Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Würzburger Projekte auf der SYSTEMS in München

25.10.2000


... mehr zu:
»SIMOS
Auf der internationalen Informationstechnologie-Fachmesse SYSTEMS 2000, die vom 6. bis 10. November in München stattfindet, sind am Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ GmbH auch zwei Projekte von der
Universität Würzburg vertreten.

Prof. Dr. Jürgen Kopf vom Volkswirtschaftlichen Institut stellt eine in seiner Arbeitsgruppe "Empirische Wirtschaftsforschung" entwickelte Datenbank mit regionalwirtschaftlichen Zahlen vor. Die Datenbank enthält auf über 35.000 Informationsseiten umfassende Wirtschafts- und Strukturdaten für Mainfranken, Unterfranken und Bayern. Über eine Million Datensätze zu den bayerischen Gemeinden und rund 128.000 zu den Landkreisen und kreisfreien Städten stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Zusätzlich können anonymisierte Daten über 46.000 mainfränkische Firmen ausgewertet werden.

Dieses interaktive Datenbank- und Informationssystem ist laut Prof. Kopf so allgemein angelegt, dass es jederzeit auch für andere regionale Räume verwendet werden kann und damit bayernweit einsetzbar ist. Interessant sei dieses Dienstleistungsangebot nicht nur für die private Unternehmenswirtschaft: Es biete auch Hilfen für die regionale Wirtschaftsförderung sowie für Institutionen und Journalisten, die bei Recherchen auf umfassende und schnell zur Verfügung stehende Zahlen angewiesen sind. Die Startseite der Datenbank ist erreichbar unter:
http://dareza.wifak.uni-wuerzburg.de

Der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Rainer Thome präsentiert auf der SYSTEMS 2000 das Planungssystem SIMOS. Es wurde in der Arbeitsgruppe des Diplom-Ingenieurs und Diplom-Kaufmanns Claus Böhnlein entwickelt und unterstützt Planungsaufgaben in der Elektronikfertigung bei der Bestückung von Leiterplatten mit elektronischen Bauelementen.

Der Leitgedanke von SIMOS (SImultane Matrixorientierte Stücklistenauflösung) ist die Ermittlung von Festrüstungen für Bestückungssysteme, mit denen rüstbedingte Stillstandszeiten und Produktionsausfälle reduziert werden können. In einem 18-monatigen Produktiveinsatz in einem Industriebetrieb konnten die Rüstzeiten durch den Einsatz von SIMOS um 20 bis 30 Prozent verkürzt werden.

Auf der SYSTEMS 2000 wird SIMOS in der aktuellen Version vorgestellt, die neben den Planungswerkzeugen auch eine dynamische Simulationskomponente zur Absicherung der Rüstvorschläge und ein Data Warehouse für das Produktionscontrolling bietet.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Jürgen Kopf, T (0931) 31-2954 oder 31-2834, 
E-Mail: juergen.kopf@mail.uni-wuerzburg.de

Claus Böhnlein, T (0931) 31-2449 oder 31-2949, 
E-Mail: boehnlein@wiinf.uni-wuerzburg.de

Robert Emmerich | idw

Weitere Berichte zu: SIMOS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

nachricht Innovative Infrarot-Strahler optimieren die Herstellung von Fahrzeug-Innenausstattung beim Vakuumkaschieren
01.08.2017 | Heraeus Noblelight GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie