonders günstigem Drehmoment-Trägheitsverhältnis erreicht der Motor eine sehr hohe Dynamik, wodurch an den Maschinen kürzere Nebenzeiten erreicht werden können. Die robuste und wartungsfreie Motorkonstruktion gewährleistet eine hohe Betriebszuverlässigkeit. Die neue Motorenreihe 1FK7 eignet universell in allen Maschinenbauanwendungen besonders für Roboter und Handlingsaufgaben.

Die neue Economy-Motor-Spindel (ECS) zeichnet sich durch einen einfachen und robusten Aufbau aus. Im Vergleich zu konventionellen riemengetriebenen Spindeln benötigt die ECS wesentlich weniger Raum und kann durch ihre Cartridge-Bauweise einfach und schnell montiert werden. Der integrierte Spindelmotor arbeitet nach dem Synchronprinzip. Die Spindel wird in den zwei Drehmomentklassen 80 und 150 Newtonmeter mit Maximaldrehzahlen von 10.000 oder 15.000 Umdrehungen pro Minute angeboten. Diese hohen Drehmomente in Verbindung mit den hohen Drehzahlen erlauben hohe Zerspanleistungen, was zu kürzeren Bearbeitungszeiten führt. Die Economy-Motor-Spindel ermöglicht Schrupp- und präzise Feinbearbeitung ohne zusätzliches Getriebe.

| Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/sinumerik
http://www.siemens.de/emo

Weitere Berichte zu: Dauerkräfte ECS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Materialkompetenz für den Leichtbau: Fraunhofer IMWS präsentiert neue Lösungen auf der K-Messe
30.09.2016 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

nachricht Fraunhofer LBF auf der Messe „K“: Mit moderner Schadensanalytik verstehen, wie Kunststoffe altern
30.09.2016 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: First-Ever 3D Printed Excavator Project Advances Large-Scale Additive Manufacturing R&D

Heavy construction machinery is the focus of Oak Ridge National Laboratory’s latest advance in additive manufacturing research. With industry partners and university students, ORNL researchers are designing and producing the world’s first 3D printed excavator, a prototype that will leverage large-scale AM technologies and explore the feasibility of printing with metal alloys.

Increasing the size and speed of metal-based 3D printing techniques, using low-cost alloys like steel and aluminum, could create new industrial applications...

Im Focus: Zielsichere Roboter im Mikromaßstab

Dank einer halbseitigen Beschichtung mit Kohlenstoff lassen sich Mikroschwimmer durch Licht antreiben und steuern

Manche Bakterien zieht es zum Licht, andere in die Dunkelheit. Den einen ermöglicht dieses phototaktische Verhalten, die Sonnenenergie möglichst effizient für...

Im Focus: Experimentalphysik - Protonenstrahlung nach explosiver Vorarbeit

LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.

Stark gebündeltes Licht entwickelt eine enorme Kraft. Ein Team um Professor Jörg Schreiber vom Lehrstuhl für Experimentalphysik - Medizinische Physik der LMU...

Im Focus: Der perfekte Sonnensturm

Ein geomagnetischer Sturm hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Jahrzehnte rätselte die Forschung, wie hoch energetische Partikel, die auf die Magnetosphäre der Erde treffen, wieder verschwinden. Jetzt hat Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam mit einem internationalen Team eine Erklärung gefunden: Entscheidend für den Verlust an Teilchen ist, wie schnell die Partikel sind. Shprits: „Das hilft uns auch, Prozesse auf der Sonne, auf anderen Planeten und sogar in fernen Galaxien zu verstehen.“ Er fügt hinzu: „Die Studie wird uns überdies helfen, das ‚Weltraumwetter‘ besser vorherzusagen und damit wertvolle Satelliten zu schützen.“

Ein geomagnetischer Sturm am 17. Januar 2013 hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Der Sonnensturm ermöglichte einzigartige Beobachtungen, die...

Im Focus: New welding process joins dissimilar sheets better

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of light metals.
Scientists at the University of Stuttgart have now developed two new process variants that will considerably expand the areas of application for friction stir welding.
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH supports the University of Stuttgart in patenting and marketing its innovations.

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart Glasses Experience Day

30.09.2016 | Veranstaltungen

Einzug von Industrie 4.0 und Digitalisierung im Südwesten - Innovationstag der SmartFactoryKL

30.09.2016 | Veranstaltungen

"Physics of Cancer" - Forscher diskutieren über biomechanische Eigenschaften von Krebszellen

30.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Smart Glasses Experience Day

30.09.2016 | Veranstaltungsnachrichten

Materialkompetenz für den Leichtbau: Fraunhofer IMWS präsentiert neue Lösungen auf der K-Messe

30.09.2016 | Messenachrichten

Vom Rollstuhl auf das Liegerad – Mit Funktioneller Elektrostimulation zum Cybathlon

30.09.2016 | Energie und Elektrotechnik