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EvitaXL mit automatischer Beatmungsentwöhnung in Kombination mit neuer Software-Option zur lungenprotektiven Beatmung

19.11.2004


Auf der Medica 2004 präsentiert die Dräger Medical AG & Co. KGaA ihr vollendetes Konzept der schonenden intensivmedizinischen Beatmung mit der EvitaXL. Durch die automatische Entwöhnung mittels des wissensbasierten Weaningsystems SmartCare™/PS am Ende der Beatmungskette gelingt es, die Liegezeit auf der Intensivstation zu verringern und die Dauer der Intensivbeatmung zu verkürzen. Darüber hinaus verspricht die Optimierung der Einstellungen während der kritischen Anfangsphase der Beatmung, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Erreicht wird dieses Ziel mit der Kombination des so genannten Lung Protection Packages (Software-Option zur lungenprotektiven Beatmung) und SmartCare.

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Die ersten Erkenntnisse einer Multi-Center-Studie unter der Leitung von Laurent Brochard, MD, Professor für Intensivmedizin, Hôpital Henri Mondor, Créteil, France, präsentiert auf dem Europäischen Kongress für Intensivmedizin ESICM im Oktober 2004 in Berlin , belegen, dass durch den Einsatz von SmartCare die Therapiezeit signifikant verkürzt und damit im Ergebnis Kosten gesenkt werden. Auf fünf Intensivstationen verschiedener Universitätskliniken in Frankreich, Spanien, Belgien und der Schweiz wurden im vergangenen Jahr über einen Zeitraum von neun Monaten 74 Patienten mit SmartCare und 71 Patienten mittels herkömmlichen Protokollen von der Intensivbeatmung entwöhnt. Das vorläufige Ergebnis: Bei Nutzung von SmartCare sank die durchschnittliche Dauer der Entwöhnung von vier auf zwei Tage, die Dauer der Beatmung selbst von neun auf sechs Tage und die Liegezeit auf der Intensivstation sank von 17 auf 12 Tage.

Die jetzt mögliche Kombination von SmartCare mit dem Lung Protection Package soll diese Therapie- und Kostenerfolge noch steigern. Dreh- und Angelpunkt dieser neuen Option der lungenprotektiven Beatmung sind unterschiedliche Einstellhilfen, um für jeden Patienten die individuell notwendigen Volumina- und Druck-Verhältnisse und deren Kombination abzulesen, einzustellen und die dadurch erzielten Veränderungen für das klinische Personal anschaulich sichtbar zu machen. Das Ziel: ein schonender Gasaustausch, bei dem typische Nebenwirkungen wie Überdehnungen oder schädigendes Zusammenfallen von einzelnen Alveolen oder der gesamten Lunge vermieden wird. Die neue Software-Option umfasst QuickSet™ (unmittelbares Verstellen von Parametern in Echtzeit), PressureLink (Kopplung von Inspirationsdruck und positiv endexpiratorischem Druck) und die Darstellung von Recruitment-Trends. Mit diesen Funktionen können unterschiedliche Recruitment Manöver gesteuert werden. Andererseits werden mittels des Manövers „Low Flow PV Loop“ die elastischen Eigenschaften der Lunge während der Ein- und Ausatmung in einer PV-Schleife aufgezeichnet, anhand derer die Einstellungen der EvitaXL optimiert werden können.

Birgit Diekmann | Dräger Public Relations
Weitere Informationen:
http://www.draeger-medical.com

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