Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Wissenschaftsakademien im Gemeinschaftsstand auf der 54. Frankfurter Buchmesse

23.09.2002


Auch dieses Jahr werden die deutschen Akademien der Wissenschaften in Halle, Berlin, Göttingen, München, Leipzig, Heidelberg, Mainz und Düsseldorf wieder mit ihren neuesten Publikationen auf der Frankfurter Buchmesse (9. - 14. Oktober 2002) vertreten sein und dort über 300 neue Bücher dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Zum zweiten Mal ist die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Halle am Gemeinschaftsstand der Union vertreten. Außerdem werden die Akademien neuere Publikationen auf CD-ROM in Halle 4.2, Stand B 410 vorstellen.

Die deutschen Wissenschaftsakademien sind Gelehrtengesellschaften, in denen die hervorragenden Wissenschaftler/innen ihres jeweiligen Faches vertreten sind. Die Akademien sind darüber hinaus Stätten der Forschung. In über 200 Projekten, deren Arbeitsstellen von Kiel bis Kloster Scheyern und von Saarbrücken bis Halle reichen - einige Projekte werden auch im Ausland durchgeführt - wird intensive Grundlagenforschung betrieben, häufig eingebunden in internationale Kooperationen. Erarbeitet werden deutsch- und fremdsprachige Wörterbücher, Editionen bedeutender Theologen, Philosophen, Dichter und Schriftsteller, Editionen von Urkunden, Herausgabe von wissenschaftlichen Jahrbüchern, Lexika zur deutschen Sprachgeschichte und Quellenkunde, Erforschung archäologischer Denkmäler in Deutschland, aber auch im antiken Griechenland und Rom, Corpora der lateinischen und griechischen Sprache, die Königs- und Kaiserregesten und Texte des Mittelalters, wissenschaftliche Bearbeitung kunstgeschichtlicher Denkmäler, die deutschen Inschriften des Mittelalters, Katalogisierung orientalischer Handschriften, Werkeditionen der bedeutenden deutschen Musiker sowie Langzeitbeobachtungen im Bereich Geowissenschaften, Klimatologie, Medizin und Biowissenschaften. Diese häufig über mehrere Jahrzehnte angelegten Vorhaben bedingen eine hohe wissenschaftliche Spezifizierung. Geleitet werden die Projekte in aller Regel ehrenamtlich von Universitätsprofessoren, so dass das Akademienprogramm eng mit der Universitätsforschung verbunden ist. Finanziert wird das Akademienprogramm im Rahmen der Gemeinsamen Forschungsförderung von der Bundesrepublik Deutschland und von den Bundesländern. Im Jahr 2003 wird es ein Finanzvolumen von rund 43 Mio. Euro umfassen.

Der Gemeinschaftsstand der deutschen Wissenschaftsakademien wird koordiniert von der Union der deutschen Akademien, dem Zusammenschluss der deutschen Wissenschaftsakademien. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Gemeinschaftsstand der deutschen Wissenschaftsakademien in Halle 4.2 (Wissenschaft und Technik), Stand B 410 zu besuchen. Am Freitag, den 11. Oktober 2002 um 17.00 Uhr wird der Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Herr Professor Dr. Clemens Zintzen, zu einem kleinen Empfang am Gemeinschaftsstand einladen.

Weitere Informationen:
Frau Margit Hermann


Union der deutschen Akademien der Wissenschaften,
Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Tel.: 0 61 31/21 85 28-0¸ Fax: 0 61 31/21 85 28-11

E-Mail: uaw@mail.uni-mainz.de

Bärbel Lange M.A. | idw

Weitere Berichte zu: Akademienprogramm Buchmesse Wissenschaftsakademie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Designvielfalt für OLED-Beleuchtung leicht gemacht
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Geheimtinte: Von antiken Rezepturen bis zu High-Tech-Varianten

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neuer Sensor zur Messung der Luftströmung in Kühllagern von Obst und Gemüse

22.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Neues Prinzip der Proteinbindung entdeckt

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics