Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenz für Feinchemikalien und exklusive Syntheselösungen

20.06.2001


"Committed to Customer Value" ist das Motto, unter dem die Bayer AG auf der Chemical Specialities Europe 2001 in Amsterdam ihr umfassendes Kompetenzportfolio im Bereich Custom Manufacturing vorstellt. Als zuverlässiger und erfahrener Partner für die Synthese von Wirkstoffen und Zwischenprodukten für den Agro- und Pharma-Sektor bietet Bayer seinen Kunden ein umfangreiches Serviceangebot von der Syntheseentwicklung über den Support bei der Anwendung der Chemikalien bis hin zur Bereitstellung von Know-how für die Produktentwicklung und Produktion. Schwerpunkte der Messepräsentation liegen dabei in der Vorstellung der vielfältigen Synthesemethoden, besonders im Bereich chiraler Verbindungen, und neuen Trennverfahren, welche bei Bedarf den cGMP-Anforderungen entsprechen.

Mit dem Zentralen Technikum Organisch (ZeTO) steht in Leverkusen für die Anforderungen der Kundensynthese eine einzigartige Infrastruktur zur Verfügung, die das komplette Spektrum von der Synthese- und Verfahrensentwicklung bis zur Produktion in Maßstäben von unter 100 Kilogramm bis zu mehreren 100 Tonnen abdeckt.

Synthetisch ist im ZeTO ein breites Portfolio an Möglichkeiten verfügbar, das von neuen Methoden, etwa Tieftemperaturreaktionen, enzymkatalysierten Reaktionen oder homogen katalysierten Kupplungsreaktionen, bis hin zu klassischen chemischen Kernkompetenzen wie beispielsweise Chlorierungen, Phosgenierungen, Oxidationen und Hydrierungen reicht und ständig erweitert wird. Durch die umfangreiche Investition in neue cGMP-Produktionslinien ist das ZeTO dabei auch bestens ausgerüstet für die synthetischen Anforderungen der pharmazeutischen Industrie.

Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten entsteht zur Zeit im spanischen Murcia unter dem Namen Novochem eine Produktionsanlage, die cGMP-Anforderungen entspricht. Diese wird nach ihrer Inbetriebnahme im letzten Quartal 2001 für Bayer arbeiten.

Einer der Schwerpunkte des diesjährigen Messeauftritts liegt auf dem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Gebiet der Synthese chiraler Moleküle, welches Bayer ab Mitte des Jahres um einen wichtigen Kompetenzbaustein erweitert. Dann nämlich nimmt im ZeTO die neue SMB-Chromatographieanlage ihren Betrieb auf. Neben den klassischen Methoden zur Reingewinnung von Enantiomeren wie asymmetrische Synthese oder Racemattrennung über Diastereomere steht mit der SMB-Anlage dann zusätzlich ein leistungsfähiges kontinuierliches Trennverfahren zur Verfügung, das – bei einer Kapazität von bis zu fünf Tonnen Racemat pro Jahr – je nach Trennproblem Enantiomerenüberschüsse von mehr als 98 Prozent liefert. Die Anlage wird den cGMP-Richtlinien der FDA entsprechen und steht nach ihrer Fertigstellung auch für Kundensynthesen zur Verfügung.

Bolz, Ilona | BayNews
Weitere Informationen:
http://www.chemicals.bayer.com.

Weitere Berichte zu: Feinchemikalie ZeTO

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise