Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Messebesuch im Internet

22.01.2001


... mehr zu:
»LEARNTEC »Rechenzentrum
Universität Karlsruhe an der LEARNTEC 2001 (30. Januar bis 2. Februar) beteiligt: Virtualisierung und Multimedia Transfer

Das Flächenangebot der LEARNTEC in Karlsruhe hat sich verdoppelt: Vom 30. Januar bis 2. Februar 2001 findet der führende europäische Kongress mit Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie nicht nur im Konzerthaus und der Stadthalle, sondern auch in der Schwarzwaldhalle und der Gartenhalle statt. Unverändert aber ist, dass die Ideen und das technische Know-how der Universität Karlsruhe eine wichtige Rolle im Angebot der Messe spielen.

So ist ein Team der Fridericiana - Projektleitung: Dr. Hartmut Barthelmeß von der Fakultät für Informatik - wesentlich daran beteiligt, dass die LEARNTEC wieder komplett virtualisiert wird, allerdings in anderer Form als in den Jahren zuvor. Bislang wurde das Geschehen auf der Messe live an mehreren ausgewählten Hochschulstandorten übertragen. In diesem Jahr nun zeichnet das Team der Universität Karlsruhe zusammen mit der Pädagogischen Hochschule, der Firma Start seven und Fiducia, dem Rechenzentrum aller Sparkassen, Beiträge und Interviews während der Messe auf und legt das Material auf einem Videoserver ab. So können Interessenten Vorträge und Interviews nach dem On-Demand-Prinzip über das Internet selbst abrufen - fast zeitgleich, aber auch später, selbst nach Ende der Messe noch.

Zudem ist die Universität an der Präsentation des Projekts Virtuelle Hochschule Baden-Württemberg beteiligt. Federführend betreut den Stand das Kompetenznetz für Multimedia und Telematik, eine Landeseinrichtung mit Sitz in Tübingen. Ferner halten Experten der Fridericiana Vorträge und leiten Workshops oder Diskussionsrunden. So moderiert Professor Dr. Peter Deussen von der Fakultät für Informatik am Dienstag, 30. Januar, von 14.00 Uhr an im Forum Hochschule - Wirtschaft eine Reihe von Vorträgen zum Thema "Internationale Projekte und Erfahrungen", und Joachim Klaus vom Fernstudienzentrum leitet am Freitag, 2. Februar, 13.30 Uhr, einen Workshop unter dem Titel "Lernplattformen im Vergleich".

Die Fachleute der Universität fungierten auch als "Technologieberater", sagt Barthelmeß. Sie leisteten die technische Vorarbeit für den Einsatz neuer Medien im Laufe der Messe. Außerdem, so Barthelmeß, sorgten sie zusammen mit dem Rechenzentrum der Universität für die Internetanbindung.

Ferner ist die Universität eine der Bildungseinrichtungen, mit deren Experten sich eine 40-köpfige Delegation der UNESCO austauschen will. Die in Paris ansässige UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur tritt als Kooperationspartner der LEARNTEC auf und wird in Karlsruhe eine Expertenkonferenz zum Thema "Distance Learning" abhalten, bei der ausgewählte Fernunterricht-Projekte aus aller Welt vorgestellt und diskutiert werden. Die in Karlsruhe gesammelten Informationen sollen den Teilnehmern helfen, in ihren Heimatländern nationale Fernunterrichtsprogramme zu entwickeln. Die UNESCO hat sich dem Motto "Bildung für alle" verschrieben: Gerade in Ländern mit schwächerer Infrastruktur wird "Distance Learning" als hervorragende Möglichkeit gesehen, Wissen und Bildung auch jenen zu vermitteln, die von urbanen Zentren weit entfernt sind.

Schließlich ist die Universität an einer der zentralen Veranstaltungen der Messe beteiligt: der Verleihung der Preise im Multimedia Transfer, dem renommierten Multimedia-Nachwuchswettbewerb im deutschsprachigen Raum. Sei 1995 veranstaltet die Akademische Software Kooperation (ASK) am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe den Multimedia Transfer-Wettbewerb für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Bildung und Forschung. Ziel ist es, jungen Talenten die Chance zu eröffnen, ihre Fähigkeiten interessierten Wirtschaftsunternehmen zu präsentieren. Thematischer Schwerpunkte neben den klassischen Bereichen Tools, Creative Design und Lernsoftware in diesem Jahr auch das E-Business. Von fast 130 Einsendungen sind 25 qualitativ hochwertige Programme auf der LEARNTEC zu sehen. Am Dienstag, 29. Januar, dem Tag vor der Eröffnung des ASK-Gemeinschaftstandes auf der LEARNTEC, findet die Endausscheidung statt. Jeder Beitrag wird dabei von mehreren Jurorenteams begutachtet. Bei der abschließenden Bewertung legt die mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hochkarätig besetzte Jury die Preisträger fest. Die Preise im Gesamtwert von 100.000 Mark übergibt Professor Dr. Wilfried Juling, Leiter des Rechenzentrums der Universität Karlsruhe, zusammen mit Vertretern der Wirtschaft an die Gewinner. Die Siegerehrung findet am Donnerstag, 31. Januar 2001, bei der LEARNTEC-Eröffnungsveranstaltung "Forum Hochschule-Wirtschaft" ab 9.15 Uhr in der Stadthalle (Hans-Thoma-Saal) statt.

Nähere Informationen:

Dr. Hartmut Barthelmeß
Fakultät für Informatik
Tel. 0721/608-3390
http://zemm.ira.uka.de


Akademische Software Kooperation
Vera Keplinger, Tel. 0721/608-4873
Anne Habbel, Tel. 0721/608-6113
http://www.ask.uni-karlsruhe.de/transfer2001


Diese Presseinformation ist im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi006.html

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw

Weitere Berichte zu: LEARNTEC Rechenzentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED-Produktionsanlage aus einer Hand
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE