Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ImmobilienMesse Leipzig (14. bis 16. September 2001) / Trends im Wohnungsmarkt: Wohnungsausstattung wichtiger als Miethöhe

11.07.2001


Bei der Wohnungssuche spielen die Ausstattung der Wohnung und das Wohnumfeld eine größere Rolle als die Miethöhe. Das sagte Siegfried Patzig, Geschäftsführer des Instituts für immobilienwirtschaftliche Studien Leipzig (iSt), in Vorbereitung der Fachtagung über Wohntrends im Rahmen der ImmobilienMesse Leipzig (14. bis 16. September 2001). Während der Fachtagung werden ca. 100 Experten aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft über die Anforderungen an den Wohnraum diskutieren, die sich aus den gesellschaftlichen Trends und aus den Veränderungen in den Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnissen ergeben.

Die Mieter seien bereit, auch zwölf oder 13 Mark für den Quadratmeter zu zahlen, wenn die Wohnungsausstattung und das Umfeld stimmten, so Patzig. Wohnungen mit niedrigen Mieten seien weniger gefragt, da die Nutzer in diesen Gegenden einen ständigen Mieterwechsel und Störungen in Folge des sozialen Gefüges befürchteten. Bevorzugt würden vor allem Wohnungen in gediegenen Gegenden und neuen Siedlungen.

Zu den Wohntrends von morgen sagte Patzig, dass Wohnungen mit Balkon, einem angemessen großen Wohnzimmer sowie einer Wohnküche favorisiert werden. Ein zusätzliches WC oder ein zweites Bad gehörten ab einer bestimmten Wohnungsgröße und bei bestimmten Mietergruppen heute schon fast zum Standard. Unbeliebt seien dagegen Küchen im amerikanischen Stil mit fließendem Übergang zum Wohnzimmer und Durchgangszimmer. Wohnungen mit Bädern und Küchen ohne Fenster könnten heutzutage nur schwer vermietet oder verkauft werden.

Neben der Ausstattung der Wohnung gewinnt Patzig zufolge die Art und Weise des Umgangs mit den Wohnungsnutzern an Bedeutung. "Es reicht heute nicht mehr aus, den Nutzern nur eine gute Wohnung zu bieten", sagt Patzig. "Die Vermieter müssen ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Mieter haben und deren Wünsche ernst nehmen. Das ist für mich ein ganz entscheidender Faktor, wenn es darum geht, Mieter zu binden, zumal durch die Mundpropaganda positive wie negative Erfahrungen schnell die Runde machen", meint Siegfried Patzig. Ein freundlicher Ton gegenüber den Mietern bringe mehr als zehn Inserate.

Die ImmobilienMesse Leipzig vereint Wohn-, Gewerbe und Ferienimmobilien unter einem Dach. Seit ihrem Start 1994 hat sich die Veranstaltung zur Leitmesse für Immobilien in den neuen Bundesländern und Berlin entwickelt und gehört zu den wenigen Immobilienmessen mit überregionaler und internationaler Ausstrahlung. Im Herbst erwartet die Besucher ein größeres Angebot an Gewerbeimmobilien. Erstmals bietet die ImmobilienMesse Kommunen und Landkreisen aus den neuen Bundesländern eine Plattform, ihre Wohn- und Gewerbeimmobilien in Leipzig zu präsentieren. Für öffentliche Einrichtungen, die sich gemeinsam mit Firmen vorstellen wollen, hält die Leipziger Messe Sonderangebote für Gemeinschaftsstände bereit.

Ulrich Briese | ots
Weitere Informationen:
http://www.immobilienmesse-leipzig.de
http://www.leipziger-messe.de

Weitere Berichte zu: ImmobilienMesse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie