Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Heimbeatmungsgerät ermöglicht klinische Beatmungsqualität im häuslichen Bereich

19.11.2004


Auf der Medica 2004 präsentiert die Dräger Medical AG & Co. KGaA Camena, ein neues Heimbeatmungsgerät, das klinische Beatmungsqualität auch im häuslichen Bereich bietet.

... mehr zu:
»Beatmung »Heimbeatmungsgerät

Gemeinsam mit Patienten und unter Mitwirkung eines international besetzten, sechsköpfigen Expertenteams haben die Entwickler der Dräger Medical eineinhalb Jahre lang an dieser Innovation gearbeitet. Das Ergebnis ist ein Heimbeatmungsgerät, das im häuslichen Umfeld – vor allem auch für die Langzeitbeatmung – einsetzbar ist.

Patientenorientierte Gerätetechnologie


Sowohl invasive als auch nicht-invasive Beatmung ist möglich, wobei die Volumengarantie den Gasaustausch sicherstellt. Und auch bei der Beatmungsform kann zwischen druckunterstützend und druckkontrollierend gewählt werden. Beatmungsmodi wie CPAP, BiLevel und PCV ermöglichen eine vielseitige Beatmungsperfomance. Die AutoSlope-Softwarefunktion passt die jeweilige Inspirationskurve automatisch so an, dass jeder Patient seine individuelle Beatmung erhält.

Das Design ist auf die häusliche Umgebung abgestimmt. Camena ist nur knapp 4,8 kg schwer, misst 385 x 175 x 275 mm (L x B x H) und ist vor allem sehr leise. (Bei 10 mbar sind es <29 dB(A); bei 18 mbar sind es <32 dB(A)). Zusätzlichen Komfort bietet das Display: nach bereits zwei Minuten wird es automatisch abgedunkelt.

Die Benutzeroberfläche verfügt über zwei Ebenen. Die eine ist für professionelle Anwender und zeigt Druck- und Flow-Kurven an und die andere ist für den Patienten, auf der die Einstellwerte sichtbar sind und auch die Alarminformation im Bedarfsfall angezeigt wird. Die Anzahl der ausgelösten Alarme und deren Anlass, aber auch die Trendverläufe werden bis zu einem Jahr gespeichert.

Sollwerte können nur vom Arzt eingestellt und verändert werden. Darüber hinaus kann er auch bestimmte Parameter „frei schalten“, damit der Patient im Bedarfsfall selbstständig – auch mittels einer optionalen Fernbedienung – diese Parameter verändern kann. Der integrierte Sicherheits-Modus sorgt dafür, dass die Beatmung auch im unwahrscheinlichen Fall des Drucksensorikausfalls weiter durchgeführt wird.

Mobilität und Service

Camena unterstützt auch die Mobilität von Patienten. So kann das Gerät beispielsweise im Auto mitgeführt werden. Ein 12 bis 24-Volt-Anschluss ermöglicht dies. Für Rollstuhlfahrer ist Camena ebenfalls geeignet. Eine eingebaute Batterie sichert die Notstromversorgung für die Beamtung über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden. Optional ist eine externe Batterie verfügbar, die mindestens 20 Stunden zusätzliche Leistung bringt.

Damit dem Patienten saubere Atemluft zugeführt wird, ist ein HEPA (High effective Partical Absorption)-Filter integriert, der Staubpartikel fern hält und Bakterien beseitigt. Der Service- und Wartungsbedarf wird durch den so genannten Remote-Service, der Ferndiagnose, abgedeckt und durch den DrägerService® gewährleistet. Räumliche Distanzen können so überwunden und Zeit gespart werden.

Bas Dirkson, Geschäftsführer der Dräger Medical B.V., Best, Niederlande, und Leiter der Business Unit Pre & Post Hospital Care: „Vor über 50 Jahren revolutionierte Dräger mit dem Poliomat den Markt der häuslichen Beatmung. Die Dräger-Technologie von damals, die immerhin auf das Jahr 1906 zurückging, haben wir mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen von heute und den Bedürfnissen der Patienten weiter entwickelt und so eine Lösung gefunden, die nicht nur unserem Anspruch an Innovation gerecht wird, sondern vor allem die Therapiequalität erhöht.“

Birgit Diekmann | Dräger Public Relations
Weitere Informationen:
http://www.draeger-medical.com

Weitere Berichte zu: Beatmung Heimbeatmungsgerät

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Laser World of Photonics 2017: Abhörsicher kommunizieren mit verschränkten Photonen
22.06.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht EMO 2017: Smarte Lösungen für Produktionsoptimierung und Sägetechnologie
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften