Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FHB mit zwei Exponaten auf der SYSTEMS vertreten

03.11.2000


... mehr zu:
»FHB »Lernprogramm
Informatiker stellen "EVA" und "Virtuelle Fachhochschule" vor

Die Technologie- und Innovationsberatungsstelle (TIBS) der

Fachhochschule Brandenburg (FHB) ist vom 06. bis 10. November mit zwei Exponaten auf der SYSTEMS 2000 in München vertreten. Bei der SYSTEMS handelt es sich um eine internationale Fachmesse für Informationstechnik, Telekommunikation und Neue Medien.
Eine Projektgruppe im Studiengang Wirtschaftsinformatik stellt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Werner Beuschel multimediale Unterrichtseinheiten aus dem webbasierten Lernmodul "Informationsmanagement" vor. Der Lernmodul ist Teil eines Studiengangs "Medieninformatik", der im Rahmen des Bundesleitprojekts "Virtuelle Fachhochschule für Technik, Informatik und Wirtschaft" entwickelt wird. Das fünfjährige Projekt, an dem die Fachhochschule Brandenburg als Konsortialpartner beteiligt ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Ziel des Projektteams an der FHB ist es, die Lehre im Fach Informationsmanagement durch geeignete virtuelle Lehr- und Lernszenarien zu ergänzen und zu unterstützen. Zum Thema "Informationsmanagement" werden neben den inhaltlichen Grundlagen auch technische Voraussetzungen für eine virtuelle Beratung zum Informationsmanagement an verteilten Standorten erarbeitet (VIB - Virtuelle Informationsmanagement Beratung). VIB erkundet die Anforderungen an einen vernetzten, flexiblen Seminar- und Beratungsraum für das kooperative Lehren und Lernen.
Das zweite Exponat wird unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Arno Fischer vom Studiengang Informatik vorgestellt. Bei dem Exponat handelt es sich um einen Modellversuch "Evaluationsnetz - Information, Erfahrungsaustausch und Prozessanleitung für die Qualitätsbewertung multimedialer Lernprogramme", kurz EVA genannt. Der Markt der Lernsoftware boomt, die Probleme bei der Auswahl der richtigen Lernsoftware werden immer brennender. In dieses Problemfeld greift das Projekt EVA ein. Es bietet Dienstleistungen für Endanwender von Lernsoftware dergestalt, dass Hilfe bei der Auswahl der richtigen Lernsoftware für die Personalqualifizierung in Unternehmen geboten wird. Der Modellversuch will ein Netz knüpfen, dass unterschiedliche Entscheidungsstrukturen auffängt. Die fünf Komponenten des Modellprojekts stehen internet-gestützt online zur Verfügung. Es handelt sich dabei um einen Expertenring, der den richtigen Fachmann für das zu lösende Evaluationsproblem finden soll. Ein Nutzerforum erleichtert, dass Lernende und Entscheider ihre Erfahrungen austauschen können. Das Qualitätsmodell baut auf einen Qualitätsbaukasten auf, der u. a. Instrumente, Methoden und Testberichte enthält, aus denen sich der Evaluierende sein eigenes Qualitätsmodell zusammenstellen kann. Das Prozessmodell beschreibt die Phasen, die ein Entscheider durchlaufen muss, um zu einer optimalen Entscheidung bei der Auswahl von Lernprogrammen zu gelangen. Schließlich gibt es noch eine Interaktive Arbeitshilfe, die jeden Entscheider durch den Prozess der Auswahl von Lernprogrammen führt.

M.A. Aurora Angelina Miano-Bünger | idw

Weitere Berichte zu: FHB Lernprogramm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz