Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonderschau ‚Bioplastics in Packaging’ erneut Publikumsmagnet der interpack

07.05.2008
Vom 24. bis 30. April 2008 zog die Ausstellung der Biokunststoffbranche ‚Bioplastics in Packaging’ zahlreiche interessierte Besucher an. Aussteller und Fachpublikum vergaben Bestnoten. 96 Prozent der Aussteller sind sehr zufrieden mit der Sonderschau und wollen 2011 wieder dabei sein.

Die vom Industrieverband European Bioplastics zusammen mit der Messe Düsseldorf veranstaltete Sonderschau ‚Bioplastics in Packaging’ während der Weltleitmesse interpack 2008 ist nach Aussage der Veranstalter sehr erfolgreich verlaufen.

Auf einer Ausstellungsfläche von 1000 m2 zeigten 40 Aussteller Rohstoffe, Halbzeuge, Produkte, Verfahren, Maschinen und Dienstleistungen der Biokunststofftechnologie. Die vom Verband durchgeführte Ausstellerbefragung ergab eine allgemeine Zufriedenheit von 96 Prozent.

Neben der mehr als verdreifachten Ausstellungsfläche im Vergleich zur letzten interpack im Jahr 2005 hat sich die Anzahl der Aussteller nahezu verdoppelt. Das Besucherinteresse in der Halle war enorm. Dies unterstreicht Harald Kaeb, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands European Bioplastics: „Wir sind sehr erfreut über die positive Resonanz zu unserer Ausstellung. Die Besucher haben uns regelrecht die Türen eingerannt. Auch bei dem Bühnenprogramm mit Fachvorträgen rund ums Thema Biokunststoff verzeichneten wir rege Beteiligung. Unsere Aussteller zeigten sich begeistert und kündigten bereits ihre Teilnahme zur nächsten interpack an.“ Die Biokunststoff-Show war bereits im September 2007 ausverkauft.

Führende Vertreter europäischer Branchenverbände besuchten die Ausstellung vor Ort und informierten sich beim Industrieverband European Bioplastics. Wilfried Hänsel von PlasticsEurope, Alexandre Dangis, EuPC (European Plastics Converter) und Julian Carroll, EUROPEN (The European Organization for Packaging and the Environment) schauten sich die Sonderschau an.

Reges Interesse seitens der Politik

Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) lobte die Sonderausstellung als „einen Höhepunkt der Messe“. „In diesen Produkten stecken Innovationen aus Rohstoffen wie Industriestärke, Cellulose, Zucker und pflanzliche Öle, die wir in unserer heimischen Landwirtschaft nachhaltig erzeugen können und damit einen Beitrag zu Einsparung fossiler Ressourcen- und zum Klimaschutz leisten“, so Lindemann weiter.

Die Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) und Gerd Boll-mann (SPD) informierten sich vor Ort und zeigten sich begeistert über die viel versprechen-den Entwicklungen der Biokunststoffbranche. Zudem wurde die Ausstellung von zahlreichen Fachbeamten des Bundes und der Länder besucht.

Die Interpack PROCESSES AND PACKAGING 2008 zählte in diesem Jahr insgesamt 2.744 Aussteller und 179.000 Besucher. Die nächste interpack in Düsseldorf wird vom 12. - 18. Mai 2011 stattfinden.

European Bioplastics ist die Interessenvertretung der europäischen Biokunststoffindustrie. Der Verband wird von 78 führenden Unternehmen der Agrarrohstoff-, Chemie- und Kunst-stoffindustrie, Lebensmittelproduzenten und Entsorgern getragen.

Melanie Gentzik | European Bioplastics
Weitere Informationen:
http://www.european-bioplastics.org

Weitere Berichte zu: Biokunststoffbranche Industrieverband Rohstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2017 zeigte neue Fertigungsverfahren für individualisierte Produkte
06.12.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Schlanke Motorsteuergeräte schaffen Platz im Schaltschrank erweitert RiLine Compact - Portfolio
30.11.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit