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Über 900 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren Innovationen für den Privatbereich

20.08.2001


Die Internationale Funkausstellung in Berlin ist und bleibt die weltweite Nr. 1 der Consumer Electronics. Nirgendwo sonst wird die ganze Welt der Konsumelektronik so konzentriert präsentiert wie alle zwei Jahre unter dem Funkturm. Einmalig ist auch das Konzept der Messe, die sich sowohl an Konsumenten als auch an Fachhändler richtet. Die IFA ist gleichzeitig Publikumsmagnet, Neuheitentermin und Europas wichtigste Ordermesse. 915 Aussteller aus 40 Ländern - das ist ein neuer Rekord - (1999: 885 Aussteller/36 Länder) zeigen auf 160.000 qm zwischen dem 25.8. und 2.9. unter dem Funkturm die neuesten Trends im Bereich der so genannten vier "Cs": Consumer Electronics, Computer, Communication und Content. Vom digitalen Fernsehen und Hörfunk über digitale Recording-Verfahren, das "Intelligente Heim", die digitale Fotografie bis hin zur mobilen Kommunikations- und Informationstechnologie erstreckt sich das Spektrum der IFA 2001. Besonders bemerkenswert: Erstmals in der IFA-Geschichte sind mehr internationale (461) als nationale Aussteller (443) vertreten.

1999 konnte das 75-jährige Bestehen der "Funkausstellung" gefeiert werden. In diesem Jahr gibt es gleich zwei Jubiläen: 1971 öffnete sich die damals noch deutsche Messe der internationalen Konkurrenz. Seit 30 Jahren ist sie jetzt das internationale Schaufenster dieser dynamischen Branche. Und zweitens: Der Funkturm - in Berlin auch "Langer Lulatsch" genannt - wird 75 Jahre alt. Grund genug für Veranstalter und Aussteller, ihn mit vielen attraktiven "Events" und Feuerwerk in einer "IFA-Night" am 31. August zu feiern.

Neuheiten-Festival

Die IFA 2001 wird zu einem absoluten Festival der Innovationen. Zwar spielt die Digitaltechnik seit geraumer Zeit eine wesentliche Rolle, doch in diesem Jahr erreicht die "digitale Evolution" einen neuen Höhepunkt. Das betrifft das digitale Fernsehen und den Hörfunk ebenso wie die neuen digitalen Aufzeichnungsmedien, das Fotografieren, die Telekommunikation genauso wie die Informationstechnologie und natürlich auch die neuen Dienste und Inhalte, die erst durch die Digitaltechnik möglich werden.

Durch die politische Entscheidung, Hörfunk und Fernsehen in absehbarer Zeit vollständig zu digitalisieren, erhielt die technische Entwicklung wichtige Impulse. Beim Fernsehen wurde mit der Einführung der terrestrischen Übertragung digitaler Signale (DVB-T) begonnen. Auch der Standard Multimedia Home Platform (MHP), der Fernsehen und Internet verbindet, wurde so weit definiert, dass die ersten Geräte (Settop-Boxen und integrierte Lösungen) auf der IFA bereits zu sehen sein werden.

Geräte-Vielfalt fürs Heimkino

Auf der Hardware-Seite präsentiert sich vom kleinsten Bildschirm angefangen über schon 70 cm große LCD-Fernseher bis hin zu den über 1,50 m großen Plasma-Bildschirmen und Projektionsgeräten mit hoher Leistung das Neueste unter dem Funkturm. Das Thema Home-Cinema gewinnt bis hinein in den High End-Bereich Bedeutung, wobei die Vernetzung - zum Teil schnurlos über Funkverbindungen - große Fortschritte macht. Dasselbe gilt für die Verbindung von TV und Internet. Der rasche Zugriff auf Internet-Daten via TV wird ebenso demonstriert wie die vermehrte Übertragung von Ton und Bild über das weltweite Netz.

Auch in den anderen Ausstellungs-Segmenten heißt das Schlagwort "digital". So bei der Bildaufzeichnung. Die IFA 2001 wird als erste Messe für "Digital Recording" in die Geschichte eingehen; ganz gleich, ob es sich dabei um so genannte "Personal Video"- Geräte mit Festplatte oder um DVD-Recorder handelt. Beide Innovationen schaffen neue attraktive Möglichkeiten für das Heimkino.

HiFi/High End vom Feinsten

Im Audio-Bereich wird die wiederbespielbare DVD sowie die Super-Audio-CD (SACD) immer wichtiger. Das zeigt sich in einer Vielzahl von Exponaten. Ein besonderer Magnet für Fachbesucher und interessierte Konsumenten ist die HiFi/High End-Präsentation in den Hallen 8.1 und 10.1. Insgesamt werden auf dem Gelände unter dem Funkturm auf 25.000 qm neueste Audio-Techniken in vielfältigster Form zu hören und zu erleben sein. So u. a. auch die teuerste High End-Anlage der Welt, für die gut und gern vier Millionen DM ausgegeben werden können.

"Mobile Media" und DVD

Zwei weitere Sonderschauen werden ebenfalls viele Besucher in ihren Bann ziehen: Zum einen handelt es sich dabei um "Mobile Media", wobei diese Bezeichnung als Synonym für die vielfältigen elektronischen Möglichkeiten im fahrbaren Untersatz verwendet wird. In Halle.11.1 reicht die Bandbreite von Digital Audio Broadcasting (DAB) über Autoradios mit Internet-Zugang bis hin zu den leistungsfähigsten Navigationssystemen. Die zweite Sonderpräsentation (Halle 7.2) gilt dem Superstar der Szene, der DVD und ihrem inzwischen auf viele tausend Titel angewachsenen Angebot.

Themenpfade

Ein neuer Service wird auf der IFA 2001 sicherlich für Furore sorgen. Die so genannten "Themenpfade", die dem Besucher die Auswahl seiner Besichtigungstour erleichtern sollen. Schon im Vorfeld der Messe kann er sich via Internet über seine speziellen Interessensgebiete informieren und danach - per Ausdruck oder vom Display des Handheld-Computers bzw. eines WAP-Handys - über das Messegelände unter dem Funkturm begleiten lassen.

"Digital Media World", "Mobilfunk - die nächste Generation", "Konzert und Kino zuhause - Home Cinema", "Digital Music - Digital Imaging", "Intelligentes Heim" und "Internet für alle", heißen diese Themenpfade. Gerade der Themenpfad "Internet für alle" zeigt den generellen Trend der Konvergenz aller Bereiche der IFA.

Einerseits soll Internet für alle deutlich machen, dass sämtliche Geräte, die einen Bildschirm haben - und sei er noch so klein oder noch so groß - auch Zugang zum Internet bieten werden: Also nicht nur Desktop-Computer, sondern auch Laptops, Fernseher, Mobiltelefone oder Handhelds bzw. PDAs. Andererseits wird gezeigt, dass die Telefonsteckdose längst nicht mehr der einzige Zugang zum Internet ist. Auch über das drahtlose Mobilfunknetz, über digitale Hörfunk- und Fernsehsender, über das Kabelfernsehen und sogar via Satellit sind Internet-Inhalte in Zukunft zugänglich.

Zahlreiche Sonderpräsentationen

Zu den Highlights der IFA 2001 gehört zweifellos das Technisch Wissenschaftliche Forum (TWF), das in Halle 5.3 die Evolution der neuen Medien aus der Vorschau-Perspektive zeigt.

Die "Online World" (Halle 3.1) wird Internet-Anbietern und natürlich den begeisterten Surfern während der IFA zur zweiten Heimat.

In der "New Media World" (Halle 1.2) geht es vor allem um Anwendungen für interaktives Fernsehen, und im "IFA Young Media Park" (Halle 2.1) werden erstmals Ausbildungsberufe im Bereich "Medien und Informationstechnik" präsentiert und Ausbildungsbetriebe vorgestellt.

Das Internationale Fachbesucherzentrum (IFC) in Halle 9 eröffnet dem Fachbesucher - und das sind immerhin etwa 150.000 - eine Vielzahl von Informationen, Dienstleistungen und Kommunikationsmöglichkeiten.

Im Mittelpunkt des vielfältigen Rahmenprogramms steht die "IFA Convention", eine außerordentlich attraktive Mischung von Kongressen, Symposien und Vortragsveranstaltungen der Aussteller.

Das Medienereignis

Seit dem Start der Internationalen Funkausstellung vor 30 Jahren gehören ARD und ZDF zu den Partnern dieser Messe. Ihre Präsenz sowie die Beteiligung einiger privater Sender machen aus der IFA ein Medienereignis von besonderem Rang, denn viele Sendungen werden auf dem Funkausstellungsgelände produziert, so dass die Besucher das Geschehen "live" miterleben können und ihre Stars "zum Anfassen" präsentiert bekommen. Ob Fernsehen oder Hörfunk, regional-, deutschland- oder weltweit, während der neun Messetage wird rund um die Uhr von der IFA berichtet. Hinzu kommt ein außerordentlich vielseitiges Programm der Online-Anbieter, die in diesem Jahr vermehrt unter dem Funkturm anzutreffen sind. Mehr als 7.500 Journalisten werden zwischen dem 25.8. und 2.9. dafür sorgen, dass die IFA 2001 weltweite publizistische Beachtung findet.

Jochen Wiesinger | ots
Weitere Informationen:
http://www.ifa-berlin.de.

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