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Internationale Kongressmesse NanoBioTec in der Halle Münsterland

17.08.2001


Das CeNTech (Center for NanoTechnology), die Stadt Münster und die Bio-Gen-Tec NRW laden erneut zur internationalen Kongressmesse NanoBioTec in der Zeit vom 24.-27.09.01 in das Kongresszentrum der Halle Münsterland ein. Wissenschaftler aus den Bereichen Nano- und Biotechnologie tauschen neueste Forschungsergebnisse in Form eines hochkarätigen wissenschaftlichen Kongresses aus. Sie kommen unter anderem aus den USA, Japan, Israel und Europa.

Begleitet wird der Kongress von einer Ausstellung, in der Hersteller und Anwender der "Instrumente" aus dem Nanometerbereich ihre Produkte präsentieren. Auch Vertreter von Venture Capital und Consulting werden ihre Konzepte vorstellen, schließlich ist die Nanotechnologie eine zukunftsträchtige Investitionsbranche. Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, am Dienstag, den 25.09.01 die Ausstellung zu besuchen.

Das Wort "nano" kommt aus dem griechischen und heißt Zwerg. Folgendes Bild ist hilfreich, um eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie groß bzw. klein ein Nanometer ist: Wenn ein Fußball die Größe eines Nanometers hätte, hätte die Erdkugel im Verhältnis dazu einen Durchmesser von einem Meter. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters.

Viele Visionen zum Thema Nanobiotechnologie übersteigen zur Zeit noch unsere Vorstellungskraft, ihre Realisierung scheint heute noch Utopie. Einige Anwendungsbereiche können jedoch heute schon spektakuläre Erfolge und realistische Umsetzungsmöglichkeiten vorweisen.

Dr. Andreas Jordan aus Berlin hat ein Verfahren entwickelt, mit dem durch die Erhitzung von Nanoteilchen bisher unheilbare Hirntumore behandelt werden können. Die Kosmetikbranche entwickelt Produkte, die nicht nur Hautschäden verhindern können, sondern darüberhinaus auch noch molekulare Hautschäden reparieren. Neben anderen arbeitet Dr. Roger Wepf von der Beiersdorf AG in Hamburg an der Herstellung dieser langersehnten Präperate. Dr. Volker Klocke aus Aachen hat den kleinsten Motor der Welt entwickelt, der nanometergenau arbeiten kann, z.B. um biologische Proben zu untersuchen.

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Weitere Informationen:
http://www.nanobiotec.de

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