Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kaltes Mahlen, wenig zahlen: Kaltmahlung ohne Stickstoff!

16.03.2001


Detailaufnahme der

Kaltvermahlungsanlage


Kryoschnecke


... mehr zu:
»Kaltmahlung »Kälte
Auf der POWTECH, die vom 27. - 29.03.2001 in Nürnberg stattfindet, präsentiert das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT ein neues Verfahren zur Kaltmahlung ohne
Stickstoff.

Besuchen Sie uns auf dem Stand 6-231 in Halle 6. Wir freuen uns auf Sie!

Feinste pulverförmige Feststoffe mit definierten Korngrößenverteilungen und anwendungsoptimierten Oberflächen werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen - in Oberflächenanwendungen, Verbundstoffen und beim Recycling.

Zur Herstellung solcher Feststoffe eignet sich die Feinvermahlung bei tiefen Temperaturen, besonders wenn Materialien und Stoffe zäh-elastisch oder temperaturempfindlich sind. In klirrender Kälte werden elastische Kunststoffe steinhart. Nur in diesem Zustand lassen sich viele Granulate zu Pulvern vermahlen. Die dazu notwendige Kälte wird meist unter Verwendung von flüssigem Stickstoff oder festem Kohlendioxid erzeugt. Mit diesen teuren Kühlträgern schießt man weit über das Ziel hinaus und verursacht enorme Betriebskosten, weil für die meisten Gummimischungen und Kunststoffgranulate Temperaturen zwischen +5 und -120 °C völlig für die Versprödung ausreichen.

Fraunhofer UMSICHT hat ein neues, flexibles Verfahren entwickelt, das auf dem Einsatz einer Kälteanlage basiert. Durch diese Technologie kann der Verbrauch von LN2 oder CO2 auf bis zu 0% (abhängig vom Material) reduziert werden. Eine Feinmahlanlage im Pilotmaßstab, ausgestattet mit umfangreicher Messtechnik, wurde am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT errichtet und steht nun für Versuchsmahlungen zur Verfügung. Verschiedene Mühlen mit unterschiedlichen Zerkleinerungsprinzipien stehen für die Versuchsmahlungen bereit. Schon jetzt zeigt sich, dass die von Fraunhofer UMSICHT entwickelte Technik deutlich kostengünstiger arbeitet als herkömmliche Verfahren.
Besuchen Sie uns auf dem Stand 6-231 in Halle 6. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Osterfelder Strasse 3
46047 Oberhausen
E-Mail: info@umsicht.fhg.de

Dipl.-Ing. Michael Wilczek
Telefon: 0208/8998-169
Telefax: 0208/8598-290
E-Mail: michael.wilczek@umsicht.fhg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.-Chem. Iris Kumpmann | idw

Weitere Berichte zu: Kaltmahlung Kälte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht K 2016: Von OLED-Verkapselung bis Plagiatschutz
29.09.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht IVAM-Produktmarkt „High-tech for Medical Devices“ auf der COMPAMED 2016
29.09.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Experimentalphysik - Protonenstrahlung nach explosiver Vorarbeit

LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.

Stark gebündeltes Licht entwickelt eine enorme Kraft. Ein Team um Professor Jörg Schreiber vom Lehrstuhl für Experimentalphysik - Medizinische Physik der LMU...

Im Focus: Der perfekte Sonnensturm

Ein geomagnetischer Sturm hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Jahrzehnte rätselte die Forschung, wie hoch energetische Partikel, die auf die Magnetosphäre der Erde treffen, wieder verschwinden. Jetzt hat Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam mit einem internationalen Team eine Erklärung gefunden: Entscheidend für den Verlust an Teilchen ist, wie schnell die Partikel sind. Shprits: „Das hilft uns auch, Prozesse auf der Sonne, auf anderen Planeten und sogar in fernen Galaxien zu verstehen.“ Er fügt hinzu: „Die Studie wird uns überdies helfen, das ‚Weltraumwetter‘ besser vorherzusagen und damit wertvolle Satelliten zu schützen.“

Ein geomagnetischer Sturm am 17. Januar 2013 hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Der Sonnensturm ermöglichte einzigartige Beobachtungen, die...

Im Focus: New welding process joins dissimilar sheets better

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of light metals.
Scientists at the University of Stuttgart have now developed two new process variants that will considerably expand the areas of application for friction stir welding.
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH supports the University of Stuttgart in patenting and marketing its innovations.

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of...

Im Focus: Neuer Schalter entscheidet zwischen Reparatur und Zelltod

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die eine Zelle zu treffen hat, ist eine Frage von Leben und Tod: kann ein Schaden repariert werden oder ist es sinnvoller zellulären Selbstmord zu begehen um weitere Schädigung zu verhindern? In einer Kaskade eines bisher wenig verstandenen Signalweges konnten Forscher des Exzellenzclusters für Alternsforschung CECAD an der Universität zu Köln ein Protein identifizieren (UFD-2), das eine Schlüsselrolle in dem Prozess einnimmt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht.

Die genetische Information einer jeden Zelle liegt in ihrer Sequenz der DNA-Doppelhelix. Doppelstrangbrüche der DNA, die durch Strahlung hervorgerufen werden...

Im Focus: Forscher entwickeln quantenphotonischen Schaltkreis mit elektrischer Lichtquelle

Optische Quantenrechner könnten die Computertechnologie revolutionieren. Forschern um Wolfram Pernice von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie Ralph Krupke, Manfred Kappes und Carsten Rockstuhl vom Karlsruher Institut für Technologie ist es nun gelungen, einen quantenoptischen Versuchsaufbau auf einem Chip zu platzieren. Damit haben sie eine Voraussetzung erfüllt, um photonische Schaltkreise für optische Quantencomputer nutzbar machen zu können.

Ob für eine abhörsichere Datenverschlüsselung, die ultraschnelle Berechnung riesiger Datenmengen oder die sogenannte Quantensimulation, mit der hochkomplexe...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Heidelberg Laureate Forum: Eine Veranstaltung mit Zukunft

29.09.2016 | Veranstaltungen

Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane - Oktober 2016

29.09.2016 | Veranstaltungen

EEHE 2017 – Strom statt Benzin. Experten diskutieren die Umsetzung neuester Fahrzeugkonzepte. Call vor Papers endet am 31.10.2016!

28.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schwerste Atome im Rampenlicht

29.09.2016 | Physik Astronomie

Zelluläres Kräftemessen

29.09.2016 | Interdisziplinäre Forschung

K 2016: Von OLED-Verkapselung bis Plagiatschutz

29.09.2016 | Messenachrichten