Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vision des ’Unfallfreien Fahrens’

29.08.2001


  • Jeder zweite Unfall soll sich künftig vermeiden lassen

  • Präsentation im Forum Foyer

  • Konzern forscht interdisziplinär für mehr Verkehrssicherheit

Als markenübergreifendes Konzernthema präsentiert DaimlerChrysler auf der diesjährigen IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt die Vision des ’Unfallfreien Fahrens’.

Das Unternehmen forscht dafür an innovativen Assistenzsystemen, die den Fahrer informieren und unterstützen sowie in kritischen Situationen schneller und differenzierter als er selbst reagieren können.

"Jeder zweite Unfall wird sich künftig vermeiden lassen", sagt Klaus-Dieter Vöhringer, Vorstand Forschung und Technologie der DaimlerChrysler AG. "Die Zahl der Toten und Verletzten wird damit in den nächsten 15 bis 20 Jahren deutlich zurückgehen - vorausgesetzt die beteiligten Fahrzeuge sind mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet."

Auf der IAA präsentiert DaimlerChrysler ’Unfallfreies Fahren’ vom 13. bis 23. September 2001 auf der DaimlerChrysler Piazza im Forum Foyer. Das Thema steht damit im Mittelpunkt der einzelnen Markenauftritte.

"Unser Innovationsvorsprung in der Forschung beruht auf langfristigen Investitionen und weltweiter Zusammenarbeit", so Klaus-Dieter Vöhringer weiter. "Von fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen werden jedoch nicht nur Mercedes-Benz-Fahrer profitieren. Wir wollen, dass der Straßenverkehr insgesamt und im Interesse aller Verkehrsteilnehmer sicherer wird." Allerdings, daran lässt der Forschungs- und Technologievorstand keinen Zweifel, dürfe die Technik den Menschen niemals seiner Verantwortung berauben. Zu einem ganzheitlichen Sicherheitskonzept gehörten für DaimlerChrysler deshalb neben der Entwicklung fahrzeugbezogener Systeme selbstverständlich auch eine fortschrittliche und dem Verkehrs-aufkommen angepasste Infrastruktur sowie die Ver kehrserziehung vor allem von Kindern und Jugendlichen.

Mit dem Forschungsprogramm ’Unfallfreies Fahren’ will DaimlerChrysler seine Rolle als Innovationsführer der Automobilbranche weiter ausbauen: Bereits bei der Entwicklung passiver Sicherheitslösungen, wie der so genannten Überlebenszelle, war der Konzern Vorreiter. Die technischen Fortschritte in der aktiven Sicherheit - beispielsweise bei der Bild- oder Umgebungserkennung oder in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion - bergen nochmals ein erhebliches Potenzial. Denn ihr Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden anstatt lediglich die Unfallfolgen zu mindern. Die Entwicklung hin zur aktiven Sicherheit will DaimlerChrysler aus diesem Grund künftig intensiv mitgestalten. Um den Sicherheitsgewinn der Systeme zu beurteilen, arbeitet das Unternehmen deshalb beispielsweise gemeinsam mit europäischen Partnern an der Entwicklung anerkannter Bewertungsmethodiken für Fahrerassistenzsysteme.

Patricia Schmiechen | Presse-Information
Weitere Informationen:
http://www.media.daimlerchrysler.com/technologie

Weitere Berichte zu: IAA Vöhringer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Diodenlaser & UV-LEDs – von der Technologie bis zum industrietauglichen Gerät
27.09.2016 | Forschungsverbund Berlin e.V.

nachricht Komplexe Hartmetallwerkzeuge aus dem 3D-Drucker
21.09.2016 | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln quantenphotonischen Schaltkreis mit elektrischer Lichtquelle

Optische Quantenrechner könnten die Computertechnologie revolutionieren. Forschern um Wolfram Pernice von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie Ralph Krupke, Manfred Kappes und Carsten Rockstuhl vom Karlsruher Institut für Technologie ist es nun gelungen, einen quantenoptischen Versuchsaufbau auf einem Chip zu platzieren. Damit haben sie eine Voraussetzung erfüllt, um photonische Schaltkreise für optische Quantencomputer nutzbar machen zu können.

Ob für eine abhörsichere Datenverschlüsselung, die ultraschnelle Berechnung riesiger Datenmengen oder die sogenannte Quantensimulation, mit der hochkomplexe...

Im Focus: First quantum photonic circuit with electrically driven light source

Optical quantum computers can revolutionize computer technology. A team of researchers led by scientists from Münster University and KIT now succeeded in putting a quantum optical experimental set-up onto a chip. In doing so, they have met one of the requirements for making it possible to use photonic circuits for optical quantum computers.

Optical quantum computers are what people are pinning their hopes on for tomorrow’s computer technology – whether for tap-proof data encryption, ultrafast...

Im Focus: Quantenboost für künstliche Intelligenz

Intelligente Maschinen, die selbständig lernen, gelten als Zukunftstrend. Forscher der Universität Innsbruck und des Joint Quantum Institute in Maryland, USA, loten nun in der Fachzeitschrift Physical Review Letters aus, wie Quantentechnologien dabei helfen können, die Methoden des maschinellen Lernens weiter zu verbessern.

In selbstfahrenden Autos, IBM's Watson oder Google's AlphaGo sind Computerprogramme am Werk, die aus Erfahrungen lernen können. Solche Maschinen werden im Zuge...

Im Focus: Synthese-chemischer Meilenstein: Neues Ferrocenium-Molekül entdeckt

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben zusammen mit Kollegen der Freien Universität Berlin ein neues Molekül entdeckt: Die Eisenverbindung in der seltenen Oxidationsstufe +4 gehört zu den Ferrocenen und ist äußerst schwierig zu synthetisieren.

Metallocene werden umgangssprachlich auch als Sandwichverbindungen bezeichnet. Sie bestehen aus zwei organischen ringförmigen Verbindungen, den...

Im Focus: Neue Entwicklungen in der Asphären-Messtechnik

Kompetenzzentrum Ultrapräzise Oberflächenbearbeitung (CC UPOB) lädt zum Expertentreffen im März 2017 ein

Ob in Weltraumteleskopen, deren Optiken trotz großer Abmessungen nanometergenau gefertigt sein müssen, in Handykameras oder in Endoskopen − Asphären kommen in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Laser für Neurochirurgie und Biofabrikation - LaserForum 2016 thematisiert Medizintechnik

27.09.2016 | Veranstaltungen

Ist Vergessen die Zukunft?

27.09.2016 | Veranstaltungen

Von der Probe zum digitalen Modell - MikroskopieTrends ´16

26.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nanotechnologie für Energie-Materialien: Elektroden wie Blattadern

27.09.2016 | Physik Astronomie

Ultradünne Membranen aus Graphen

27.09.2016 | Physik Astronomie

Ein magnetischer Antrieb für Mikroroboter

27.09.2016 | Biowissenschaften Chemie