Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Teams für Hightech

05.09.2001


Im Rahmen der internationalen Fachmesse Biotechnica berät die VDI/VDE-IT bei der Vorbereitung von Verbundprojekten.

Hightech-Entwicklungen sind Teamarbeit: In der Entwicklung von Spitzentechnologien wie beispielsweise der Mikrosystemtechnik hat sich die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bewährt. Über die Kooperation in Netzwerken und Verbundprojekten können mittelständische Unternehmen auch solche Produkte und Dienstleistungen verwirklichen und erfolgreich auf dem Markt umsetzen, für die im eigenen Unternehmen keine ausreichenden Forschungs- und Entwicklungskapazitäten vorhanden sind. Die Bundesregierung unterstützt diese Kooperationen unter anderem mit dem Förderkonzept "Mikrosystemtechnik 2000+" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und mit dem Programm "InnoNet - Förderung von innovativen Netzwerken" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Kompetente Beratung bei der Vorbereitung ihrer Verbundprojekte bekommen die Projektpartner von der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH (VDI/VDE-IT), Projektträger des BMBF und des BMWi. Auf der internationalen Fachmesse "Biotechnica" stehen die Experten der VDI/VDE-IT für Beratungsgespräche zum Förderkonzept "Mikrosystemtechnik 2000+" und zu InnoNet zur Verfügung. Dort können sich auch junge Technologieunternehmen zum Thema Finanzierung von Innovationsprojekten beraten lassen.

Die Mikrosystemtechnik gehört zu den Schlüsseltechnologien für das 21. Jahrhundert. Schon heute sind Mikrosysteme aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und ihre Bedeutung nimmt immer weiter zu. Die deutsche Industrie und Wissenschaft stehen in Entwicklung und Anwendung dieser Zukunftstechnologie international an der Spitze. Damit dies auch künftig so bleibt, startete das BMBF das Förderkonzept "Mikrosystemtechnik 2000+". Das Förderkonzept unterstützt die Erschließung erfolgsträchtiger Anwendungsfelder für Mikrosystemtechnik, den Aufbau einer auch von kleinen und mittleren Unternehmen nutzbaren Infrastruktur für die Herstellung von Mikrosystemtechnik sowie die Generierung von neuem Wissen und Wissenstransfer. Außerdem werden umsetzungsorientierte Kooperationsnetzwerke initiiert. Die spezifischen Probleme von kleinen und mittleren Unternehmen werden im Förderkonzept besonders berücksichtigt. Konzeptpapiere für die Förderung können bis zum 31. Januar bei der VDI/VDE-IT eingesendet werden.

Mit dem Programm "InnoNet - Förderung von innovativen Netzwerken" fördert das BMWi den Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. InnoNet unterstützt Verbundprojekte, in denen Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen sich gemeinsam der Entwicklung von anspruchsvollen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen widmen. Bis zum 31. Oktober haben Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen - einschließlich des Handwerks - Gelegenheit, Konzepte für gemeinsame Verbundprojekte zu entwerfen und damit am InnoNet-Ideenwettbewerb teilzunehmen.

Auf der internationalen Fachmesse "Biotechnica" vom 9. bis 11. Oktober in Hannover bietet die VDI/VDE-IT Beratung zum Förderkonzept "Mikrosystemtechnik 2000+", zum Förderungsprogramm InnoNet und zur Finanzierung von Innovationsprojekten an (Halle 3, Stand F13).

Weitere Informationen gibt es bei:
VDI/VDE-IT
Ute Ackermann
Tel.: 03328/435-113, Fax: 03328/435-105,  ackermann@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | ide

Weitere Berichte zu: BMBF BMWi InnoNet Mikrosystemtechnik VDI/VDE-IT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie