Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kontinuierliche, magnetostriktive Füllstandsmessung

09.02.2005


Zur Interkama 2005 stellt BERNT MESSTECHNIK die neueste Generation der magnetostriktiven Füllstandsmessung Serie DM330(S) vor, welche für eine Vielzahl von unterschiedlichen Flüssigkeiten - bis hin zum Lebensmittelbereich - geeignet ist.

... mehr zu:
»DM330 »GP2000HL »Messbereich »Sensor

Das Meßsystem der Serie DM330(S) zeichnet sich durch eine besonders einfache Installation, Handhabung und Inbetriebnahme aus.Die obere und untere Bereichsgrenze kann im Labor (oder ab Werk) voreingestellt werden. Es ist aber auch möglich, am bereits eingebauten Gerät den oberen und unteren Bereich zu programmieren. Die bisher erforderliche Veränderung der Füllhöhe zwecks Kalibrierung entfällt somit.

Dank einer besonderen Fehlerdiagnose wird neben der normalen Messung auch ein verlorengegangener Schwimmkörper sowie eine Position außerhalb des Messbereiches detektiert. Für besonders hohe Behälter stehen PVDF-beschichtete Seilsonden bis zu einer Länge von 12 m zur Verfügung. Aufgrund der 3A-Lebensmittelzulassung kann das magnetostriktive Meßsystem der Serie DM330(S) auch zur Messung von Getränke- und Molkeprodukten verwendet werden.


Das Meßsystem kann für Temperaturen bis 100°C sowie Drücke bis 69 bar eingesetzt werden und arbeitet mit einer Auflösung von 0,025% des Bereiches oder 0,35 mm (jeweils der höhere Wert). Die Serie DM330(S) ist ATEX-zugelassen und für den Einsatz in Zone 0 geeignet.

GP2000 HL
Gaswarnsystem für Wasserstoff


Mit dem Gasprobennehmer GP2000HL wird die Baureihe der bewährten GP2000-Sampler für die Messung toxischer oder brennbarer Gase um eine Variante mit Halbleitersensor erweitert. Die Sampler werden überwiegend in Applikationen eingesetzt, in denen die Zugänglichkeit des zu überwachenden Bereiches eingeschränkt oder nicht gegeben ist.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit einer Gasentnahme aus Maschinen oder Abgaskanälen, in denen ein direkter Sensoreinsatz problematisch ist. Bei dem Aufbau einer Gaswarnanlage in Samplingtechnik kann eine Überprüfung oder Kalibration der Detektoren ohne Eingriff in den Produktionsablauf erfolgen.

Der GP2000HL besitzt ein robustes, industrietaugliches Gehäuse und ist für Dauerbetrieb ausgelegt. Für die Messung einer Vielzahl von toxischen und brennbaren Gasen sind Varianten mit Sensoren auf elektrochemischer oder katalytischer Basis oder mit vorgeschaltetem Pyrolyser lieferbar. Alternativ können die Detektoren auch als Diffusionssensor oder als tragbares Gerät ausgeführt werden.

Leistungsmerkmale

  • eingebaute langlebige Messgaspumpe mit elektronischer Durchflussregelung
  • Durchflussmesser mit Überwachung und potentialfreiem Kontakt
  • Vor-Ort-Anzeige der Gaskonzentration
  • ausrüstbar mit einer Vielzahl von Sensoren zur Detektion toxischer und brennbarer Gase
  • gasführende Teile im Hinblick auf möglichst verlustfreie Beförderung des Messgases von der Entnahmestelle zum Sensor sowie geringe Speichereffekte ausgelegt

Eigenschaften des Halbleitersensors für H2

  • vergleichsweise geringe Querempfindlichkeit gegenüber Störkomponenten wie Lösemittel, Alkohole etc.
  • recht hohe Selektivität
  • kleine Messbereiche realisierbar
  • kein Verlust an Empfindlichkeit nach Beaufschlagung mit hohen Gaskonzentrationen
  • katalytische Selbstreinigung sowie Reduzierung des Einflusses der Feuchte durch integrierte Beheizung auf 650°C
  • stabiler Grundwiderstand der neuesten Sensorgeneration

Warum Sensoren in Halbleitertechnik?

Bis heute werden für den Einsatz in Gaswarnanlagen zur Detektion toxischer Gase hauptsächlich Sensoren auf Basis der Elektrochemie benutzt, die eine für viele Anwendungen ausreichende Empfindlichkeit besitzen. Zu den systembedingten Nachteilen zählen allerdings die hohe Querempfindlichkeit auf Begleitgase oder Lösungsmittel, welche z.B. Fehlalarme bei Reinigungstätigkeiten auslösen kann, sowie der Empfindlichkeitsverlust nach dem Kontakt mit einer höheren Gaskonzentration. Ein weiteres Problem kann das Austrocknen des Elektrolyts mit folgendem Funktionsverlust sein.

(GP2000HL)

Mit dem Einsatz von Halbleiter-Gassensoren nach physikalischem Arbeitsprinzip können die o.g. Einschränkungen weitgehend vermieden werden. In den für den Einsatz in Gaswarnanlagen wichtigen Kriterien Stabilität und Reproduzierbarkeit werden mit der aktuellen Generation der Halbleitersensoren die Werte der chemischen Sensoren erreicht, in den Kriterien Selektivität sowie Empfindlichkeit sogar deutlich übertroffen.

In Anwendungen zur Luftgüteüberwachung, in der Gebäudetechnik und der Schwelbranderkennung werden Halbleiter-Gassensoren bereits erfolgreich eingesetzt.

Feldtest in der Halbleiterherstellung

Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes Iessica (Fördernummer 16SV1533) wurde in einer Anlage zur Halbleiterproduktion ein Feldtest des GP2000HL Gaswarngerätes durchgeführt. Der Betrieb des GP2000HL erfolgte parallel zu den vorhandenen elektrochemischen Messstellen der H2-Raumluftüberwachung. Trotz des kleineren Messbereiches (HL-Sensor 0-500 ppm, EC-Sensor 0-2000 ppm) zeigte der Halbleitersensor keine Drift der Baseline.

Technische Daten GP2000HL

Messbereich H2:

  • min 0 - 100 ppm
  • max 0 - 2000 ppm

Auflösung:

  • besser 5 ppm H2

Ansprechzeit:

  • T90 < 10 Sek.

Durchflussrate:

  • max. 0,6 l/min.

Speisespannung

  • 230 V / 50 Hz.
  • + 10/-15%

Leistungsaufnahme :

  • ca. 15 VA

Schutzklasse:

  • IP 55

Temperaturbereich:

  • -15°C bis +50°C

Relaisausgang:

  • einfacher Wechsler für Durchflussstörung (50VA)

Messwertanzeige:

  • Analoganzeige, bzw. 3-stellige LCD-Anzeige (optional)

Messgasanschlüsse:

  • 4/6 mm Schlauchanschlüsse

Maße:

  • H:245; B:300;T:120

Gewicht:

  • ca. 5 kg

Spurenanalyse für Schwefelwasserstoff auf Diodenlaser-Basis (TDLAS)

Mit dem Multipass-Monitor von NEO Monitors AS stellt BERNT MESSTECHNIK eine Sondervariante der bewährten LaserGasII Baureihe vor. Im Gegensatz zu den bekannten in-situ Analysatoren wird der Multipass Monitor als extraktiver Analysator eingesetzt. Mittels einer Herriottzelle wird eine optische Pfadlänge von ca. 11 m realisiert, so dass Detektionsgrenzen im unteren ppm- oder ppb-Bereich möglich sind. Durch den Einsatz von schmalbandigen (TDLAS) Diodenlasern mit Wellenlängen im nah-infraroten Bereich und dem Prinzip der Einlinienspektroskopie kann die zu analysierende Gaskomponente ohne Quer-empfindlichkeit zu Begleitgasen bestimmt werden.

Neben Schwefelwasserstoff können eine Vielzahl von heteroatomen Gasen wie H2S, CH4, CO, CO2, NO, N2O, NH3, HCl, HF, HCN, Sauerstoff sowie Spurenfeuchte gemessen werden.

Die Messwerte werden über 4 - 20 mA Stromschleifen sowie optional über einen fiberoptischen Ausgang oder eine Ethernet-Schnittstelle ausgegeben; der Analysator kann über die Netzspannung oder 24 VDC versorgt werden.

Für Anwendungen mit hohen Taupunkten ist eine Zelle mit geregelter Beheizung bis zu 230°C, für den Einsatz in Ex-Bereichen eine Variante mit ATEX-Zulassung lieferbar.

Gabriele Belle | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.berntgmbh.de

Weitere Berichte zu: DM330 GP2000HL Messbereich Sensor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung