Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fortschritt in Kostenrechnung und Physik-Unterricht

09.02.2005


Universität Jena präsentiert zwei Exponate auf der "Learntec" vom 15.-18. Februar in Karlsruhe



Ein Konzept, "wie man eine Kostenrechnung transparent und sauber aufbauen kann", präsentiert Prof. Dr. Volkmar Botta auf der Bildungs-Fachmesse "Learntec", die vom 15.-18. Februar in Karlsruhe stattfindet. Der Betriebswirt von der Universität Jena ist auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Stand 368 in der Gartenhalle) vertreten. Neben Bottas Konzeptidee zeigt die Friedrich-Schiller-Universität Jena dort ebenfalls ein Exponat von Dr. Vladislav Matusevich vom Institut für Angewandte Optik. Er stellt ein Bausatz-System vor, mit dem zahlreiche Optik-Versuche in Schulen oder Weiterbildungseinrichtungen flexibel und mobil präsentiert werden können.

... mehr zu:
»Botta »Kostenrechnung »Optik


Die Produktionskosten bestimmen den Preis des Produkts wesentlich mit. So zählen bei der Preiskalkulation eines Autos neben den Material- und Personalkosten auch die Gemeinkosten. Dazu gehören z. B. Instandhaltungskosten der Maschinen und der Energieverbrauch. Doch diese Prozesskosten werden bisher meistens pauschal oder über generalisierte Zuschläge bewertet. Dank Bottas Modell einer prozessbegleitenden Kostenrechnung (PBK) "entsteht eine vollkommene Transparenz der Kosten von A bis Z", ist sich der Jenaer Controlling-Experte sicher. Seine PBK ermöglicht eine rasche und genaue Erfassung und Zuordnung aller Leistungen, ist damit arbeitsplatzorientiert und somit unempfindlich gegen Veränderungen der Aufbauorganisation. "Sie verbessert die Kostentransparenz und liefert hilfreiche Informationen für das Kostenmanagement", sagt Botta, der das Modell für "einen enormen Fortschritt in der Kostenrechnung" hält. Dadurch würden dem Management, sowohl in Produktions- als auch in Dienstleistungsunternehmen, exaktere Daten zur Verfügung gestellt und damit "Fehlentscheidungen als Folge von Informationsdefiziten verringert", so Botta.

Mit einem kaum 10 kg schweren Koffer tritt Dr. Matusevich auf der Messe auf. Darin verbirgt sich ein verbesserter Bausatz für 24 verschiedene Versuche aus dem Bereich der Optik. Experimente zu Brechung, Reflexion, Abbildung, Beugung, Polarisation und Interferenz können an fast jedem Ort in kurzer Zeit realisiert werden. Auf einer Montageplatte (30 x 70 cm) werden die Versuche dank magnetischer Elemente aufgebaut und gewechselt. Mit Hilfe der ausführlichen Anleitung mit Markierungen ist dies selbst für Schüler oder Optik-Laien möglich. Da die Experimente dadurch (fast) immer gelingen, eignet sich das Jenaer System für Selbstversuche in Schulen und Jugendeinrichtungen. Aber auch in der Aus- und Weiterbildung an Hochschulen oder für Firmenpräsentationen ist der Bausatz, der bei Matusevich bestellt werden kann, nutzbar.

Kontakt:
Prof. Dr. Volkmar Botta
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena, 07737 Jena
Tel.: 03641 / 943150, E-Mail: V.Botta@wiwi.uni-jena.de

Dr. Vladislav Matusevich
Institut für Angewandte Optik der Universität Jena, 07737 Jena
Tel.: 03641 / 947659, E-Mail: Vladislav.Matusevich@uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.wiwi.uni-jena.de/

Weitere Berichte zu: Botta Kostenrechnung Optik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten
26.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie