Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BIOTECHNICA: Vom Literaturzitat direkt zum Volltext: Online-Datenbanken zur Biotechnologie

07.09.2001


FIZ Karlsruhe auf der BIOTECHNICA ’01 in Hannover

... mehr zu:
»BIOTECHNICA »Biotechnologie »FIZ »STN

Vom Literaturzitat direkt zum Volltext:
Online-Datenbanken zur Biotechnologie


1,2 Million Biosequenzen aus Patentschriften: Datenbank DGENE erlaubt Homologiesuche


Karlsruhe/Hannover, September 2001 - Das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe präsentiert auf der BIOTECHNICA ’01 vom 9.-11. Oktober an Stand Nr. G12 in Halle 2 sein Angebot an Online-Datenbanken zum Fachbereich Biotechnologie, die weltweit über den Informationsverbund STN International, The Scientific & Technical Information Network, angeboten werden. Mit seinen mehr als 200 Datenbanken mit über 300 Mio. Dokumenten aus allen Bereichen von Wissenschaft und Technik einschließlich der wichtigen Patentinformation ist STN International weltweit der führende Anbieter.

Die Biotechnologieforschung boomt und die Informationswissenschaft und -wirtschaft sammelt und strukturiert die Erkenntnisse in hochentwickelten Datenbanken, um sie der Forschung wiederum als effiziente Informationsquellen zur Verfügung zu stellen. Einer der bemerkenswertesten Wissensspeicher dieser Art ist die Biotechnologie-Patentdatenbank DGENE, die sich im Angebot von STN International befindet. DGENE enthält mehr als 1,2 Millionen Biosequenzen aus internationalen Patentschriften. Sie ist so hoch entwickelt, dass man nicht nur identische Ketten von den rund 435.000 Aminosäure- und den über 770.000 Nukletidsequenzen in kürzester Zeit auffinden, sondern auch Ähnlichkeiten abgleichen kann. In der GENBANK findet man Informationen zu über 13 Mio. Nukleinsäuresequenzen. BIOTECHABS und BIOTECHNO enthalten weltweit erscheinende Literatur zu allen Aspekten der Biotechnologie, von Genmanipulation über biochemische Technik und Fermentation bis hin zur Produktaufbereitung, von der Grundlagenforschung bis hin zu Anwendungen in der Industrie.

Neben den bibliographischen Angaben enthalten die Literaturhinweise noch Schlagworte und Kurzreferate (Abstracts) zu den Originalartikeln. Ebenso werden Fakten und Volltexte angeboten. Gleich nach der Literatursuche kann der Rechercheur direkt auf die bei Verlagen oder Dokumentlieferanten vorliegenden elektronischen Volltexte der Originalpublikationen zugreifen. Der gedruckte Text kann über den automatischen Literaturvermittlungsservice FIZ AutoDoc online bestellt werden. Der zuständige Dokumentlieferant schickt den Volltext innerhalb von 48 Stunden per Post oder Fax.

Die breite Angebotspalette von STN International enthält ein umfassendes Angebot an Spezialdatenbanken für die Biotechnologie, weitere Beispiele:

BIOBUSINESS - Wirtschafts- und Wirtschaftsnachrichten
BIOCOMMERCE - Literatur zu kommerziellen Aspekten der Biotechnologie
BIOSIS - weltweit größte und umfassendste Datenbank im Bereich der Biowissenschaften
CA/Chemical Abstracts - weltweit veröffentlichten Literatur aus allen Gebieten der Biochemie, Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik
CEABA-VTB - internationale Literatur auf dem Gebiet des Chemieingenieurwesen und der Biotechnologie
CROPU - alle Aspekte von Pestiziden einschließlich ihrer Verwendung bei Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung
ESBIOBASE - weltweit veröffentlichte Literatur in Biologie/ Biowissenschaften
REGISTRY - Substanznachweise mit chemischen Strukturen und Substanznamen.

In 17 reinen Patent- und Markendatenbanken kann auf Patentanmeldungen und erteilte Patente der nationalen und internationalen Patentämter der 40 wichtigsten Industrienationen zugegriffen werden.

Wissenschaftler und Forscher, Informations- oder Patentspezialisten sowie Unternehmensplaner können bei STN International schnell und effektiv auf aktuelle, zuverlässige Informationen aus allen Bereichen von Naturwissenschaft und Technik von ihren Personal Computern am Schreibtisch aus online zugreifen.

Auf die Online-Datenbanken kann über kommerzielle Datentransfernetze wie z. B. Datex-P (Telekom), BT Concert X.25, über akademische Netze und über das Internet zugegriffen werden. Im Internet stehen mit STN Easy (http://stneasy.fiz-karlsruhe.de) ein Angebot für Einsteiger und mit STN on the Web (http://stnweb.fiz-karlsruhe.de) eine Version für geübtere Datenbanknutzer online bereit.

Als weltweit agierende wissenschaftliche Serviceeinrichtung produziert und vermarktet das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe wissenschaftliche und technische Informationsdienste in gedruckter und elektronischer Form. In Zusammenarbeit mit Institutionen aus dem In- und Ausland erstellt das FIZ Karlsruhe Datenbanken in den Fachgebieten Energie, Kernforschung und Kerntechnik, Mathematik, Kristallographie, Kunststoffe, Informatik und Physik und betreibt einen Recherchedienst für alle Unternehmen oder Institutionen mit F&E-Aktivitäten. Außerdem betreibt das FIZ Karlsruhe den Datenbankverbund STN International (The Scientific & Technical Information Network) in Europa. STN wird gemeinsam vom Fachinformationszentrum Karlsruhe, dem Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus, OH, USA und der Japan Science and Technology Corporation (JST) in Tokio betrieben.
Das FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibnitz (WGL) e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie über:

Fachinformationszentrum Karlsruhe
STN Europa
Postfach 2465
D-76012 Karlsruhe

Tel. 07247/808-555, Fax 07247/808-259
E-Mail: hlpdeskk@fiz-karlsruhe.de,

Für die Presse:
Rüdiger Mack, Tel. 07247/808-513, E-Mail: rm@fiz-karlsruhe.de

Ruediger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.fiz-karlsruhe.de

Weitere Berichte zu: BIOTECHNICA Biotechnologie FIZ STN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht SYSTEMS INTEGRATION 2018 in der Schweiz thematisiert Bausteine für die industrielle Digitalisierung
20.11.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht IHP präsentiert sich auf der productronica 2017
17.11.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung