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Mehr Sicherheit durch medizinische Bildverarbeitung: Fraunhofer IIS auf der MEDICA 2000

20.11.2000


Glück und Gesundheit für´s nächste Jahr, für´s Leben, zum Geburtstag. Gesundheit ist für uns alle der wichtigste Grundstein eines glücklichen Lebens. Medizintechnische Forschung und Entwicklung arbeitet daher stetig
an neuen Methoden, die diesen Wunsch Wirklichkeit werden lassen.

Am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, Angewandte Elektronik in Erlangen bearbeiten wir zur Zeit Projekte auf dem Gebiet der medizinischen Bildverarbeitung sowie der Übertragungstechnik für Patientenmonitorring, die wir auf der MEDICA in Düsseldorf (H13, B14) präsentieren.

Besuchen Sie uns auf der
MEDICA 2000 vom 22.-25.11.00
in Düsseldorf
Halle 13 Stand B14

Mehr Sicherheit durch medizinische Bildverarbeitung
Fraunhofer IIS auf der MEDICA 2000

Glück und Gesundheit für´s nächste Jahr, für´s Leben, zum Geburtstag. Gesundheit ist für uns alle der wichtigste Grundstein eines glücklichen Lebens. Medizintechnische Forschung und Entwicklung arbeitet daher stetig an neuen Methoden, die diesen Wunsch Wirklichkeit werden lassen.

Am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, Angewandte Elektronik in Erlangen bearbeiten wir zur Zeit Projekte auf dem Gebiet der medizinischen Bildverarbeitung sowie der Übertragungstechnik für Patientenmonitorring, die wir auf der MEDICA in Düsseldorf (H13, B14) präsentieren.

Der Heiserkeit auf der Spur -
Automatisches Diagnosesystem für die Phoniatrie

Auf der MEDICA 2000 in Düsseldorf zeigt die Projektgruppe Medizin-Technik des Fraunhofer IIS-A ein digitales Diagnosesystem für die Phoniatrie. Funktionelle Stimmstörungen als primäre Ursache für Heiserkeit können mit digitaler Aufnahmetechnik und Analysesoftware sofort sichtbar gemacht werden. Eine Hochgeschwindigkeitskamera mit aufgestecktem Endoskop nimmt die Stimmlippenschwingungen mit 2000 bis 4000 Bildern pro Sekunde auf und visualisiert sie für den Arzt sofort auf einem Videomonitor. Das digitale Datenmaterial kann dann bereits kurz nach der Aufnahme durch spezielle Bewegungs-Analysesoftware ausgewertet werden. Die Zeit zwischen Untersuchung und Ergebnis wird erheblich verkürzt, die Sicherheit der Diagnose erhöht. Derzeit wird dieses Verfahren in Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik, Erlangen entwickelt und erprobt. Im Rahmen einer europäisch angelegten Multicenter-Studie werden ab 2001 die ersten

Geräte dieses automatisierten Diagnosesystems im klinischen Einsatz evaluiert.

Auswerteverfahren zur Tumorfrüherkennung
Diagnose: Lungenkrebs! Die Tumore sind meist schon in fortgeschrittenem Stadium, wenn sie der Arzt per Röntgenbild oder Bronchioskopie feststellt. Besser ist es daher z.B. per Sputumanalyse den Krebs so früh wie möglich zu erkennen. Ein Beispiel von vielen: Eine datenbankbasierte, schnelle und sichere Auswertung von zytologischen und histologischen Proben könnte hier Abhilfe schaffen. Erste Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der automatisierten Analyse solcher Proben, die objektive und reproduzierbare Ergebnisse liefern,
können hier in naher Zukunft eine Früherkennung von Lungentumoren ermöglichen. Die Möglichkeiten, die hierzu intelligente Bildverarbeitungs- und Texturanalyseverfahren bieten, sind im medizinischen Bereich noch nicht ausgereizt.

»Zuhause wird man schneller gesund !«
Ein Ausspruch, der auch von vielen Medizinern unterstützt wird. Gerade für Langzeitkranke wie Schlaganfall oder Herzpatienten gibt es aber kaum eine Alternative zum Krankenhausaufenthalt. Mit Patientenmonitorring kann die ärztliche Überwachung auch zuhause erfolgen. Am Fraunhofer IIS-A Erlangen wird an Übertragungskonzepten und -standards (DECT, Bluetooth, UMTS, VITAL) gearbeitet, die eine »Televisite« bzw. die Vernetzung von Endgeräten im Haus mit Klinik, Praxis oder Notfalldienst schnell und sicher übernehmen können.

Elvira Gerhäuser | idw

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